Aktuelles der Jugend

Jugend Absegeln 2022

Jugend Absegeln und Jugend-Hauptversammlung

 

Am 23.10.2022 haben wir uns um 14 Uhr das erste Mal zu einem Jugend-Absegeln getroffen.

Es war ein Land und ein Wasser Programm vorbereitet.

Trotz des wenigen Windes sind wir nach dem Aufbauen der Boote ausgelaufen.

 

Urs ist mit dem H Boot und einer Jugendbesatzung, zwei auf den Lasern, ein 29er Team der Rest Opti gesegelt.

Ich war mit meinem Vater auf dem Red Bull, wir waren die Spielleiter. Wir haben ein paar Ballspiele auf dem Wasser gemacht, aber irgendwann war der Wind dann ganz weg.

Es ging zurück in den Hafen und die Boote wurden abgebaut.

Als alle fertig waren haben wir uns im Jugendraum zu der Versammlung getroffen.

Nachdem auch der neue Jugend-Vorstand gewählt war, gab es lecker Pizza.

Wir mussten noch ein Rätsel lösen, als das Ergebnis Vela raus kam kamen alle gleich darauf, dass es einen Opti gibt der Vela heißt, in dem war eine Kiste mit Süßigkeiten versteckt. Bis die Eltern kamen haben einige noch Tischkicker gespielt.

Alle hatten Spaß und es war ein lustiger Nachmittag.

  

Erik Weinrich

Sommer Camp 2022

Vom 01.08.2022 bis 05.08.22 fand im Yachtclub Radolfzell ein Sommercamp statt.

 

Hier war der Name auch Programm, bei super sommerlichen Temperaturen hatten wir viel Spaß auf dem Wasser und auch an Land. Das Camp war in drei Gruppen aufgeteilt Es gab die Anfänger, die von der Fee langsam an das Segeln herangeführt wurden. Sie waren zum Anfang immer zu zweit auf einem OPTI unterwegs zum Ende hin ging es bei manchen auch schon allein. 

 

Dann gab es die OPTI fortgeschrittenen Gruppe. Da war Moritz der Trainer, die wussten schon, wie man einen OPTI segelt und konnten durch Spiele auf dem Wasser Manöver üben. Da es trotz des super Wetters immer Wind hatte, haben beide Gruppen auch schon das Regattasegeln geübt und sich Gummibärchen verdient.

Die dritte Gruppe waren die ILCA Segler zu denen auch ich gehöre. Unser Trainer war Alex wie jedes Jahr. Bei uns ging es schon ein wenig mehr zur Sache. Wir haben Taktik, Starts und Manöver geübt. Außerdem gab es täglich mini Regatten. Wir waren zu sechst da kann man schon ein bisschen was machen. Das Training mit Alex macht immer super Spaß und jeder nimmt für sich etwas mit nach Hause und versucht es bei der nächsten Regatta umzusetzen.

 

Es gab jeden Mittag eine Mittagspause mit warmen Essen, die alle drei Gruppen zusammen gemacht haben. Nach der Mittagspause ging es dann wieder los. Meistens war dann auch Kentern angesagt, wie gesagt, es war sehr heiß und da muss man sich ja auch abkühlen.

Es war also wieder ein super Camp und alle hatten Spaß.

 

Erik Weinrich YCRA

Landesjugendmeisterschaft Baden-Württemberg 2022

Am Donnerstagabend, den achten September, ging es um 19:45 Uhr mit der Begrüßung los. Um 20:00 Uhr folgte dann die Steuerleutebesprechung. Zu dem Zeitpunkt hatten die meisten Segler ihre Boote schon abgeladen. Der erste Segeltag begann mit Warten auf Wind, wobei wir uns die Zeit an der Tischtennisplatte vertreiben konnten. Der Wind stellte sich jedoch bald ein und es ging auf´s Wasser, der Wind war durchwachsen und hat viele Dreher mit sich gebracht. Bei den ILCA 4 hatten im letzten Rennen sieben von fünfzehn Booten einen Frühstart, weshalb die Wertung zum Ende des ersten Tages noch einmal ordentlich durchgemischt wurde.

 

Am zweiten Wettfahrttag ging es direkt um 10:00 Uhr aufs Wasser, wo dann eine erste Wettfahrt bei wenig Wind gesegelt wurde, dafür hatten die folgenden drei Wettfahrten an diesem Tag umso mehr Wind. Nach diesem Tag hatte sich Rebekka den ersten Platz ersegelt, während ich mir den dritten Platz mit Abstand zum vierten Platz gesichert hatte.

 

Am dritten und letzten Wettfahrttag sind wir zwar aufs Wasser gefahren und haben eine Wettfahrt gestartet, die jedoch wegen mangelndem Wind auf dem letzten Vorwindkurs abgebrochen wurde. Nach langem Warten auf dem Wasser entschloss sich die Wettfahrtleitung um 13:00 Uhr die Regatta zu beenden.

Damit war die Landesjugendmeisterschaft für den Yachtclub Radolfzell sehr erfolgreich. Landesjugendmeisterin im ILCA 4 wurde Rebekka Martin, der dritte Platz ging an Philipp van Husen, Erik Weinrich belegte den 9. Platz und Marius Müller erreichte auf seiner ersten ILCA 4-Regatta den 11. Platz.

  

Philipp van Husen

Optiliga Markelfinger Wassersportclub 2022

Nach vielen Tagen der Hitze fand am 23.07.2022 nach einer morgendlichen Gewitterfront in Markelfingen die Optiliga - Regatta statt. Wir waren 4 Teilnehmer vom YCRa. Es war meine (Matti Feat) 3. Regatta und ich freute mich sehr. Um 12 Uhr war Steuermannsbesprechung und wir bekamen nochmal den Kurs und die Flaggen erklärt. Nach kurzer Startverschiebung gingen wir bei leichtem Wind raus. Wegen des niedrigen Wasserstands mussten wir die Optis sehr weit reinschieben, bevor wir das Ruder einstecken und lossegeln konnten. Kaum waren wir draußen und die Bojen gelegt war wieder Flaute. Zum Glück mussten wir nicht lange warten. Dann konnten wir bei nicht ganz einfachen Bedingungen 3 Läufe segeln, der Wind drehte und es hatte einige Windlöcher. In meinen ersten beiden Läufen wurde ich 6. von 13 Teilnehmern. Im dritten und letzten Lauf fand ich ein Windfeld konnte den Führenden Kimon Celeghini aus Konstanz, der in der Gesamtwertung gewann, kurz vor der Ziellinie noch schlagen und gewann so meinen ersten Lauf. Insgesamt kam ich auf Platz 3. Bei der Siegerehrung bekamen die ersten Acht sehr schöne Pokale in Form eines Segelboots. Esther Martin belegte Platz 4, Marius Graumann Platz 8 und Nina Stein Platz 12, wir waren zufrieden. Es war ein schöner Tag. Dann schleppte uns Jacob, unser Trainer und Bufdi, wieder zurück nach Radolfzell.

Matti Feat

Young European Sailing 2022

YES 2022 in Kiel Schilksee

 

Am 04.-06. Juni fand die YES in Kiel Schilksee statt und ich habe mir so gedacht, da mach ich mal mit. Es war meine erste Regatta auf dem Meer mit richtigen Wellen und ordentlich Wind. Wir haben uns mit meinem Laser auf dem Hänger auf den langen Weg nach Kiel gemacht.

Als wir am 1. Regatta Tag angekommen sind, habe ich gleich meinen Freund Philipp auch vom YCRa getroffen. Auch Rebekka war mit dabei so sind wir 3 gemeinsam in das Abenteuer YES gestartet.

 

Am ersten Regatta Tag war um 13.00 der erste Start angesetzt bei für uns Bodenseelern guten 3 Windstärken gab es erst einmal 2 Stunden Startverschiebung wegen zu wenig Wind. Der Wind frischte auf und es ging aufs Wasser. ILCA 4 segelte direkt vor dem Olympiahafen. Der erste Start wurde abgebrochen es gab einen Massenfrühstart, der 2. Versuch Start mit Blackflag da hatten es 7 wieder sehr eilig, die waren für das erste Rennen am 2. Tag gesperrt und es gab wieder einen Rückruf. Der dritte Versuch lief für mich eigentlich ganz gut bis der Wind eingeschlafen ist und die Regatta für den Tag beendet wurde.

 

Am 2. Tag waren alle um 10.00 auf dem Wasser der Wind war auflandig und nicht zu stark und wenig Welle. Der erste Lauf lief gut für mich, aber das sollte sich ab dem 2. Lauf ändern. Bei ca. 10 Knoten Ostwind baute sich die Welle auf und das kannte ich noch nicht und hatte sehr zu kämpfen, habe es aber bis zum Schluss durchgezogen.

 

Am 3. Tag hatten wir ablandigen Wind mit Drehern und Böen bis 20 Knoten aber weniger Welle da lief es für mich wieder besser. Zum Schluss hat es für mich nur auf Platz 69 gereicht.

Für Philipp lief es deutlich besser. Er ist schon öfter auf dem Meer gesegelt und hatte keine Probleme mit der Welle. Er ist im Goldfleet gestartet und wurde gesamt 21. Es waren 84 Starter bei ILCA 4.

 

Erik Weinrich

Optiliga Pfannkuchencup WVWa 2022

Am 25. Juni trafen wir uns um 10:30 Uhr am Wassersportverein Wangen um unsere Optis abzuladen. Vom YCRa waren fünf Optis am Start. Als Betreuer mit dabei war Jacob.

Nachdem wir die Optis aufgebaut hatten, gab es noch eine kurze Besprechung mit Jacob, denn für ein paar von uns war das die erste Regatta überhaupt und es gab noch einige Fragen zu klären. Anschließend taufte der WVWa noch zwei neue Club-Optis auf die Namen Schwalbe und Hurricane.

Um 12:00 Uhr war dann Steuermannsbesprechung. Danach verteilte die Regattaleitung für alle Teilnehmer*innen Riegel, Süßigkeiten und Apfelschorle zur Verpflegung während der Regatta.

Anschließend ging es zügig aufs Wasser, da wir sehr schönen Wind hatten. Insgesamt konnten wir alle geplanten drei Läufe in kurzer Abfolge segeln. Im ersten Lauf hatten manche Mühe den Abstand zur Luv Tonne beim Runden abzuschätzen wegen der Strömung, die man dort deutlich zu spüren bekommt. Das kostete einigen von uns wichtige Plätze. Trotzdem lief es bei den meisten danach wieder gut. Auch der zweite Lauf lief ganz anständig. Nur beim dritten Lauf starteten von uns nur noch vier Optis, weil eines abgebrochen hat. Und so kamen wir erschöpft, aber glücklich wieder in den Hafen, verluden die Optis wieder auf den Hänger, anschließend gab es Pfannkuchen für alle. Bei der Siegerehrung gab es für jeden von uns ein Nutella Glas und wir erreichten die Plätze 1,6,7,8 und 14. Es war ein sehr schöner Tag und alles war sehr gut organisiert worden vom WVWa.

 

Anna Stein GER 12436

Opti - Oster Regatta - Portoroz SLO

Mit einem Tag Schulbefreiung sind mein Bruder Henrik und ich mit meinem Papa bereits am Dienstag vor Ostern mittags direkt nach der Schule in Richtung Slowenien aufgebrochen.  Mit zwei Optis im Anhänger waren wir dann gegen 23 Uhr endlich in Portoroz. Am nächsten Tag haben wir uns mit Leana und Paul getroffen und sind dann das erste Mal aufs Mittelmeer raus, um das Revier kennenzulernen. Die Sonne war zwar schön warm, aber das Wasser, das einen wunderschönen Türkiston hatte, war sehr kalt. Während des Trainings haben wir in der Ferne Delfine gesehen.

Tag 1 und 2:
Am nächsten Tag ging es mit der Regatta los. Um 10 Uhr haben wir uns getroffen und sind dann raus aufs Meer, der erste Start war auf 12 Uhr angesetzt. Wir vier waren alle in verschiedenen Fleets, Paul war bei den Rookies, für die es erst am Samstag los ging. Es gab insgesamt fünf Fleets und die Rookies. Beim Rausfahren war es ein riesen Pulk von über 500 Optis. In einer Fleet sind dann immer 90 Optis zusammen gestartet. Die Wettfahrten gingen jeweils ungefähr 1 Stunde. Pro Tag waren maximal drei Wettfahrten vorgesehen. An den ersten zwei Tagen gab es sehr wenig Wind, so dass die zahlreichen Schiedsrichter in allen Fleets bei den harten Positionskämpfen an der Startlinie viel zu pfeifen hatten. Wir sind durchweg mit U- oder Black-Flag gestartet. Nach den ersten beiden Tagen wurden die Fleets nach den ersegelten Ergebnissen neu zusammen gestellt. Alle drei hatten wir uns einen Startplatz in der 4. Fleet (der Emerald-Fleet) erarbeitet.

Tag 3:

Am dritten Tag setzte dann eine kalte Bora mit Böen von über 25 kn ein. Außerhalb der Bucht bauten sich parallel zum Ufer sehr hohe Wellen auf. Deshalb  sind sehr viele Optis wieder in den Hafen gefahren, auch ich habe umgedreht und bin wieder rein gefahren. Leana und Henrik sind die ganze Zeit draußen geblieben. In der Gold-, Silber- und Bronze-Fleet wurden an diesem Tag drei, in der Emerald-Fleet zwei und in der Pearl-Fleet nur ein Lauf gesegelt, da insbesondere in den letzten beiden Fleets sehr viele Optis vollgelaufen oder gekentert waren.
Tag 4:
Am vierten Tag hatten Wind und Wellen noch weiter zugenommen und es gab dann nur noch Wettfahrten für die ersten drei Fleets. Der Kurs wurde in die Bucht hinein verlegt, wo sonst nur die Rookies segeln.
Somit konnte ich meine beiden “DNS” vom Vortag leider nicht mehr ausgleichen und wir haben uns früher auf den Heimweg gemacht.

Gewonnen hat Giuseppe Montesano aus Italien mit deutlichem Abstand gefolgt von einem Landsmann und einem Segler aus Kroatien. Bester Deutscher wurde Darius Harting vom Potsdamer Yacht Club auf Platz 36.

Nächstes Jahr will ich wieder hin und hoffe dann auch alle Wettfahrten zu segeln!
Mira Vogel, GER 1124

Weltmeisterschaft Europameisterschaft Ausscheidung Opti

EMWMA in Warnemünde 12.-15.05.2022

Als zwei von 80 Seglern haben wir ( Annelie Dorau und Marius Müller ) uns zur EMWMA (Europameisterschaft Weltmeisterschaft Auscheidungs Regatta) qualifiziert. Diese fand wie jedes Jahr in Warnemünde an der Ostsee statt. Wir hatten am Donnerstag noch einen Tag Vortraining um das Revier erneut kennenzulernen. 

Wir trafen uns mit unserem Trainer Jakob Janich um 8:30 um die Boote abzuladen und aufzubauen. Sobald die Boote aufgebaut waren, haben wir die Optis vermessen lassen.

Nachdem unsere Gruppe durch die Vermessung war, haben wir noch eine kurze Trainings Einheit gesegelt bei 15 kt Wind.

Am nächsten Tag begann die EMWMA

 Wir trafen uns um 9:30 segelfertig an dem Booten und segelten in das Regattagebiet. Wir waren um 10:30 schon vor Ort.

Um 11:00 begann die erste Wettfahrt in der wir beide im Mittelfeld landeten.

Im zweiten Rennen hatte Annelie einen BFD, Marius jedoch hatte ein gutes Rennen und belegte den 30. Platz.

Im dritten Rennen hatte der Wind zugenommen, bis zu 20 kt in der Marius im Mittelfeld landete und Annelie im hinteren Drittel.

 

Zweiter Tag der EMWMA

 Wir trafen uns wieder um 9:30 segelfertig.

Jedoch gab es Startverschiebung da es zuviel Wind und Welle hatte, 24-27 kt und über einen Meter Welle. Als um 11:30 der Wind etwas nachließ (20-22 kt) fuhren wir raus und segelten die erste Wettfahrt in der wir beide nicht so gut abschnitten.

In dem zweiten Rennen hatte Marius einen sehr guten Start und war auf der ersten Kreuz unter den ersten 20 jedoch fuhr er auf der zweiten Kreuz auf die falsche Seite und kam im Mittelfeld im Ziel an. Annelie jedoch starte mäßig gut und kam in der hinteren Hälfte an.

Im dritten und letzten Rennen des zweiten Tages segelten wir anfangs sehr gut und waren beide top 30 jedoch kenterte Annelie auf dem Vorwind und rutschte dadurch gut 35 Plätze nach hinten. Marius hatte jedoch mehr Pech, denn seine Schot riss, als er auf dem 15 Platz lag.

 

Tag 3 der EMWMA

 Wir starteten um 11:00 unser erstes Rennen, es hatte zwischen 8 und 9 Knoten Wind und eine Welle von 0,2m.

Dieser Tag lief weder für Marius noch für Annelie gut, da es für uns eine der schwersten Bedingungen war, weil wir lieber bei Starkwind segeln.

 

Leider sind wir nicht nur ganz knapp an der WM (Top 5) oder EM (nächste bis Platz 12) vorbei gerauscht. Trotzdem hat es uns beiden sehr viel Spaß gemacht und wir haben viel dazu gelernt.

  

Geschrieben von Annelie Dorau und Marius Müller.

Mooser Optipokal am 07.+08.05.2022

Vom 07.-08. Mai hat der Mooser Optipokal fast vor der Haustür stattgefunden. Johannes Lesemann und ich, Jonah Feat, vom YCRa nahmen an der Opti B Regatta teil. Zusammen mit Mia Kaiser vom BYC Überlingen wurden wir durch Moritz Matt und Erik Weinrich betreut. Der Samstag war windtechnisch vielversprechend angekündigt worden, der Wind ließ sich aber etwas Zeit. Schließlich konnten wir 3 Läufe segeln. Leider wurde der 3. Lauf abgebrochen, nachdem ich bereits durch die Ziellinie war, da durch den aufkommenden Starkwind das Startschiff abtrieb. Doch die zahlreichen Anträge auf Wiedergutmachung halfen nichts, da die Wettfahrtsleitung leider die Reihenfolge der Zieleinfahrt nicht aufgeschrieben hatte. So lag Johannes nach Tag 1 auf Position 10, Mia auf 11 und ich auf 2. Da es meine letzte B-Regatta vor dem Umstieg in A war, wollte ich einen guten Abschluss machen. Also hoffte ich auf einen vielversprechenden Sonntag.

Nachdem wir viel zu früh am Muttertagssonntag aufstehen und segelbereit sein mussten, standen wir ohne unsere Regattabetreuung Mo da… er schlief noch..  Zum Glück sprangen Jürgen Weinrich mit seinem Sohn Erik ein, die in Rekordzeit ohne Frühstück zum Hafen eilten. So konnten wir pünktlich zur Startbereitschaft auf dem Wasser sein und Mo kam zur 2. Wettfahrt nach. Leider konnte ich meine Ziele nicht ganz umsetzen und landete nach 3 Wettfahrten am Sonntag bei gutem Wind am Ende auf Platz 3 in der Gesamtwertung. Johannes und Mia verteidigten ihre Position. Aber wir haben es dem WYC gezeigt, dass wir eine ernstzunehmende Konkurrenz sind.

Jonah Feat

Optiliga 2021 in Moos am 25.09.2021

Am Samstagmorgen um 10Uhr haben wir uns im YCRA Hafen zum Aufbau der Optis unserer jüngsten Regattagruppe, getroffen. Mit 8 Teilnehmern war dies die größte Gruppe in dieser Saison, die an der Optiliga von uns teilgenommen hat.

 

Wir haben erst alle Boote aufgebaut und anschließend kontrolliert, ob alles richtig ist. Danach sind alle Teilnehmer, bis auf einer, eingewassert und wir haben uns vor der Hafeneinfahrt getroffen um uns vom Motorboot nach Moos schleppen zu lassen. Ich habe dabei eines der Teilnehmerboote gesteuert, da dieser am Morgen noch bei einem Fußballspiel war.

Nach mehr als 10 Jahren Pause hat der Segelclub Moos wieder eine Optlliga Regatta durchgeführt. Es waren 20 Boote gemeldet, die auch alle teilgenommen haben. Es war schönes Wetter und sogar etwas Wind, so dass wir zu den 3 geplanten Wettfahrten starten konnten. Leider ist bei der letzten Wettfahrt der Wind eingeschlafen. So mussten sich die Letzten dieser Wettfahrt mit viel Geduld über die Ziellinie warten. Aber alle haben die Wertungen erreicht.

 Vor der Siegerehrung wurde gemeinsam ein Pizzaessen durchgeführt. Alle Teilnehmer hatten gute Laune und viel Spaß. Unsere Teilnehmer waren auch sehr erfolgreich, so konnte der Yachtclub die Plätze 3, 6, 8, 11, 15, 17, 19, 20 erreichen. Für die Meisten war es die erste Regatta überhaupt.

Am Abend haben wir alle Boote zurück in den Yachtclub geschleppt. So endete auch für mich meine erste Regatta als Betreuer nach einem richtig tollen Regattatag.

 Erik Weinrich

Neele und Philipp starten durch!

Erste  29er Regatta beim DTYC in Tutzing (Starnbergersee) 18.-19.09.21

 

Philipp und Neele ließen es zu Beginn ihrer allerersten 29er Regatta gleich richtig krachen und umrundeten die erste Luvtonne an zweiter Position.

Klar, dass dieser Platz nicht zu halten war und dennoch eine unglaubliche Leistung, da die beiden bisher weder Regatta- noch Start-Trainings absolvieren konnten. In dieser ersten Wettfahrt erreichten sie einen hervorragenden 8. Platz in dem 20 Boote starken Feld. Es folgten die Platzierungen 12 u. 14.

Vier Wettfahrten pro Tag waren ausgeschrieben und der Wind frischte zur letzten Wettfahrt noch etwas auf. Im bis vor Kurzem noch gesegelten Optimisten führte sowas erfahrungsgemäß  aufgrund nachlassender  Konzentration und Kräfte meist zu einer schlechteren Platzierung. Doch die Überraschung gelang erneut. Nach Rundung der ersten Luvmarke in dritter Position schafften sie es diesmal sogar sich auf den 2. Platz vorzuarbeiten und diesen auch zu halten. Dicht am Heck von Jule Ernst, die zwei Wochen zuvor den 5. Platz auf der Kieler Woche belegte. Ein gelungener Auftakt in der 29er Klasse.

Der Sonntag war vielversprechend, die Windprognosen sagten 2-3 Beaufort voraus. Philipp und Neele entschieden sich auf den Schwachwindgenacker zu verzichten und wechselten auf den schwarzen Genacker mit dem schweren Tuch. Außerdem wurde die Lattenspannung noch einmal korrigiert und das Segelprofil etwas flacher eingestellt, da das Mannschaftsgewicht gerade mal bei 89 Kilo liegt.  Die Amwind Geschwindigkeit war perfekt bei gleichzeitig sehr guter Höhe. Es folgten zwei fünfte Plätze. Zwei Kenterungen verhinderten zwar weitere Spitzenplatzierungen, führten jedoch zu den  immernoch respektablen Plätzen 16 und 9. Der 8. Gesamtplatz mit 8. Wettfahrten ließ das Wasserstundenkonto  der beiden erheblich ansteigen, gefolgt von einer fröhlichen Heimreise.

Tausend Dank an unseren Jugendleiter Michael Müller und natürlich dem YCRa, die dem Team so spontan und kurzfristig das Boot und das sehr gute Segelmaterial zu Verfügung gestellt haben.

 

(WF: 8 - 12 - 14 - 2 - 5 - 16 - 5 - 9  Gesamtplatz: 8)

 

Frank Mülhauser

LJM 2021

Bilder unter REGATTA Fotogalerie

Landesjüngstenmeisterschaft der Optimisten

Dieses Jahr fand von Freitag, 10.9.21 bis Sonntag, 12.9.21 die Landesjugendmeisterschaft statt. Die Bootsklassen Europe, ILCA 6, ILCA 4, 420er und Optimisten A waren am Start. 

Ich berichte euch jetzt etwas über die Optimisten. Bei uns gingen 14 Optimisten an den Start. Darunter 5 aus dem YCR und 5 aus dem WYC. Am Freitag war um 11 Uhr Steuermannsbesprechung. Unser Wettfahrtleiter Michael Zeiser sah aufgrund der Flaute die Startverschiebung als notwendig. Am frühen Nachmittag ging es dann mit einer leichten Thermik aufs Wasser. Es kam eine Wettfahrt zustande. Elisabeth Niedermeier aus dem WYC war nach dem ersten Tag auf Platz 1. Am 11.9 war um 10 Uhr erster Start angesagt, allerdings hatte es erneut wenig bis keinen Wind, so dass wir warten mussten.  Gegen 13 Uhr kam eine leichte Brise auf und diese haben wir genutzt. Wir wurden weitere zwei Wettfahrten gesegelt. Elisabeth Niedermeier hatte sich weiterhin auf dem ersten Platz gehalten. Am Sonntag gab es leider keinen Wind auch nach 1-2 Stunden warten auf dem Wasser wollte sich der Wind endgültig nicht mehr blicken lassen.

Also blieben die Plätze wie am Samstag :

 

1.    Elisabeth Niedermeier (WYC)

2.    Tim Engstler (LSC)

3.    Annelie Dorau (YCRa)

 

Geschrieben von: Annelie Dorau

Sommertraining Opti Einsteiger

Das Sommercamp war dieses Jahr mit gutem Wetter und vielen Kids gesegnet.

Wir hatten jeden Tag viel Sonne und eine Priese Wind. Für die Anfänger Opti Kids waren es die besten Bedingungen. Wir hatten die Kinder in zwei Gruppen unterteilt, sodass es nicht so viele in einer Gruppe waren und es einfacher war zu Unterrichten. Die erste Gruppe startete um 10 bis 13Uhr und die zweite Gruppe von 14 bis 17Uhr.

Wir begannen damit ein wenig Theorie zu machen wie z.B die Namen der einzelnen Dinge an Bord durchzugehen oder die Kurse die wir auf dem Wasser Segeln. Das haben wir jeden Tag wiederholt sodass wir es gut üben und lernen konnten. Danach haben wir auf den Wasser Wenden und Halsen geübt, sowie auch Kreuz, Halb Wind und Vorwindfahren. Am Anfang fiel es den Kindern noch etwas schwer zu unterscheiden, aber je mehr Wasserstunden dazu kamen desto besser funktionierte es auch. Die Kinder hatten viel Spaß beim Segeln denn sie waren sehr Traurig als der Segel Tag vorbei war.

Wir hatten auch ein paar Stunden ohne Wind weshalb wir dann das Kentern geübt haben und auch das man es kontrolliert durchführen kann und keine Angst haben muss. Ein paar Kinder waren am Anfang ein wenig Ängstlich, aber als sie bemerkten wie viel Spaß es macht wollten sie es immer öfters. Bei den heißen Temperaturen die wir hatten kam die Abkühlung mit den Kenterübungen gerade recht. 

Wir hatten auch lustige Übungen gemacht wie einmal um dem Mast laufen und dabei nicht ins Wasser zu fallen oder am Ende eine Abschluss Regatta zu machen, als Belonung gab es Gummibärchen und ein Eis zum Abschluss. Insgesamt war es eine echt schöne Zeit zusammen und ich hoffe, dass die Kinder das Segeln weiterhin verfolgen und lernen.

Trainerin

Fee Tritthardt 13.8.2021

Umsteigertraining 29er Ostsee und Bodensee

29er Training Ostsee vom 24 bis 31. Juli

 

Neele und ich waren in Grönwohld an der Eckernförder Bucht zu einem 29er Umsteigertraining, bei dem wir das erste Mal zusammen auf dem 29er gesegelt sind. Die ersten eineinhalb Tage haben wir damit verbracht, die Boote startklar zu machen, da es da doch einiges zu basteln gab. Dann sind wir rausgegangen auf die Ostsee. 

Es war für viele Teilnehmer das erste Mal, dass sie zusammen als Team gesegelt sind, weshalb wir nichts Besonderes machten und einfach nur einen Up and Down Kurs absegelten. In den nächsten Tagen hatten wir leider zu viel Wind und konnten nicht auslaufen, wobei wir viele nützliche Sachen gelernt haben wie Spleißen und viel über den Trimm. Wir haben auch Sport gemacht, sind am Strand Laufen gegangen und haben Krafttraining gemacht. Als der Wind glücklicherweise etwas nachgelassen hatte, sind wir mit einem Boot ausgelaufen und haben uns immer abgewechselt. Das war eine sehr effektive Trainingsmethode und wir haben alle viel gelernt. Die Bedingungen waren so heftig, dass in der Gruppe zwei Gennaker und ein Großsegel geschrottet wurden (glücklicherweise nicht bei uns). Nach der Woche waren Neele und ich auf dem 29er schon ziemlich fit und wir hatten uns spontan dazu entschlossen, am Bodensee während des Laser-Trainings zu trainieren. Es waren weitere drei sehr wertvolle Trainingstage, bei denen wir dann auch die Erfahrung mit Leichtwind gemacht haben. Am dritten Tag wurden wir von Neeles Vater Frank und Anne trainiert.

Philipp

49er - Ups und Downs

Niklas und Justus beim Crash in Medemblik
Niklas und Justus beim Crash in Medemblik

Nicht nur die deutschen Segel-Olympioniken haben eine emotionale Zeit hinter sich, auch für uns 49er Teams aus dem Yacht-Club Radolfzell waren die vergangenen Wochen und Monate sehr intensiv und aufregend.

Wir wollen Euch gerne an unseren Erlebnissen teilhaben lassen und berichten hier kurz von unserer bisherigen Saison: 

 

Training in Kiel und Aarhus / Worldcup Medemblik

Bis auf ein kurzes Trainingslager im März in Barcelona mussten wir unsere gesamte Winterreise aufgrund der Reisebeschränkungen abbrechen und -teils bei Schneeschauern und 25 Knoten - in Kiel trainieren. Erst im Mai konnten wir das erste mal wieder ins Ausland: Zu einem Kooperations-training mit dem dänischen 49er Kader in Aarhus. Von Aarhus ging es direkt in die Niederlande zum Worldcup in Medemblik. Der Worldcup war unser erster Wettkampf 2021, daher waren wir froh uns endlich wieder mit Seglern aus der ganzen Welt messen zu können! Bei wechselnden Bedingungen konnten beide Teams Top-Ten Platzierungen einfahren und beendeten den Wettkampf auf dem 15 (Niklas/ Justus) und 17 (Lukas/ Luca) Platz. Für Niklas und Justus wäre sogar noch mehr möglich gewesen, leider mussten sie ein Rennen aufgeben, da sie von einer Kieler 49er-Crew übersehen und gerammt wurden. Der Sport und insbesondere der Segelsport sind eben nicht immer zu 100% fair. Aber wäre Segeln nicht langweilig, wenn immer alles nach Plan liefe?

Lukas und Luca geben Vollgas in Gdynia
Lukas und Luca geben Vollgas in Gdynia

Junioren WM Gdynia

Für beide Teams ist diese Saison die letzte Saison im Juniorenbereich. Im Übergang vom Juniorenbereich zum Seniorenbereich ist der Leistungsdruck extrem hoch. Um den Kaderplatz zu bestätigen, muss im letzten Juniorenjahr ein Top 4 Ergebnis bei der Junioren-Weltmeisterschaft eingefahren werden. Nach einer kurzen Pause vom Worldcup in Medemblik ging es dann zu eben jener Junioren-Weltmeisterschaft. Bereits bei den Trainingsrennen mit der internationalen Konkurrenz, merkten wir, dass für ein Top 4 Ergebnis im Wettkampf wirklich alles stimmen muss. Aber wir wussten, dass wir uns bestmöglich vorbereitet hatten und starteten selbstbewusst in die ersten Rennen. Bei wechselnden Bedingungen konnten beide Teams in der Qualifikationsserie ihre Stärken zeigen, hatten aber dennoch Schwierigkeiten, konstant um die Spitzenplätze mitzufahren. So konnten beide Teams ein Quali-Rennen gewinnen, mussten aber auch hohe Platzierungen mit vielen Punkten in Kauf nehmen. Niklas und Justus beendeten die Qualifikationsserie auf Platz 16. Lukas und Luca verpassten durch einen UFD im fünften Rennen das Gold Feld um einen Punkt. Damit war für Lukas und Luca das Erreichen des Kaderkriteriums schon unmöglich.

 

In den Finalrennen konnten Niklas und Justus sich noch auf Platz 12 vorarbeiten und beendeten die JWM als drittes deutsches Team. Lukas und Luca ließen ihre Köpfe nicht hängen und zeigten mit zwei Rennsiegen und dem Gesamtsieg im Silber Feld, wo sie eigentlich hingehören!

  

Resignation

Dennoch waren alle sehr frustriert, wie deutlich die gesamte deutsche Juniorentrainigsgruppe das Kaderkriterium verfehlte. Unsere Trainingspartner aus Kiel und Berlin ersegelten den achten und den zehnten Platz. Uns allen gingen eine Menge Fragen durch den Kopf. Hatten wir alle nur einen schlechten Wettkampf? Waren wir schlechter vorbereitet als die anderen Nationen? Wie geht es weiter ohne Kader, ohne Trainer? Ist damit unser Traum von einer olympischen Medaille geplatzt?

 

Aufgeben?

Mit etwas Abstand betrachten wir die Situation heute differenzierter. Wahrscheinlich werden wir nächstes Jahr keine Unterstützung durch den Deutschen-Segler-Verband erhalten. Das bedeutet, dass wir zusätzlich zu unseren eh schon sehr hohen Materialkosten auch noch Reisekosten und Trainer bezahlen müssen. Eine schwere, aber nicht unlösbare Aufgabe. Spätestens nach den drei Medaillen in Tokyo für die deutschen Segler ist uns klar, dass wir uns unseren Traum von den Olympischen Spielen nicht durch einen misslungenen Wettkampf nehmen lassen. Wir lieben das Segeln, wir lieben das Regattasegeln und wir lieben es, zu gewinnen. Auch oder gerade weil wir dieses mal verloren haben.

 

Erik Heil und Thomas Plößel beim Medaillen Salto in Tokio
Erik Heil und Thomas Plößel beim Medaillen Salto in Tokio

Wie es jetzt bei uns weiter geht…

Viel Zeit zum Verschnaufen gibt es nicht. Mitte August wurde am Wittensee bei Eckernförde die Deutsche Junioren Meisterschaft ausgetragen. Niklas und Justus haben hier ihren Titel von 2020 erfolgreich verteidigen können und Lukas und Luca waren mit ihrem dritten Platz ebenfalls auf dem Podium.

Danach geht es jetzt an den Lipno Stausee nach Tschechien zu Junioren EM. Im September segeln wir die Senioren-Europameisterschaft in Thessaloniki, von wo aus wir direkt nach Mallorca zur Princess Sophia Trophy fahren.

Wie ihr seht, haben wir einen vollen Terminkalender vor uns.

Wir halten euch auf dem Laufenden!

Mast- und Schotbruch wünscht euch euer 49er Yacht-Club-Radolfzell Team!

 

 

 

Niklas und Justus
Niklas und Justus
Lukas und Luca
Lukas und Luca

Sommertraining Laser

Vom 4.08 bis zum 7.08 waren wir im Segelcamp 2021. Vier Tage hat das Training immer von 15-19 Uhr gedauert.

Obwohl wir am ersten Tag keinen Wind hatten, war der Tag kein Verlust, denn wir haben erfolgreich pumpen gelernt. Am nächstens Tag hatte es sehr viel Wind, deshalb kamen alle 8 Teilnehmer müde, aber glücklich in den Hafen. Alex Strauß hat bombastische Tipps gegeben.

 

Am dritten Tag hatte es sehr viel Wind und wir haben Starts trainiert. Allerdings hat es ziemlich stark geregnet und wir sind früher reingefahren. Am Abend waren alle Segler in Radolfzell mit Trainer Alex Döner essen. Am Samstag hat die Weltmeisterin Elena Stoltze begeistert das Training übernommen, obwohl es stark geregnet hat. Wir sind etwas früher reingefahren und haben noch ein bisschen gebadet. Anschließend aßen wir Pommes im Jugendraum und sahen uns die Medal Races vom Laser der Olympischen Spiele von Tokyo an. 

Insgesamt was es ein sehr schönes Training! Uns hat es so viel Spaß bereitet, dass wir am Sonntag nochmal alle zusammen – ohne Trainer – segeln gegangen sind. Schon jetzt freuen wir uns darauf, uns bei der LJM im September wieder zu sehen.

 

 

Lisa, Kira und Elia

Opti B Training Pfingstferien

Wenn auch sehr kurzfristig konnten wir in den Pfingstferien ein Training für Opti B Segler anbieten. Gleich am ersten Tag konnte bei Gardaseebedingungen trainiert werden – selbst an der Ostsee hatte es weniger Wind! Die vormals versierten Opti Seglerinnen Theresa und Annika wechselten sich als Trainerinnen ab – für die Opti B Segler und Seglerinnen eine tolle Erfahrung, nicht immer von Trainern betreut zu werden.

So wurde gewendet, gehalst, gestartet, ausgeritten, Welle geritten – und das ein oder andere Mal dann doch gekentert. Glücklich kamen die Kinder Tag für Tag an Land. Auch die Theorie sollte nicht zu kurz kommen, und so konnte über Strategie beim Start und auf dem Regattakurs gefachsimpelt werden. Auch wenn es an den letzten Tagen weniger Wind hatte, waren doch noch Trockenanzüge hilfreich beim täglichen Baden im See – das gehört zum Segeln einfach dazu. Dank der Unterstützung durch die Seglerjugend war das Training eine super Vorbereitung für die Regatten, die nach den Pfingstferien endlich wieder stattfinden können. Auch für die Trainerinnen war es eine tolle Erfahrung, ihr Wissen und Können an begeisterte Nachwuchssegler und -seglerinnen weitergeben zu können. Alle waren sich einig: Bitte bald mehr!

Optiliga Training Pfingstferien

Mit nur wenigen Tagen Vorlauf und unter Berücksichtigung der geltenden Corona-Bedingungen (unter anderem wurden alle jeden Morgen getestet) war es uns mit großen Engagement der TrainerInnen Fee, Annika, Uwe und Theresa kurzfristig möglich, dieses Highlight der fortgeschrittenen Opti-Segler doch noch durchzuführen. Und da sag mal einer am Bodensee hätte es kein Wind...

An den ersten beiden Tagen der vier Segelcamp Tage war der Wind sogar so stark, dass nur Segeltheorie an Land oder ein kurzer heftiger Ausritt (sehr lehrreich) möglich waren. Am Sonntag, 23.05. haben wir, nachdem das Schlauchboot organisiert und getankt war, nach einem kurzen Theorieteil an Land eine längere Wassereinheit gemacht und uns dabei erstmal auf die Segelstellung am Wind und die Sitzposition im Boot gekümmert und einen Eindruck von den Fertigkeiten erhalten. Am Dienstag hatten wir sehr frischen Wind und so haben wir nach dem Aufbauen der Boote erstmal abwechselnd in einem Trainings-Opti an Land ausgiebig Sitzposition, greifen des Auslegers, wenden und halsen geübt. Da der Wind weiterhin zu stark für die Kids war, haben dann alle die wichtigsten Knoten wiederholt und eingeübt. Um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein haben die Kinder dann geübt, ihre Schleppleine weit zu werfen und erinnern sich hoffentlich zukünftig zumindest nach dem ersten Fehlversuch ;-) dass das weite Werfen einer kurzen, sorgfältigen Vorbereitung bedarf. Nach einem Geschicklichkeitsrennen und einer kurzen Motorbootfahrt in zwei Gruppen haben wir das Training dann beendet, auch wenn die Optis an diesem Tag windbedingt nicht im Wasser waren. Später war dann doch noch eine jugendliche Open-Bic Seglerin auf dem Wasser zu bestaunen, die mit großer Bootssicherheit den kräftigen Wind genoss. Am Mi, 26.05. konnten die Kids nach einer kurzen Wiederholung an Land bei etwas abflauenden Wind endlich wieder aufs Wasser, um das an Land geübte endlich auf dem Wasser anzuwenden. Die Kinder mit Neos hatten diesmal auch alle eine winddichte sich nicht vollsaugende Regenjacke an, so dass alle gut gerüstet waren. Es zeigte sich schnell, dass eine gute Wende auf dem Wasser doch nochmal anspruchsvoller ist, als die Wende im Opti an Land. Doch alle Kinder hatten Spaß am Ausprobieren und Üben. Am späteren Nachmittag nahm der Wind dann noch derart ab, dass die Kids das Werfen der Schleppleine gleich mal in der Praxis anwenden konnten. Nach dem Abbauen der Boote verabschiedete ich mich von den Kids ab Donnerstag das Training von Annika und Fee fortgeführt wurde. Die Segler und Seglerinnen konnten in der Woche Ihre Fertigkeiten im Optisegeln gut ausbauen.

Am Ende des Segelcamps staunte auch Annika, die als Trainerin Uwe ablöste, wie viele Müsliriegel in so ein Jungsegler reinpassen. Als Sahnehäubchen gab es am Sonntag noch ein extra Segeltrainingstag mit Theresa natürlich begleitet von Co-Trainerin Fee. Wir bedanken uns fu2r die Unterstützung durch die Seglerjugend Baden-Württemberg - genau solche Maßnahmen sorgen für eine tolle Entwicklung der Opti Segler und fördert die Begeisterung für den Segelsport.

Der Yachtclub Radolfzell sucht einen hauptamtlichen Segeltrainer / Vereinstrainer (m/w/d) in Vollzeit

Der Yacht-Club Radolfzell e.V. (YCRa) ist mit seinen 115 Jugendmitgliedern und über 800 Mitgliedern einer der ältesten und größten Segelvereine in Baden-Württemberg und zählt mit seinen aktiven Seglern und Mitgliedern im Landes- und Bundeskader zu den erfolgreichsten Segelvereinen Süddeutschlands. Der YCRa ist Stützpunkt des Landesleistungszentrums Segeln Baden-Württemberg und als solches für die Organisation und Durchführung von Trainingsmaßnahmen für die Region Untersee (Bodensee) zuständig.

 

Wir suchen zum  nächstmöglichen Termin einen

hauptamtlichen Segeltrainer/Vereinstrainer (m/w/d) in Vollzeit (100%)

 

Dem hauptamtlichen Vereinstrainer werden folgende Aufgaben und Verantwortungen im Rahmen des bereits seit 2013 etablierten erfolgreichen Vereinskonzepts zugeordnet:

  • Organisation und Durchführung von Trainingsmaßnahmen im Verein und an auswärtigen Revieren (Trainingcamps, Regattabetreuung, Wochentrainings einschliesslich Wassertraining, Hallentraining, Theorie)
  • Organisation und Durchführung Lernbereich Segeln und Schul-AGs an Grundschulen und weiterführenden Schulen in Radolfzell
  • Budgetplanung und -abrechnung von Trainingsmaßnahmen
  • Leitung Leistungsstützpunkt Untersee
  • Fachliche Führung der Honorartrainer einschließlich Planung und Durchführung
  • vereinsinterner Weiterbildungen
  • Talentsichtung und -förderung im Nachwuchsbereich sowie Abstimmung mit Landes-
  • und Bundestrainern
  • Individuelle Perspektiv- und Trainingsplanung Nachwuchsbereich
  • Unterstützung von Trainingsmaßnahmen des Landes-Segler-Verbands
  • Unterstützung der Pressearbeit im Bereich Nachwuchssegeln
  • Organisation der Pflege der Trainerboote und Trailer
  • Planung und Organisation der Wartungsarbeiten an den clubeigenen Jollen
  • Dokumentation der Aktivitäten

In enger Zusammenarbeit mit dem Jugendleiter und den übrigen Vorstandsmitgliedern soll der hauptamtliche Vereinstrainer auf Grundlage der strukturellen und finanziellen Vorgaben des Vereins die Ausbildung und Aktivität im Breitensport- und Wettkampfsegeln weiterentwickeln und eine anhaltende Vereinsarbeit sowie bestmögliche Erfolge im regionalen, nationalen und internationalen Vergleich fortführen.

 

Die ausgeschriebene Position erfordert eine fachliche Ausbildung (mindestens Trainer C- Lizenz Leistungssport Segeln oder adäquate Ausbildung, z.B. Sportstudium, Trainerakademie) mit Nachweis praktischer Erfahrung als Trainer im Segelsport sowie Bereitschaft zum Erwerb einer höheren Lizenz.

 

Bitte senden Sie Ihren seglerischen / beruflichen Lebenslauf und Referenzen sowie ein erweitertes Führungszeugnis und unter Angabe Ihres frühestmöglichen Eintrittstermin zu Händen der Jugendleiterin Prof. Dr. Anne Mündermann an den Yacht-Club Radolfzell e.V., Karl-Wolf- Straße 11, 78315 Radolfzell oder auch gerne per Email an jugendleiter@ycra.de.

Die Saison 2020- wir halten gespannt die Luft an

Wie bei allen anderen Teams beeinflusste die Corona Pandemie auch unsere Saison. Ob negativ oder positiv vermag ich gar nicht zu sagen. Auf jeden Fall wurden wir vor viele neue Herausforderungen gestellt, denen wir zumindest nicht immer ganz gewachsen waren.

Am Anfang des Jahres, im Februar, befanden sich unsere Boote beispielsweise noch in Barcelona. Unser dort geplantes Trainingslager wurde in letzter Sekunde davor abgesagt, während ich zu Hause bereits eifrig meineSegelsachen in meine Tasche stopfte. Danach war Segeln bis Mai für uns als Team erstmal Tabu. Dennoch war dasnoch nicht das Aus für den Sport. Während wir uns im Home- Schooling befanden versorgte uns unser Trainer mit Trainingsplänen, sodass wir auch ins Home- Sporting einsteigen konnten. Wahrscheinlich hätte sich unsere Situation auch nicht verbessert, wenn nicht zwei Elternteile in einer Nacht- und Nebel- Aktion die Boote mit dem Auto aus Spanien abgeholt hätten.

Sobald wir wieder einen fahrbaren Untersatz hatten, zog es uns sofort aufs Wasser. Trainings und Regatten gab es allerdings nur wenige. Daher übten wir fleißig in Radolfzell vor allem Manöver. Für guten Trainingswind muss man eben nicht immer nach Spanien fahren...

Im Frühsommer ging es dann endlich mit den ersten Regatten los. Die ersten Beiden fanden in Bayern statt, wobei uns leider nur bei einer von beiden etwas Wind vergönnt war. Mit einem ersten Platz in Tutzing am Starnberger See stiegen wir 2020 allerdings mehr als zufrieden in die Regattasaison ein.

Weiterhin konnten wir auch einen Heimsieg bei der LJM auf der Reichenau einheimsen und dürfen uns nun stolz die „Landesmeisterinnen“ nennen.

Einen weiteren unserer diesjährigen Saisonhöhepunkte stellte die Kieler Woche im September dar. Wir reisten zwei Wochen vor dem Wettkampf an, um uns gründlich auf die Regatta vorzubereiten. In den letzten Tagen vor Beginn der Kieler Woche Reisten Teams aus Schweden, Dänemark, Norwegen, Ungarn, den Niederlanden, Malta und allen Teilen Deutschlands an. Das erhöhte die Spannung noch einmal zusätzlich. Unter den vorgegebenen Coronamaßnahmen dauerte der Wettkampf vier Tage an und wir ersegelten den ersten Rang unter den Damen.

Auf die Kieler Woche folgte die Internationale Deutsche Jugendmeisterschaft in Flensburg, bei welcher wir den Titel der Deutschen Meisterinnen bei rauen und stürmischen Bedingungen erkämpften. Nach dieser Erfolgreichen Regattaserie war nicht nur die Regattasaison 2020 für uns beendet. Aus Flensburg brachten wir auch ein neues Boot mit nach Hause: einen 49er FX. Im Herbst versuchten wir dann unsere ersten Schritte in der olympischen Bootsklasse. Dies war nur durch die tatkräftige Unterstützung unserer Eltern und der PVS Reiss, sowie der Tankstelle Rossnagel und der Fahrschule Bohn möglich. 

Im Nachhinein blicken wir nicht nur auf eine sehr erfolgreiche Regattasaison zurück, sondern auch auf viele großartige Jahre im 29er. In der kommenden Saison werden wir die Wettkämpfe in der olympischen Klasse 49er FX bestreiten. Aufgrund unseres Umstieges blicken wir erwartungsvoll in die Zukunft und halten gespannt die Luft an.

 

Eure Katharina Schwachhofer

Neele bestes Mädchen und Gesamtzweite am Chiemsee!

Bei der vermutlich letzten Optiregatta im Coronajahr erkämpft sich Neele Mühlhauser einen starken zweiten Platz der Opti A SegerlInnen beim Herbstpokal des Südens. Zum Bericht der DODV geht es hier.

Ergebnisse Opti A

1. Lucas Hamm (Chiemsee-Yacht-Club)

2. Neele Mühlhauser (Yacht-Club Radolfzell)

3. Catalina Feussner (Bayerischer Yacht-Club)

18. Marius Müller (Yacht-Club Radolfzell)

25. Annelie Dorau (Yacht-Club Radolfzell)

32. Philipp van Husen (Yacht-Club Radolfzell)

35. Matti Winkler (Chiemsee-Yacht-Club/Segelclub Öhningen/Yacht-Club Radolfzell)

Katharina und Elena - bestes deutsches Frauenteam bei der Internationale Deutsche Jugendmeisterschaft der 29er

Gratulation für diese Leistung! Weitere Informationen sind auf der Webseite des LSV zu finden.

 

Fotos: segel-bilder.de / Christian Beeck

Gold und Silber bei der Deutschen Meisterschaft der 49er gehen an den YCRa

Zwei Meisterschaften in zwei Wochen!

  • Europameisterschaft 2020 - Attersee 29. September – 4. Oktober 2020
  • Internationale Deutsche Meisterschaft 06. – 08. Oktober 2020

 

 

Europameisterschaft 2020 - Attersee 29. September – 4. Oktober 2020

Vergangene Woche starteten wir bei der 2020 Forward WIP European Championship am Attersee in Österreich. Bei Ankunft am wunderschönen Bergsee erwarteten uns allerdings 5°C und Dauerregen. Nicht die angenehmsten Bedienungen zur Vorbereitung auf den ersten internationalen Wettkampf seit Beginn der Corona Pandemie.

Die Regatta wurde wie gewohnt in Qulifikations- und Finalserie aufgeteilt. An den ersten drei Tagen fanden wir uns sehr schwer mit den Windverhältnissen zurecht. Ein schwacher ablandiger Südwest Wind mit bis zu 40° Drehern und großen Windunterscheiden auf dem ganzen Kurs machte es sehr unvorhersehbar und spannend bis zum Ziel. Leider gingen unsere Strategieansätze nicht auf und wir fuhren sehr hohe Punkte ein. Auf Grund von Flaute konnte am zweiten Tag leider kein einziges Rennen gesegelt werden. Zur Aufheiterung aller Teilnehmer präsentierte uns RedBull eine Flugshow direkt vor dem Segelclub über dem Attersee.

Am letzten Qualitag konnten wir dank des guten Wetters und dem bekannten Rosenwind noch drei Rennen segeln. Es gelang uns jedoch knapp nicht uns in die Top 30 vorzuarbeiten und sind deswegen die letzten drei Tage im Silberfleet gesegelt.

Die Finalserie brachte erneut viel Wartezeit an Land mit sich. Trotz einer Föhnwetterlage kam der Wind nicht so richtig am Attersee an und wir schafften nur noch vier Finalrennen. In diesen vier Rennen starteten wir die Aufholjagt und kämpften uns auf den 3.Platz im Silberfleet vor. Abschließend sind wir mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Wir wissen, dass wir deutlich besser segeln können und weiter oben in der Gesamtwertung stehen sollten. Wir werden uns in der nächsten Woche zusammensetzten und den Wettkampf mit etwas Abstand auswerten, um daraus unsere nächsten Trainingsziele festzulegen. 

Internationale Deutsche Meisterschaft 06. – 08. Oktober 2020

Direkt nach der Europameisterschaft ging es weiter zur Internationalen Deutschen Meisterschaft an den Berliner Wannsee.

Nach einem Tag Pause zwischen den zwei Wettkämpfen starten wir wieder durch. Bei auffrischendem Wind absolvierten wir die drei geplanten Rennen. Um die nötige Kurslänge für ein 49er Rennen zu erhalten lag der Kurs quer über dem Wannsee und die Havel. Rechts und links war das Regattagebiet vom Land eingegrenzt und mitten durch den Kurs geht das Fahrwasser für die Berufsschifffahrt. Viele Faktoren und lokale Windeffekte die es bei einem Rennen auf dem offenen Meer nicht gibt.

Am zweiten Tag segelten wir fünf Rennen bei mäßigem Wind und Regenfronten. Dieses Wetter hat den positiven Aspekt, dass wir den Wannsee fast für uns alleine hatten, es sei denn eine 50m langer Tanker fährt mitten durch das Feld.

In den Finaltag starteten wir auf Platz 2 mit einem Punkt Rückstand auf den ersten Platz. Mit den Platzierungen 1,2,2 kämpften wir uns an die Spitze und sicherten uns den Deutschen Meistertitel 2020 im 49er.

Herzlichen Glückwunsch an unsere Trainingskollegen Niklas und Justus (YCRa) auf Platz 2 vor Tom und Philipp auf dem dritten Platz.

 

Berichte Team Hesse/Schneider

Team Hesse/Schneider 49er 1 Der erste internationale Wettkampf seit Dezember 2019.

Kieler Woche 2020

Der erste internationale Wettkampf seit Dezember 2019.

52 Starter aus 18 Nationen

Eine Kieler Woche ohne Zuschauer, mit Meldebegrenzung und strengen Corona-Schutzmaßnahmen.

 

49er: Lukas Hesse (SRV) mit Luca Schneider (YCR)

 An den ersten zwei Race-Tagen erwarteten uns sehr schwierige Bedingungen und das machte es für alle Teilnehmer nicht einfach. Der ablandige Westwind mit maximal 12kn war sehr böig und drehte bis zu 40 Grad. Die Veränderungen waren sehr schwer vorhersehbar und zum Teil ohne System. Leider gelang es uns in den ersten zwei Rennen nicht das Windsystem zu erkennen und landeten deswegen weiter hinten in Fleet. Im dritten Rennen bekamen wir auf der ersten Kreuz einen guten Winddreher mit einer Böe und wir beendeten den Tag mit einem guten 4. Platz. Am zweiten Tag kamen wir besser in den Rhythmus und arbeiteten uns im Gesamtranking weiter vor.

Nach den ersten zwei Tagen wurde das Starterfeld in zwei Fleets ( Gold und Silber) eingeteilt. Hier schaffen wir es leider knapp nicht uns unter den Top 25 zu platzieren und segelten am Samstag und Sonntag im Silberfleet.

An den zwei Finaltagen nahm der Wind deutlich zu und wir segelten heute bei Böen bis zu 28kn. Hier zahlte sich unser gutes Bootshandling und das viele Athletiktraining aus und wir segelten eine konstante Serie mit 8,8,8,7. Damit erreichten wir einen 7. Platz in der U23 Wertung. (Gesamtwertung 34. von 52 Starten)

Mit dem Ergebnis sind wir zufrieden, wissen aber auch wo wir Punkte haben liegen lassen und woran wir noch weiterarbeiten müssen. Auch war es sehr interessant endlich wieder einen internationalen Vergleich zu haben, um zu wissen, wo wir stehen.

Bei der Europameisterschaft Ende September am Attersee ist unser Ziel Top 4 in der U23 Wertung. Wir wissen jetzt, dass das Ziel erreichbar ist aber auch, dass wie noch besser segeln müssen, um es zu erreichen.

 

Bericht - Luca Schneider

Die Nachwuchs-Segler vom YCRa auf der Jagd nach dem Sonnenfischle

 

Bei der diesjährigen Überlinger Sonnenfisch-Regatta des Segel- und Motorbootclubs Überlingen, die Corona-bedingt vom Frühsommer auf Mitte September verschoben werden musste, nahmen insgesamt 34 Opti A-SeglerInnen und 30 Opti B-SeglerInnen teil. Bei der gleichzeitig als dezentrale Landesjüngstenmeisterschaft (LJM) der Optimisten ausgeschriebenen Regatta kamen mehr als ein Drittel der Teilnehmer aus dem benachbarten Bundesland Bayern. 

 

 

 

Nachdem die Betreuer Michael Müller und Daniel Wehrle (JSR) bereits am Vortag eine Trainingseinheit für die Nachwuchssegler des YCRa organisiert hatten, ging es dann am Samstag um 11:30 Uhr mit der Steuermannsbesprechung los. Zuvor erhielt noch jeder Segler Corona-konform einen Mund-/Nasenschutz mit dem Aufdruck „Segeln – Ja bitte!“ sowie ein Lunch-Paket anstatt des üblichen gemeinsamen Segleressens am Abend. 

Am Samstag löste sich erst langsam der Hochnebel auf, so dass es mit aufkommender Thermik kurz nach 14 Uhr endlich aufs Wasser ging. Bei knapp fünf Knoten aus südöstlicher Richtung konnte der Wettfahrtleiter Marc Morath 2 Läufe durchziehen, bevor der Wind wieder einschlief. Obwohl am Sonntag schon alle ab 08:45 Uhr auslaufbereit waren, setze sich erst gegen Mittag eine segelbare Brise durch, so dass es erst nach 13 Uhr nochmal aufs Wasser ging. Das reichte dann leider nur noch für eine dritte Wettfahrt.

Gewonnen hat den diesjährigen Überlinger Sonnenfisch und damit die LJM Optimist in Opti A Lukas Wagner vom DTYC vor Lukas Hamm (CYC) und Moritz Wagern (DTYC). Sieger in Opti B wurde Ferdinand Kolbe (BYCÜ) vor Tim Engstler (LSC) und Antonia Harberg (YLB). 

 

Die Platzierungen der YCRA-SeglerInnen:

Opti A:

Ruben Voltmer - GER 1527, Platz 5

Marius Müller - GER 1543, Platz 13

Hannes Wehrle (JSR/YCRA) - GER 13604, Platz 14

Noemi Friedrich – GER 1230, Platz 18

Philipp van Husen – GER 1389, Platz 24

Matti Winkler (CYC/YCRA) – GER 1133, Platz 30

 

Opti B:

Henrik Vogel (SGÜ/YCRA) – GER 1015, Platz 14

Jonah Feat – GER 13272, Platz 15

Leander Friedrich – GER 1019, Platz 16

Erik Weinrich – GER 12436, Platz 17

Mira Vogel (SGÜ/YCRA) – GER 1124, Platz 19

Erfolgreiche Kieler Woche für das 29er Team Katharina Schwachhofer und Elena Stoltze

Letzten Sonntag beendeten das Segelteam Katharina Schwachhofer und Elena Stoltze aus dem Yachtclub Radolfzell die Kieler Woche mit dem 14. Platz overall in der Bootsklasse 29er. Mit 91 Booten am Start waren die zwei jungen Seglerinnen bestes Damenteam und drittes deutsches Team. Vom Juni auf den September verschoben, bedingt durch die Corona-Pandemie, konnte die Kieler Woche in den letzten Tagen doch noch statt finden. Um so ein großes Event zu ermöglichen, herrschten überall an Land und auf dem Wasser strenge Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen.

Der Eurocup für die 29er startete am Donnerstag den 09.09.2020 und erstreckte sich insgesamt über vier Tage. Für das Segelteam Katharina Schwachhofer und Elena Stoltze war die Kieler Woche die erste internationale Regatta seit Beginn der Korona-Pandemie. Während den vier Tagen Regatta konnten insgesamt 12 Rennen durchgezogen werden. Die Tage über herrschte starker, oszillierender Südwestwind. Am letzten Tag startete das erste Rennen schon um 9 Uhr morgens direkt vor dem Olympiahafen Schilksee. Dadurch dass direkt unter Land gesegelt wurde, herrschten sehr drehende und böige Windbedingungen. Mit diesem Ergebnis konnten Katharina und Elena  ihre aktuelle starke Form untermauern. Herzliche Gratulation!

YCRa Opti SeglerInnen erfolgreich in Seemoos

Endlich wieder eine Opti-Regatta! Mit 12 Seglerinnen und Seglern war der YCRa am Wochenende stark beim Seemooser Opti-Pokal vertreten und sicherte sich einige Podestplätze. Wir gratulieren allen zur tollen Leistung!

 

Nachdem wir uns in Seemoos trafen hatten wir am Freitag bei Michael Training. Nachdem wir erst eine Athletikeinheit hatten sind wir dann mit den Kindern von Willi und Bruno gesegelt. Am Samstag sind wir leider kein Lauf gesegelt da es überhaupt keinen Wind hatte. Wir hatten auch so unseren Spaß, in der Halle des WYC's konnten wir mit Mini-Traktoren und Bobby-Cars fahren, draußen Federball spielen und natürlich schwimmen. Am Sonntag mussten wir sehr früh aufstehen weil der erste Start um 8:30Uhr geplant war um den Morgenwind zu nutzen. Den ersten Lauf gewann Neele Mülhäuser und danach folgten Constantin Troeger und Hannes Wehrle. Im 2. Rennen habe ich gewonnen, Consti wurde wieder zweiter und auf den 3. Platz kam Lennart Reith. Im dritten und letzten Lauf hab ich nochmal gewonnen und hab mich sehr gefreut . Den zweiten Platz belegte zum dritten Mal Consti und Ines Riedel landete auf Platz 3. Die Tage haben trotz eher schwachem Wind viel Spaß gemacht. Michael hat uns prima betreut und so kamen wir am Abend zufrieden und mit prima Platzierungen für den YCRa zurück nach Radolfzell.

 

Bericht Ruben

Ergebnisse:

Opti A:

1. Constantin Tröger (Bodensee-Yachtclub Überlingen)

2. Ruben Voltmer (YCRa)

3. Neele Mühlhauser (YCRa)

7. Hannes Wehrle (Jollensegler Reichanau/YCRa)

8. Marius Müller (YCRa)

14. Philipp van Husen (YCRa)

15. Annelie Dorau (YCRa)

26. Noemi Friedrich (YCRa)

28. Matti Winkler (Chiemsee Yachtclub/SC Öhningen/YCRa)

 

Opti B:

1. Tim Engstler (Lindauer Segelclub)

2. Nicolas Tröger (Bodensee-Yachtclub Überlingen)

3. Carlo Albani (Bayrischer Yachtclub)

6. Lara Fried (YCRa)

10. Henrik Vogel (YCRa)

11. Jonathan Fried (YCRa)

21. Mira Vogel (YCRa)

 

Landesjugendmeisterinnen vom YCRa

Am ersten Septemberwochenende konnten unsere 29er Seglerinnen Katharina Schwachhofer und Elena Stoltze ihre Erfolgsserie um einen weiteren Titel fortsetzen: Bei Traumbedingungen gewannen sie souverän die Landesjugendmeisterschaft Baden-Württemberg 2020 vor der Reichenau. Weitere Informationen sind im Artikel des LSV BaWü zu lesen.

Gold und Bronze bei der deutschen Juniorenmeisterschaft der 49er

Auch unter den aktuell erschwerten Bedingungen segeln unsere Nachwuchstalente weiterhin national und international. So standen mit Justus Mickausch und Luca Schneider gleich zwei Segler auf dem Podium der  deutschen Juniorenmeisterschaft im 49er vor Kiel.

Weitere Infos sind hier zu finden.

YCRa Kadersegler unterwegs

Auch wenn nach wie vor viele Regatten wie auch der zunächst nur verschobene Sparkassencup des YCRa bedingt durch Covid-19 abgesagt werden müssen sind die aktiven Seglerinnen und Segler des YCRa europaweit aktiv. Weitere Informationen sind im Artikel des LSV BaWü zu lesen.

Optiligacamp 2020

Auch im Coronajahr 2020 konnte für unsere Optiligasegler ein Sommercamp, wenn auch im stark reduzierten Umfang, organisiert werden. Jedoch wartete gleich der erste der vier Trainingstage mit wenig sommerlichem Wetter auf. Bereits nach den ersten Übungen auf dem Wasser zog ein kräftiger Dauerregen mit stürmischen Wind durch, dem noch nicht alle Optisegler gewachsen waren und der das Training leider etwas vorzeitig beendete.

Der darauffolgende Tag begann ebenfalls nicht allzu verheißungsvoll, doch blieb es diesmal trocken und bei einem frischen Ostwind konnten einige der fortgeschritteneren Optisegler sogar etwas Ausreiten üben. Nach einem trainingsfreien Mittwoch zeigte sich der Sommer am Donnerstag von seiner besten Seite. Bei Sonnenschein und leichtem Ostwind, konnte der Trainingstag bestens ausgenutzt werden. Neben Ballspielen auf dem Wasser, gab es für ordentlich ausgeführte „Pflichtübungen“ Keksbelohnungen. Zum Trainingsende durfte eine, bei den warmen Temperaturen immer beliebte, Kenterübung nicht fehlen. Der letzte Trainingstag brachte eine hochsommerliche Hitze mit sich, in der sich auch der leichte Ostwind nicht mehr richtig durchsetzen wollte. Neben der beinahe obligatorischen Kenterübung zur Abkühlung, bestand die Aufgabe darin, während der gelegentlich durchziehenden Windfelder, das Boot ohne Ruderanlage nur durch Gewichtsverlagerung zu steuern. Den Abschluss bildete ein langer Schleppverband zurück in den heimischen Hafen. Insgesamt hat dieses Jahr das Wetter für ein sehr abwechslungsreiches Trainingscamp gesorgt und die jungen Optisegler sicherlich um die ein oder andere Erfahrung reicher werden lassen.

 

Bericht Alexander Strauss

Lasercamp 2020

Am Mittwoch Nachmittag haben wir uns um 14:00 Uhr getroffen und gemeinsam aufgebaut. Dann sind wir mit fünf Lasern rausgesegelt. Auf dem Wasser wurden die Boote unter den neun Seglern durchgewechselt. Es hatte sehr schönen Wind, auch wenn es nur 2 Windstärken waren.

Auch am Donnerstag hatte es ähnliche Wind und Wetterbedingungen. Es war sehr sehr heiß, bis zu 35 grad, daher haben wir mit unserem Trainer Luca Schneider auf dem Wasser auch Badepausen gemacht. Am Freitag haben wir uns schon um 10:00 getroffen. Am Anfang hatte es noch ein bisschen Wind, aber nach einer Stunde war der Wind dann komplett weg. Zum Glück hat Luca aber schon den Tube mit aufs Motorboot genommen. Wir haben die Boote dann an Tonnen festgebunden und Luca hat immer zwei Leute zum Tubefahren mitgenommen, während die anderen an den Booten gebadet haben.

Insgesamt waren es drei sehr schöne Segeltage und wir hatten alle sehr sehr viel Spaß. Danke Luca für das tolle Training.

 

Bericht Kira Mündermann

Regattatraining 24.-26.7.

Am Freitag den 24.7.2020 startete das Training für die Opti Regatta Gruppe im Yacht Club Radolfzell. Die Bedingungen an diesem Tag waren mit 30 C° und 15kn aus Westen ein toller Start in das Wochenende. Die Wasserzeit wurde mit intensiven Start- und Manöver Training verbracht, um diese 12 Kinder auf die nächsten Regatten vorzubereiten. 

Der darauffolgende Tag sollte sich allerdings schwieriger gestalten, aufgrund des mangelnden Windes am Vormittag. Deshalb gab es für den Vormittag eine kurze Theoriestunde zum Thema Tonnenannäherung und unterwenden an der Luv-Tonne. Als nach diesen Themen der Wind aus Südwestlicher Richtung einsetzte wurde die Theorie gleich in die Praxis umgesetzt und in Trainingsrennen angewandt. In der Nachmittagseinheit wurde sich dann wieder auf gute Rollwenden und Starts fokussiert. 

Am letzten Tag gab es Wind aus allen vier Himmelsrichtungen und in jeder Stärke, was ein Manöver Training und Angleich Training nur bedingt begünstigte, dennoch sehr gut funktioniert hat. Zum Glück wurde der Wind am Nachmittag nochmal konstanter, um das Start Training zu vertiefen. Man konnte deutlich den Unterschied zwischen diesen und dem Ersten Tag erkennen. 

Nach einer kurzen Abschlussbesprechung ging es für alle wieder nach Hause.

 

Bericht Luca Schneider

Landesmeistertitel Opti B geht an den YCRa

Am vergangenen Wochende siegte Jonathan Fried überzeugend vor seiner Schwester Lara Fried (beide YCRa) bei der ersten OptiB Regatta der Saison, dem 

Schröcker Gold-OPTI B 2020 in Leopoldshafen. Damit platzierte sich Jonathan in der B Landesrangliste auf Platz 2 hinter der neuen Landesmeisterin Elisabeth Niedermeyer (WYC) und sicherte sich damit den Titel des Landesmeisters B Optimist. Wir gratulieren herzlich! Einen Link zum Bericht auf der DODV Seite mit Bildern gibt's hier. Weitere Ergebnisse::

Schröcker Gold-OPTI B 2020 (24 TeilnehmerInnen):

1. Jonathan Fried (YCRa), 1, (8), 1,6,2

2. Lara Fried (YCRa), 3 (15), 6, 2, 1

3. Nicolas Tröger (BYCUe), 5, (7), 7, 1, 4

5. Henrik Vogel (SGUe, YCRa)

8. Leander Friedrich (YCRa)

9. Lorena Garcia Ehrke (ASV Stuttgart, YCRa)

12. Matti Winkler (SC Öhningen, YCRa)

15. Jonah Feat (YCRa)

18. Valentin Garcia Ehrke (ASV Stuttgart, YCRa)

20. Mira Vogel (SGUe, YCRa)

Saisonauftakt am Bostalsee im Saarland

04./05.07.2020

 

Nun war es endlich soweit, die erste Opti A- Regatta wurde freigegeben.  11 Opti A u. 9 Opti B wurden nach den Corona-Vorschriften zugelassen. Zwei weitere Opti A durften noch nachträglich die Meldeliste füllen, da die Laser -Klasse abgesagt wurde. Am 1. Tag segelten wir 3 Wettfahrten bei 3- 4 Bft. Es war nicht immer einfach, da die Talsperre so ihre Tücken hatte. Doch am Ende des Tages konnte die YCRa -Segler auf gute Ergebnisse zurückblicken. Ruben Voltmer hatte im 1. Lauf einen 3. Platz ersegelt. Hannes Wehrle (JSR/Trainingsgruppe YCRa) trumpfte mit einem 2. u. sogar mit einem gut verteidigten 1.Platz auf! Mit den Platzierzungen 2,1,3 führte ich die Liste nach dem 1.Tag an. Der Sonntag sollte die Entscheidung bringen, der Wind legte mit  5-6 Bft. zu.

Mit einem 7. Platz in der 4. Wettfahrt war ich mächtig unter Druck geraten. Ich musste die letzte Wettfahrt gewinnen, um meine Führungsposition zu halten. Mit einem Start- Ziel- Sieg und deutlichen Vorsprung gelang es mir die Regatta für mich zu entscheiden.

 

Gesamtergebnisse

1. Platz Neele Mülhauser (YCRa)

3. Platz Hannes Wehrle (JS Reichenau/YCRa)

5. Platz Ruben Voltmer (YCRa)

 

GER 1499

Neele Mülhauser

Süddeutsche Laser Distriktmeisterschaft 2020

Die Hafen-Ost Jollen Regatta fand am 04./05.07.2020 in Überlingen statt. Dort starteten Laser Standard, - Radial, - 4.7 und Europe in jeweils recht großen Feldern für Bodensee Verhältnisse ;).

 

Nachdem es am Samstag zuerst keinen Wind hatte und wir an Land warten mussten gab am Nachmittag dafür doch noch ganz guten Wind. Er war zwar sehr instabil und böig doch es war genug um zwei Wettfahrt zu segeln. Am nächsten Morgen ging es direkt raus aufs Wasser und der Wind spielte sehr gut mit. Nach ein paar Frühstarts konnten wir auch an diesem Tag erfolgreiche Rennen segeln. Es wurden drei Läufe gesegelt, nur die Laser 4.7er schafften leider nur 2 Läufe.

 

Die Siegerehrung fand trotz Corona statt und letztendlich siegte Felix Laukhardt im Standard, Pauline Liebig im Radial, Maxi Reger im 4.7 und Anica Rimmele im Europe. Aus dem Club belegte Maxi Heller den 6. Platz im Radial, Max Winkler den 8. Platz im 4.7 und Amy Heller den 3. Platz im 4.7.

 

Im Großen und Ganzen war es ein sehr schönes Wochenende und eine weitere tolle Segelerfahrung.

 

Bericht: Amy Heller

 

Schwachhofer/Stoltze siegen am Starnberger See

Das Wetter bescherte der ersten Ranglistenregatta in der Coronazeit überaus traumhafte Segelbedingungen für die 18 Teams im 29er-Feld in Tutzing am Starnberger See. Der Wind legte am Sonntag von 15 auf 22 kn zu, während die Sonne sich von ihrer schönsten Seite zeigte. Das Team Katharina Schwachhofer und Elena Stoltze - beide vom Yacht-Club Radolfzell (YCRa) - legten einen ausgezeichneten Saisonstart hin und sicherten sich mit vier von fünf Laufsiegen (!!) den ersten Platz. Aufgrund von aktuellen Corona-Einschränkungen musste das Rahmenprogramm auf das reine Wettfahrtsegeln reduziert werden. So konnte leider keine Siegerehrung stattfinden. Der Deutsche Touring Yacht Club (DTYC) in Tutzing stellte dennoch mit großem Engagement eine tolle Regatta auf die Beine.

Ergebnisse:

1.     Katharina Schwachhofer/Elena Stoltze (Yacht-Club Radolfzell)

2.     Marie-Sophie Meinert/Justus Ernst (Diessner Segel-Club)

3.     Frederik Steuerer/Lukas Goyarzu (Augsburger Segler-Club)

Alle Ergebnisse gibt es hier.

Nachwuchssegler meistern Corona Krise

Auch die Aktivitäten der Nachwuchssegler am Untersee waren von großen Einschränkungen durch die weitreichenden Corona Verordnungen betroffen. Nachdem das Training bei den Jollenseglern Reichenau (Fördergruppe 420er, Leitung Daniel Wehrle) bereits im April mit Seezugang über Privatgrundstücke wieder aufgenommen werden konnte, waren andere Verein wie der Yacht-Club Radolfzell (Leistungsstützpunkt Untersee, Leitung Uwe Barth und Anne Mündermann) im clubeigenen Hafen bis in den Juni hinein stark eigenschränkt. 

Der Sparkassencup der Optimisten und 420er im April wurde auf den September verschoben, viele Anläufe der Trainingsaufnahme mussten kurzfristig abgesagt werden, weil Auflagen nicht zu erfüllen waren. Die aktuelle Situation ist zudem erschwert durch den Wechsel des hauptamtlichen Trainers Jakob Janich zum Landessegler-Verband nach Friedrichshafen als Nachwuchssichtungstrainer und die dadurch bedingte Vakanz der hauptamtlichen Trainerstelle beim Yacht-Club Radolfzell. Dank des unermüdlichen Einsatzes der Vereine, Trainer und Eltern gelang es trotzdem, einen regelmäßigen Trainingsbetrieb für Optimisten, 420er und Laser einzurichten. Unter der Woche vermitteln Christoph Zeiser, Uwe Barth, Landestrainer Peter Ganzert sowie Michael Müller den Regattagruppen Optimist und Laser bei Traumbedingungen Tricks und Kniffe des Regattasegelns, samstags kann man die jüngeren Regattasegler unter Betreuung von Uwe Vogel vor Radolfzell beobachten.

Am vergangenen Wochenende zeigten sich bereits die Früchte des Engagements: vier 420er Teams (13+ Jahre) trainierten am Standort Reichenau mit Trainer Jan Schliemann. Acht Seglerinnen und Segler der Opti B Klasse (10+ Jahre) sowie acht Nachwuchssegler (8-9 Jahre) trainierten mit Uwe Vogel und Kira und Anne Mündermann am Standort Radolfzell. Die Seglerinnen und Segler der Opti A und B Klasse und der Laser konnten zeitgleich erste Regatten nach den Corona-bedingten Absagen aller Regatten in Süddeutschland endlich am Bostalsee (Saarland) bzw. der Seglergemeinschaft Überlingen erfolgreich absolvieren. Zeitgleich waren die Mitglieder der Fördergruppe Optimist zum Sichtungstraining ans Landesleistungszentrum in Friedrichshafen geladen.

In den nächsten Wochen werden die Nachwuchsseglerinnen und -segler weiter intensiv am Heimatrevier, dem Untersee, trainieren bevor es in den Ferien endlich wieder an den Gardasee geht oder in Blockcamps an den Standorten Reichenau und Radolfzell gesegelt wird.

Ergebnisse

Laser Radial, SG Überlingen (26 TeilnehmerInnen)

1.     Pauline Liebig (DSMC Konstanz)

2.     Katharina Schoch (Stuttgarter SC)

3.     Felix Vogt (RC Rastatt)

6.     Maximilian Heller (SC Öhningen, YC Radolfzell)

7.     Max Gasser (WW Radolfzell)

Laser 4.7, SG Überlingen (12 TeilehmerInnen)

1.     Maximilian Reger (Chiemsee YC)

2.     Sebastian Höke (SV Schluchsee)

3.     Amy Fiona Heller (SC Öhningen, YC Radolfzell)

8.     Max Winkler (SC Öhningen, YC Radolfzell)

Opti A, SC Bosen (13 TeilnehmerInnen)

1.     Neele Mühlhauser (YC Radolfzell)

2.     Constantin Tröger (BYC Überlingen)

3.     Hannes Wehrle (JS Reichenau/YC Radolfzell)

5.   Ruben Voltmer (YC Radolfzell)

Opti B, SC Bosen (11 TeilnehmerInnen)

1.     Lasse Weigt (SC Sorpesee Iserlohn)

2.     Moritz Jakobs (YC Saarbrücken)

3.     Matti Winkler (SC Öhningen, YC Radolfzell, Chiemsee YC)

 

Foto: Christoph Zeiser, YCRa

Nachwuchssegler trainieren vor Warnemünde

Unsere Nachwuchssegler konnten endlich wieder auf Tour gehen und starteten die Saison 2020 mit diversen Trainings vor Warnemünde. Mit dabei waren Ruben Voltmer, Neele Mühlhauser, Marius Müller, Annelie Dorau (alle Opti, YCRA), Hannes Wehrle (JSR/YCRa), Rebekka Martin 420er (YCRa), Amelie Wehrle 420er (JSR/YCRa), Amy Heller, Maximilian Heller, Max Winkler (alle Laser, SCÖ/YCRa).

Die YCRa Jugend wählt neuen Jugendvorstand

Bei der diesjährigen Jugendmitgliederversammlung wurde der neue Jugendvorstand gewählt:

  • Jugendsprecherin Elena Stoltze
  • Jugendleiterin Prof. Dr. Annegret Mündermann
  • Jüngstengruppenleiter Uwe Barth
  • Jugendschriftführerin Josephine Tutzschky
  • Jugendkassierin Christine Petersen
  • Jugendtakelmeister Firmin Tritthardt
  • Jugendpresseteam Kira Mündermann, Rebekka Martin, Amelie Wehrle

Vielen Dank an alle Teilnehmer der Versammlung.

 

Neue 29er-U-17 Weltmeister/innen kommen vom Untersee

Es war eine spannende Woche für die Skiff-Teams Katharina Schwachhofer/ Elena Stoltze (Beide Yacht Club Radolfzell) und Jakob Voltmer/ Paul Opolony (Yacht Club Radolfzell/ SV Schluchsee): Für beide Teams war es die erste Weltmeisterschaft der schnellen 29er-Klasse, ausgetragen vor Gdynia an der polnischen Ostsee. Am Start waren 175 Teams, nach 17 Wettfahrten bei leichten bis mittleren Winden siegten Aristide Girou/Noah Chauvin (Frankreich) vor Stephen Baker/Shelly Ripley (USA) und Alice Moss/Carl Hörfelt (Schweden). Bestes deutsches Team wurden Jonas Schupp/Moritz Hagenmeyer (Diessener Segelclub) auf Platz 11. Katharina Schwachhofer/Elena Stoltze belegten schon in der offenen Wertung (Frauen+Männer gemeinsam, keine Altersbeschränkung!) Platz 60, Jakob Voltmer/ Paul Opolony segelten mit Platz 82 auch noch sehr überzeugend in die erste Hälfte.
Erstmals wurden bei dieser WM auch Titel in den Kategorien Frauen offen und Frauen Unter 17 vergeben, in der zweiten Kategorie konnten Schwachhofer/ Stoltze sensationeller Weise den ersten Platz belegen und sind somit U-17 Weltmeisterinnen im 29er.
Yacht Club Radolfzell Club-Trainer Jakob Janich sagt dazu: „Ihr hohes Ziel, eine Platzierung im ersten Viertel der WM, haben die beiden knapp verpasst, dafür ist der Titel in der U-17-Wertung umso wertvoller. Die harte Arbeit im letzten Jahr mit rund 120 Segeltagen hat sich für die beiden bezahlt gemacht, im Namen des ganzen Vereins gratuliere ich den beiden herzlich!“
Die starke Trainingsgruppe der beiden Teams, geleitet von Bundestrainer Marc Schulz am Bundesstützpunkt in Friedrichshafen, hat ebenfalls einen sehr positiven Einfluss auf die Leistung der Teams, weiß Jakob Janich und schaut schon in die Zukunft: „Das Programm dieses Jahr ist ziemlich straff: Nächste Woche gehts für die Teams und Trainer schon wieder weiter an den Gardasee, dort werden bei der Europameisterschaft weitere Titel ausgesegelt!“
DIe 29er-Euro in Arco beginnt am 19.08., das letzte Rennen steigt am 24.08., erwartet werden rund 180 Teams.

49er-Segler stark in Norwegen/ Opti-Podiumsplätze in Seemoos/ 29er erfolgreich in Kiel

49er- Junioren mit starkem Auftritt bei der Junioren-WM

Hoch in Europas Norden ging es für die beiden 49er-Segler Luca Schneider und Justus Mickausch (Beide Yacht Club Radolfzell): An der zerklüfteten Küste Norwegens segelten Anfang Juli 50 49er-Teams um die Junioren-Weltmeisterschaft (U-23). Der olympische 49er ist ein schnelles und

dynamisches Skiff, das von jeweils zwei Personen gesegelt wird. Im Falle von Luca Schneider ist das Lukas Hesse (Seebrucker Regatta Verein, Chiemsee), Justus Mickausch segelt mit Niklas Engelmann (Yacht Club Langenargen). Für beide Teams war die Regatta der Saison-Höhepunkt, nachdem sie im Sommer 2018 erstmals in diesen Konstellationen aktiv wurden. Das Team Hesse/Schneider belegte einen starken Platz 17, in der Kader-relevanten U-21 Wertung sogar Platz fünf. Engelmann/Mickausch hatten insbesondere mit den windigen Verhältnissen an Tag 2 zu kämpfen und wurden mit einem starkem Endspurt 36ter. Clubtrainer Jakob Janich bilanziert: „Beide Teams dürfen noch zwei Jahre bei den Junioren starten, werden sich aber langsam an das starke Niveau der Senioren-Felder herantasten, ein großer Schritt ist mit dieser Junioren-WM gemacht.“

Opti-Segler*innen stark vor Seemoos

Drei Wettfahrten bei leichten und drehenden Winden waren genug, um Sieger in Opti A (30 Starter) und Opti B (60 Starter) beim Seemooser Opti-Pokal zu ermitteln. Annelie Dorau (Yacht Club Radolfzell) tritt mit ihrem Sieg in Opti B in große Fußstapfen: Diverse Sportler vom YCRa haben die letzten Jahrzehnte dort gewonnen, unter anderem Ruben Voltmer im Vorjahr. Der wurde 21ter in der leistungsstärkeren Gruppe Opti A, die Beste vom Untersee war Amelie Wehrle (Jollen Segler Reichenau/ Yacht Club Radolfzell) auf Platz drei vor Neele Mülhauser auf Platz sechs. Weitere Top-Platzierungen gab es in Opti B: Noemi Friedrich und Marius Müller auf Platz vier bzw. fünf machen ein gutes Mannschafts-Ergebniss perfekt.

Weitere Saisonhöhepunkte im Norden Europas

Ende Juli startet in Plau am See (Brandenburg) die Deutsche Jüngsten-Meisterschaft der Optimisten: Am Start vom Untersee sind Ruben Voltmer, Neele Mülhauser, Amelie Wehrle (Jollen Segler Reichenau/ Yacht Club Radolfzell), Amy Heller (SC Öhningen/Yacht Club Radolfzell) und Mike Toth (Wassersportverein Wäschbruck/ Yacht Club Radolfzell). Die Konkurrenz ist riesig, mit knapp 250 Starter*innen aus ganz Deutschland gilt es sich zu messen: „Ruben und Mike segeln ihre erste deutsche Meisterschaft, daher müssen sie sich erstmal zurecht finden. Für die anderen ist es die zweite Meisterschaft, da kann man schonmal die Top 100 anvisieren.“-So Clubtrainer Jakob Janich zu den Chancen seine Schützlinge.

Noch deutlich weiter im Nordosten läuft gleichzeitig die WM der 29er. Das schnelle Jugendskiff, der kleiner Bruder des oben erwähnten 49er, wird von den Crews Jakob Voltmer/ Paul Opolony (Yacht Club Radolfzell/ SV Schluchsee) und Katharina Schwachhofer/Elena Stoltze gesegelt. Mit 200 erwarteten Booten ist es die erste WM für die beiden Teams: Bei der Generalprobe vor zwei Wochen anlässlich der Kieler Woche belegten sie Platz 50 bzw. 31 von 120 Booten, ein ähnliches Ergebnis bei der WM wäre sehr respektabel.

 

Viel los über Pfingsten bei der Jugend

Jakob Janich jetzt zertifizierter Nachwuchstrainer des DOSB

Unser hauptamtlicher Trainer Jakob, schon seit 2017 Inhaber einer Trainer-A-Lizenz Segeln, hat in den letzten Monaten nochmals die Schulbank gedrückt und an der Trainer-Akademie des Deutschen Olympischen Sport Bunds in Köln einen Lehrgang absolviert.

Den Zertifikats-Lehrgang „Trainer im Nachwuchsleistungssport“ besuchte er mit 18 weiteren Trainer*innen aus diversen Sportarten von Fechten über Rudern bis hin zum Klettern, der überfachliche Austausch war äußerst produktiv: „Bei aller Vielfalt der Sportarten sind die Herausforderungen im Nachwuchsleistungssport durchgehend sehr ähnlich, die Themen Trainierbarkeit und Belastbarkeit im Kindes- und Jugendalter und Entwicklung mentaler Stärke haben mich besonders beeinflusst“, fasst Jakob die einjährige Fortbildung zusammen. Den Abschluss erreichte er mit einer Hausarbeit zum Thema „Entwicklung mentaler Stärke im Grundlagen-Training des Segelsports“, die aus den Praxiserfahrungen der letzten Jahre im YCRa und dem Input aus der Fortbildung entstanden ist.

29er und 49er Segler*innen im deutschen Segelmekka Kiel

Nach einer kurzen Phase der Zwischensaison mit einigen Trainings und Regatten in Italien, England und Holland treffen sich die vier Skiff-Teams ab dem kommenden Wochenende wieder in Kiel: Mit der YES steigt für die 29er-Teams Katharina Schwachhofer und Elena Stoltze sowie Jakob Voltmer /Paul Opolony (Yacht Club Radolfzell/ SV Schluchsee) eine der größten Jugend-Regatten Europas. Gegen knapp 60 andere Teams aus ganz Europa geht es vor allem für die Damne um einen möglichen Startplatz bei den Youth Worlds des Weltsegelverbands, dort dürfen pro Nation und Disziplin (in diesem Fall 29er weiblich) nur ein Team antreten. Die beiden 49er Teams Lukas Hesse/ Luca Schneider (Seebrucker Regatta Verein/ Yacht Club Radolfzell) sowie Niklas Engelmann/ Justus Mickausch (Yacht Club Langenargen/ Yacht Club Radolfzell) trainieren während der Pfingstferien auch in Kiel, ehe sich dann Ende der Ferien die Wege der Teams wieder trennen: Die 29er bestreiten noch die Kieler Woche mit vstl. knapp 100 Booten, die 49er-Teams reisen weiter nach Norwegen. Vor Risör segeln sie dann ab Anfang Juli um die Weltmeisterschaft der Junioren, für die beiden Teams der Höhepunkt ihrer Saison.

Optis unterwegs zwischen Dänemark und Berlin

Ebenfalls fleissig unterwegs sind unsere Optisegler+innen: Eine Woche Training + Regatta im wind- und wellenreichen Warnemünde mit der Fördergruppe bzw. dem Talentkader des Landes-Seglerverbands BW steht an für Neele Mülhauser, Ruben Voltmer, Noemi Friedrich, Rebekka Martin, Amelie Wehrle (Jollen Segler Reichenau/ Yacht Club Radolfzell), Amy Heller (SC Öhningen/ Yacht Club Radolfzell), Mike Toth (Wassersportverein Wäschbruck/ Yacht Club Radolfzell) und Lynn Müller (Yacht Club Ludwigshafen Bodman/ Yacht Club Radolfzell). Auf dem Weg dahin tritt Neele noch beim Pfingstfestival der Optis in Berlin an, Lynn, Amelie, Amy, Rebekka und Ruben segeln bei der Sail Extreme vor Kerteminde in Dänemark mit. 

Daheim wird auch gesegelt

Während die "Großen" unterwegs sind, werden vor Radolfzell die Anfänger und Fortgeschrittenen Gruppe bis hin zu Opti B von Jakob und „Bufdi“ Luca in unseren beiden Pfingstcamps auf den Rest der Saison vorbereitet. Ausserdem wird der Club 420er in den Ferien von Kira wieder flott gemacht. Wir drücken allen die Daumen und wünschen viel Erfolg bei den kommenden Regatten und Trainings!

 

Sparkassencup 2018

Zum diesjährigen Sparkassencup reisten 164 (Hundertfünf Optis, zwanzig 420er und acht 29er) Jugendliche Seglerinnen und Segler mit ihren Booten an. Nachdem die Boote bereit für die Regatta waren, begann das große Warten auf den Wind. Leider stellte sich dieser weder am Samstag noch am Sonntag ein. Strahlender Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen bescherte den Teilnehmern ein Regattawochenende ohne Regatta.

Lars Lemcke wird zum Jugendsprecher gewählt.

Die Jugendmitgliederversammlung wählte Lars Lemcke am 9. März zum neuen Jugendsprecher. Wir gratulieren und freuen uns auf die gemeinsame Arbeit.

 

Der Jugendvorstand.

Die Jugend erobert die Berge

Vom 27.-29. genoss die Jugend den Schnee in den Bergen und verbrachte ein tolles Wochenende bei Sonnenschein in der Franz Josef Hütte. Die einstimmige Meinung war, dies im nächsten Jahr zu wiederholen, vielleicht auch mit Erwachsenen Mitgliedern und/oder unseren Freunden aus den Nachbarvereinen am Untersee.

 

 

Tolles Saisonfinale für YCRa-Segler am Gardasee

Luca Schneider segelt mit Interims-Steuermann Leon Severens beim letzten Euro-Cup der 29er vor Riva auf Platz 31, auf Platz 37 von 90 Booten folgen Moritz Matt und Justus Mikausch. Damit belegen Matt/Mikausch den großartigen elften Platz in der Euro-Cup-Jahreswertung, herzlichen Glückwunsch!
  
Gleichzeitig  wurde vor Torbole die Halloween-Regatta für Optis ausgesegelt, Kira Mündermann belegte nach vier Rennen bei den Cadetti Platz 98 von 138 Teilnehmern , Jakob Voltmer Platz 97 von 194 Startern bei den Juniores. Ein tolles Gardasee-Debüt für beide, weiter so!
Anschliessend trainierten die beiden noch vier Tage bei allerbesten Bedingungen: Kira mit der Fördergruppe des LSV-BW, Jakob V. mit seinen Trainingspartner Finn, Max (WWRa) und und Elena (MWSC) unter Anleitung von Clubtrainer Jakob Janich.  Bei gemeinsamen Trainings-Rennen aller Baden-Würrtembergischen Trainingsgruppen or Ort konnten die gelernten Skills wie Am-Wind-Technik bei Stark-Wind und Wenden unter Druck gleich umgesetzt werden.

 

Für die Opti-Segler beginnt jetzt die "Trockenzeit", 12 Kinder treffen sich jetzt mit Jakob Janich regelmässig zum Hallen-Training, neben Spiel und Spass geht es hier darum die sportlichen Grundlagen für die Opti-Saison 2017 zu legen.

 

Die 29er Kader Segler Justus, Luca und Moritz feilen ebenfalls an ihrer Ausdauer und Kraft, für sie stehen aber vor Weihnachten noch zwei Trainings vor Barcelona an, wir berichten weiter!

 

 

 

 

 

 

 

 

Vielseitigkeits-Cup in Friedrichshafen

Jedes Jahr im Herbst veranstaltet der Landes-Segelverband BW im Landesleistungszentrum in Seemoos den sogenannten V-Cup. Neben einer Segelwertung sind die Nachwuchssegler/innen (alle U-13, also höchstens Jahrgang 2004) in den Disziplinen Athletik (Laufen, Reaktion, Kraft, Koordination) und Theorie gefordert. Neele, Kira und Jakob K. waren dieses Jahr für den Yacht Club Radolfzell am Start, mit dabei auch Trainer Jakob, der bei der Durchführung der diversen Tests beteiligt war.  Den "Untersee-Express" komplett machten diesmal Max (SC Öhningen) und Lisa (WWRa), so dass wir damit ein Viertel des Starterfeldes (19 Teilnehmer)  stellten. Der Samstag gestaltet sich bei Regen und Nebel so flau, dass erstmal kein Segeln möglich war und somit erstmal Athletik getestet wurde und die Sportler den Theorie-Test schreiben durften. Nach dem leckeren Mittagessen (Bolognese!) im WYC-Clubheim und Auswertung der Theorie ging Tag 1 ohne Segeln zu Ende, platt war die Truppe dank der Sporttests und diverser Fußballrunden zwischendurch aber trotzdem. Am zweiten Tag ging es wieder mit reichlich Nebel los, nach einigen Koordinationstests und erneuten MIttagessen (SchniPoSa!) setzte gegen 14 Uhr ein leichter Westwind ein, so dass doch noch fünf kurze Rennen gesegelt werden konnten. Bei der Siegerehrung gab es Preise für jeden Teilnehmer/in, Lisa belegte einen tollen Rang fünf, gefolgt von Kira auf einem guten Platz sieben. Die weiteren Platzierungen: Jakob K. auf Platz 12, Neele auf 13 und Max auf 14.

Danke an den Landes-Segelverband für ein tolles Wochenende, die Ergebnisse sind ein guter Maßstab woran die Kinder in den nächsten Wasser- und Sporteinheiten über den Winter arbeiten müssen!

Nach elf spannenden Wettfahrten geht der Sieg nach Berlin

Elf Rennen, zwei Tage mit guten bis sehr guten Bedingungen bei teilweise strahlendem Sonnenschein - Der Untersee zeigte sich von für die 35 angereisten 29er-Teams von seiner besten Seite. Insbesondere der dritte Regattatag war bei bis zu 20 Knoten Wind und kurzer Welle spektakulär anzuschauen, einige der noch sehr jungen Umsteiger Mannschaften (über die Hälfte des Feldes wurde noch in der U17 Wertung gewertet!) hatten durchaus mit den Bedingungen zu kämpfen.

Die Mannschaft Paul Pietcker/Linus von Oppen (Berliner Yacht Club) setzte sich schon am zweiten Tag an die Spitze des Klassements und verteidigte den Vorsprung bis zuletzt vor dem bayerischen Brüdern Johannes und Anton Sattler (Segelclub Füssen-Forggensee), das Podium komplett machten Friederike Larsen und Berit Bellin (Kieler Yacht Club). Bestes Team vom Bodensee waren die Geschwister Niklas und Alisa Engelmann vom Yacht Club Langenargen auf Platz 5.

In der U-17 Wertung siegten Tobias Matern und Bendix Hempel (Flensburger Segelclub) vor Maru Scheel/ Eva Marie Becker (Kieler Yacht Club) und dem einheimischen Team Valentin Brückmann (Segelgemeinschaft Überlingen) und Luca Schneider (Yacht Club Radolfzell).

Mit Platz Acht und Neun von Brückmann/Schneider und Moritz Matt/Justus Mikausch (ebenfalls Yacht Club Radolfzell) in der Gesamtwertung zeigt sich auch Club-Trainer Jakob Janich zufrieden: „Die Jungs haben in diesem Jahr hart trainiert und haben ihr Ziel, nämlich einen Top-10 Platz, eingefahren. Nach kurzer Pause geht es Ende Oktober schon wieder weiter an den Gardasee.“ Beim letzten Euro-Cup des Jahres treffen die besten Deutschen Teams nochmal auf die Elite Europas, knapp 80 Teams sind dann wohl dabei.

 

Vorbericht IDJM der 29er in Radolfzell

Meldezahlen sind sehr erfreulich, genau 40 Booten aus ganz Deutschland haben sich angekündigt, um von 30.09.-03.10. auf dem Zeller See um den Titel des Deutschen Jugendmeisters zu segeln. Damit richtet der Yacht Club Radolfzell erstmals eine Meisterschaft der schnellen Jugendboot Klasse in Baden-Württemberg aus. Am Start sind unter anderem die Vorjahresdritten Paul Pietcker/Linus von Oppen (Berliner Yacht Club) und die ebenfalls hoch gehandelten Lukas Heese/ Julius Neszvecsko (Seebrucker Regatta Verein/ Münchner Yacht Club), die Ende des Jahres bei der Jugend-WM in Neuseeland Deutschland repräsentieren werden.
Aus heimischen Gefilden machen sich die Geschwister Niklas und Alisa Engelmann aus Langenargen, vor zwei Wochen auf dem gleichen Revier Sieger der Landes-Jugendmeisterschaft der 29er, Hoffnung auf eine gute Platzierung. Für den Yacht Club Radolfzell starten Luca Schneider (Mit Steuermann Valentin Brückmann aus Überlingen) sowie das Team Moritz Matt/Justus Mikausch. Beide Teams werden noch in der U-17 Wertung geführt, Ambitionen auf einen Erfolg auf heimischen Revier haben beide: „Die Jungs haben seit Februar 2016 circa 80 Tage Wasser-Training absolviert und sind rechtzeitig zu ihrem Höhepunkt fit! Ich traue ihnen schon zu, auch in die Top-10 zu fahren, wenn es richtig gut läuft!“- so Jakob Janich, hauptamtlicher Trainer des YCRa über seine Schützlinge, die er bei der Meisterschaft auf dem Wasser begleiten wird.
16 Wettfahrten sind geplant, die Eröffnung steigt am 30.09. um 11 Uhr. Wettfahrtleiter ist Alex Dietrich (YCRa), unterstützt von Bertram Schall (ebenfalls YCRa).

Update Jugend Herbst 2018

Riesen-Flotte am Gardasee 

Sage und schreibe 18 Optisegler/innen aus dem YCRa habe die Herbstferien genutzt, um am Gardasee nochmal an ihre Starkwindskills zu arbeiten. In der Fördergruppe des Landes-Segelverband waren Rebekka, Noemi, Lynn, Hannes, Mike, Max und Ruben aktiv, trainiert wurden sie von Clubtrainer Jakob Janich. Die Talentkader-Girls Amy, Kira, Amelie und Neele trainierten unter der Ägide von Opti-Verbandstrainer Patrick Aggeler, während unser Bufdi Luca Schneider sein Gardasee-Debüt als Trainer feierte und mit der Nachwuchsgruppe, bestehend aus Lorena, Lara, Jonathan, Matti, Erik, Leander und Jonah, eine Woche lang arbeiten konnte. Trotz widriger Bedingungen (Dauerregen, stürmischer Nord- bzw. Südwind, Treibholz im See) segelten alle Gruppe so ausdauernd, dass Clubtrainer Jakob Janich den Hut zieht: „Klasse was selbst die Jüngsten hier geleistet haben, selbst die Acht- und Neunjährigen waren jeden Tag auf dem Wasser!“

 

380 Optis bei der Heloween-Regatta am Start 

Für die Nachwuchsgruppe war nach fünf Tagen Training Schluss, für die elf Kids aus der Fördergruppe und dem Talentkader stand noch ein letzter Wettkampf an. Geteilt in zwei Altergruppen (Cadetti, 2007 und jünger sowie Juniores/ 2006 und älter) traten 140 bzw. 240 Kinder an, um sich an drei Tagen dem stürmischen und kalten Nordwind entgegen zu werfen. 

Herausragend dabei Amy Heller (SC Öhningen/ Yacht Club Radolfzell) auf Platz 117 bei den Juniores, sowie Rebekka Martin auf Platz 46 bei den Cadetti. Der interne Heldenpreis geht an Hannes Wehrle (Jollen Segler Reichenau/ Yacht Club Radolfzell), der mit 25 Kilo und neun Lenzen alle drei Rennen bei bis zu 23 Knoten Wind zu Ende gefahren hat und auf Platz 87 bei den Cadetti landete.

 

Neuigkeiten aus dem Skiff-Bereich 

Gleich zu Beginn der Herbstferien segelten die 29er, ebenfalls am Gardasee, ihren letzten EuroCup 2018 aus: Katharina Schwachhofer und Elena Stoltze beendeten ihre erste 29er-Saison mit Platz 46 von 112 Teilnehmern. „Die beiden haben einen Riesen-Schritt nach vorne gemacht, war ihr Boatshandling bei viel Wind anbetrifft. Für den richtigen Boatsspeed fehlen noch ein paar Kilo auf der Kante, aber mit 15 Jahren haben sie noch Zeit zur Entwicklung“- sagt Trainer Jakob Janich, der erstmals seit Ostern wieder als Betreuer dabei und Bundestrainer Marc Schulz (Friedrichshafen) zur Seite stand. Momentan sind Katharina und Elena schon beim ersten Wintertraining in Barcelona, wo sie sich mit bis Anfang März in bewährter Blockweise auf die neue Saison vorbereiten. Mit dabei dann auch das zweite, neuformierte Team Jakob Voltmer/ Paul Opolony (Segelverein Schluchsee), die jetzt wieder voll ins Geschehen einsteigen.

 

Für unsere 49er-FX-Teams Moritz Matt/Justus Mikausch und Moritz Buck/Luca Schneider endete mit der Junioren-WM im Anfang September ihre einjährige Testphase im olympischen Bereich. Seitdem hat sich einiges getan: Moritz Matt widmet sich verstärkt seiner Ausbildung und absolviert bald seine ersten Trainerlehrgänge, Moritz Buck schlägt eine Karriere abseits des olympischen 49ers ein (Für das große Rigg ist er zu leicht, erste Schritte auf dem Foil-Board samt Kite sind gemacht). Die beiden Vorschoter haben jeweils neue Partner gefunden: Luca Schneider tritt ab jetzt mit dem Bayer Lukas Heese (Seebrucker Regatta Verein) an, Justus Mikausch hat mit Niklas Engelmann (Yacht Club Langenargen) jetzt einen alten Bekannten als Steuermann. Beide Teams trainieren jetzt in der 49er-Junioren-Gruppe des Deutschen Segler Verbands, nach ersten Trainings in Kiel bzw. am Gardasee startet ihr WIntertraining Ende November in Vilamoura, Portugal.

 

Allen vier Teams wünschen wir einen großartigen Winter mit guten Bedingungen, den auch Segelweltmeister werden im Winter gemacht!

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Neele, Hannes und Max sind neue Clubmeister im Opti und Laser

Sehr überzeugend gewinnen Neele, Hannes und Max die Clubmeisterschaft in Opti und Laser: Bei löchrigem West-Wind musste Clubtrainer Jakob Janich, bei diesen Event als Wettfahrtleiter aktiv, erst zwei Rennen abbrechen, bevor er im dritten Anlauf doch eine erste reguläre Wettfahrt beenden konnte: Drei weitere Wettfahrten mit starken Drehern und Wind von 3-10 Knoten wurden noch bis 16:30 Uhr gesegelt, so dass in der Gesamtwertung ein Lauf gestrichen werden konnte.
Bei den Optis der AK 1 (2003-2008) gewann Neele souverän dank Streicher mit (1,1,(9),2) vor Amy und Ruben, in der Altersklasse 2 siegte ebenfalls deutlich Hannes vor Jonah und Matti. Bei den Lasern entschied Max alle drei Rennen für sich, auf den Plätzen zwei und drei Pascal und Josephine!
Noch während dem Abschlussgrillen wurden die Preise überreicht, vor einer großen Audienz von Eltern und weiteren Supportern fand die wahrscheinlich größte Clubmeisterschaft der Jugend einen würdigen Abschluss! Für die meisten Kids stehen jetzt noch einige Wochen Training in Radolfzell, einige Regatten (u.a. in Rastatt und am Chiemsee) und das große Saisonfinale am Gardasee in den Herbstferien an.

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Platz zwei für die „White Whales“

 

Eigentlich sind Nachwuchs-Segler/innen auf ihren „Optimist“ genannte Jollen Einzelkämpfer in Wind und Welle. In einer ganz speziellen Segeldisziplin, dem sogenannten Team-Race, treten zwei Teams a vier Booten gegeneinander an. Mit trickreichen Manövern und unter Ausnutzung spezieller Regeln versuchen die beiden Teams sich gegenseitig auszubremsen, was exzellenten Bootsbeherrschung und gute Kommunikation im Team voraussetzt.

Lange war diese international sehr verbreitete Disziplin im süddeutschen Raum wenig populär. Beim Neustart am Starnberger See traten als einziges reines Mädchenteam Sophie Schneider (Segelverein Schluchsee), Amy Heller (SC Öhningen/Yacht Club Radolfzell) sowie Kira Mündermann und Neele Mülhauser (Beide Yacht Club Radolfzell) unter dem Namen „White Whales“ an.

Betreut von Trainer Jakob Janich (Yacht Club Radolfzell/ Stützpunkt Untersee) ging es Anfang September gegen sechs weitere Teams aus Bayern und Baden-Württemberg ins Team-Race. Bei leichtem Wind und bescheidenem Wetter konnten alle Vorrunden-Rennen gut durchgezogen werden, so dass sich am Dienstag Mittag in einer "Best-Of-Three“-Serie die „Pink Panthers“ , bestehend aus Finn Meichle (Yacht Club Langenargen), Fabian Marx (Segel- und Motor-Yachtverein Böblingen) sowie Celine Möbius (Herrschinger Segelclub) und Benedikt Knapp (Yacht Club Seeshaupt) und die „White Whales“ gegenüber standen. Bei jetzt doch recht löchrigen West-Wind war das Finale bald entschieden: Letztlich sehr souverän setzten sich die "Pink Panthers“ mit zwei Siegen durch, auch wenn es im letzten Rennen aufgrund einer Punktstrafe der Jury und einigen Positionswechseln auf der Zielkreuz eine enge Angelegenheit war.

Trainer Jakob Janich zeigte sich sehr glücklich mit der Veranstaltung: „Es hat sich das stärkste Team durchgesetzt, aber auch die Mädels sind gut gefahren und haben sich in den letzten Tagen sehr stark entwickelt und ihre Kommunikation als Team verbessert. Ich denke dass die erlernten Team-Race-Skills ihnen einen Schub im weiteren Verlauf ihrer Segelkarriere geben werden!“

Bericht: Jakob Janich

 

Jugendausfahrt 2018

Nach einem Jahr war es nun endlich wieder so weit und 9 Kinder traten zur Jugendausfahrt 2018 an.

Mit dabei waren auch Jugendleiterin Anne Mündermann, „Bufdi“ Aaron Bullinger, Skipper der Seewiefke Jürgen Habenicht und ein weiteres H-Boot.
Voll gepackt mit guter Laune und viel Proviant ging die Reise am Dienstagmittag los. Den Voraussetzungen entgegen stellte sich ein ordentlicher Ost Wind durch, sodass wir entspannt in Richtung Reichenau kreuzen konnten. Natürlich war das Vordeck der Seewiefke mit den Sitzkissen und dem Klüvernetz ein heißbegehrter Platz.

Nach einem schönen ersten Tag, natürlich mit ausreichenden Badepausen, erreichten wir schließlich unser ersten Stopp auf der Reichenau. Dort angekommen kochten wir gemeinsam im Clubhaus der Jollensegler und nach einem kleinen Spaziergang gab es noch ein leckeres Eis für alle.

 

Am nächsten Morgen wurden die Kinder die auf Deck schliefen schon um 6:00 Uhr von einem Gewitter geweckt, doch es konnten sich alle in die Kajüte retten. Der Mittwoch versprach uns leider keinen Wind, weswegen wir unter Motor den Weg nach Öhningen bestritten. Natürlich wurde unterwegs wieder sehr viel gebadet und zum Highlight der Kinder packten wir den Wasserring aus, mit dem wir sie übers Wasser zogen.

Als wir um ca. 16 Uhr den Öhninger Hafen erreichten, stand wieder kochen auf dem Programm. Es wurde fleißig Salat und Gemüse geschnippelt, während der Grill für das Fleisch vorgeheizt wurde. Auch dieses Jahr gab es wieder super leckere Crêpes zum Nachtisch.
Durch die sehr heißen Tage brauchten wir alle noch mehr Abkühlung und so fuhren wir abends noch einmal mit dem Reifen aufs Wasser. Sobald es dunkel wurde trauten sich einige Kinder sogar zum „Nachtbaden“ mit Anne in den nächtlichen See.

 

Auch der Donnerstag brachte uns leider keinen Wind, sodass wir nach einem guten Frühstück wiedermal nur unter Motor fahren konnten. Alle Teilnehmer – jung und alt – freuten sich über eine gelungene Ausfahrt und freuen sich bereits auf nächstes Jahr. Neue Freundschaften wurden geschlossen, alle haben sich besser kennengelernt und treffen sich am Ende der Ferien beim Ferienabschlussgrillen wieder. Wir danken der Seglerjugend für den Zuschuss zu unserer Jugendausfahrt – wir alle haben viele tolle Erinnerungen gesammelt.

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Sommer-Regatta-Aktivität der Jugend

Untersee-Segler in Finnland und Italien Aktiv 

Mit dem Ende des Schuljahres stehen für die ambitionierten Nachwuchs-Segler/innen aus ganz Deutschland die ersten großen Saison-Höhepunkte vor der Tür: Für Katharina Schwachhofer/ Elena Stoltze (Yacht Club Radolfzell) geht es zum Ende ihrer ersten gemeinsamen Saison im vorolympischen 29er zur Europameisterschaft nach Helsinki. Mit knapp 130 Startern aus über 20 Nationen ist die Euro für die beiden 15-Jährigen Anfang August die erste kontinentale Meisterschaft, insbesondere der Vergleich mit anderen Jugendlichen in ihrem Alter (U-16!) ist für weitere Qualifikationen Richtung Bundesnachwuchs-Kader interessant. YCRa-Heimtrainer Jakob Janich ist optimistisch: „Katharina und Elena haben seit letzten August sehr intensiv und fokussiert für diese Regatta trainiert, mit knapp 100 Wassertagen seit Herbst 2018 sind sie top vorbereitet.“ Die EM der 29er beginnt am 06.08., das letzte Rennen startet am 12.08.

 

Äußerst internationale IDJüM am Gardasee

Schon im Vortraining am Ort der Meisterschaft sind einige noch jüngere Segler/innen des YCRa: Vor Torbole am nördlichen Gardasee wird dieses Jahr die Deutsche Jüngstenmeisterschaft der Optimisten ausgerichtet, 312 Kinder aus 24 Nationen, alle zwischen 10 und 15 Jahren, segeln ab 22.Juli um Meisterehren. Für den YCRa starten Kira Mündermann, und Neele Mülhauser, ebenfalls mit dabei sind Amelie Wehrle (Jollen Segler Reichenau/ Yacht Club Radolfzell), Amy Heller (SC Öhningen/ Yacht Club Radofzell) sowie Lisa Bohner und Max Gasser (beide Wassersport Club Wäschbruck). „Mit der Qualifikation von sechs Booten aus der Region Untersee bin ich sehr happy, jetzt bin ich sehr gespannt was sie alle bei ihrer ersten großen Meisterschaft reissen können.“

 

 

Platz 2 und 3 der Landesmeisterschaft Opti B gehen an den YCRa

16 Opti B-Segler freuten sich auf das Finale der Landesmeisterschaft am Baggersee bei der Segelkameradschaft Leopoldshafen.

Am Samstagmorgen haben wir uns mit 2 Booten aus Radolfzell am Bodensee auf den Weg gemacht. Nachdem wir die Boote fertig gemacht haben war Steuermannsbesprechung. Leider hatte es am Samstag keinen Wind und so haben wir andere Sachen gemacht. Wir waren Surfbrett fahren, schwimmen und Ochsenfrosch-Kaulquappen fangen. Die Kaulquappen werden zu großen Fröschen die eigentlich nicht in Deutschland leben. Davon hat es in Leopoldshafen viele, sie breiten sich aus und fressen andere Frösche sowie kleine Fische. Das gefällt dem Hafenmeister gar nicht und so haben wir ihm beim Fangen der Kaulquappen geholfen. Abends gab es Tortellini und Salat. Jana, Thierry, Constantin und ich haben dann noch Tischtennis gespielt. Ohne Wettfahrt aber trotzdem viel Spaß sind wir ins Bett gegangen.

Am Sonntag war um 09:30 Startbereitschaft. Zunächst war wieder Flaute, aber dann kam doch noch eine leichte Brise auf. Die erste Wettfahrt musste noch abgebrochen werden und wir sind nochmal in den Hafen eingelaufen. Nach kurzer Zeit ging es dann aber wieder raus und dieses Mal haben wir zwei Wettfahrten hinbekommen. Im ersten Lauf wurde Constantin Troeger (BYCÜ) Erster, Thierry Rotter (STSC) Zweiter und ich Dritter. Im zweiten Lauf segelte Ines Riedel (YCSi) an die Spitze und ich wurde Zweiter. Nachdem wir die Boote abgebaut und verladen haben kam es zur Siegerehrung. Hier wurden mehrere Pokale verteilt: für die Regatta und die Landesmeisterschaft Opti B. Landesmeister wurde Constantin, Landesmeisterin Ines. Ich landete auf dem zweiten und Rebecca Martin, beide vom Yachtclub Radolfzell auf dem dritten Platz. Mit zwei Pokalen fuhren wir zurück nach Hause. Vielen Dank an das Team aus Leopoldshafen für ein tolles Wochenende!

Bericht: Ruben Voltmer

Montfort Junior Trophy in Langenargen

Am 5. und 6. Mai 2018 stand die nächste Regatta in Langenargen auf dem Programm.

Es waren insgesamt 72 Optis am Start, 22 A`ler und 50 B`ler. Nach der Steuermannsbesprechung wurden wir bei strahlendem Sonnenschein und kühlem Nordostwind direkt aufs Wasser geschickt. Bei gutem Wind und wenig Welle konnten trotz einiger Winddreher am Samstag vier Wettfahrten durchgeführt werden. Nach fast sechs Stunden auf dem Wasser kamen wir hungrig wieder an Land und wurden mit Nudeln, Pommes und Würstchen versorgt. Am Sonntag setzte sich entgegen der Vorhersage erst langsam ein Südwest-Wind durch, so dass der fünfte Lauf erst gegen Mittag gestartet werden konnte. Im sechsten Lauf erfolgte dann eine Bahnverkürzung.

Als alle an Land waren, ging das Einpacken der Boote los. Auf die Rangverkündung mussten wir aber noch bis kurz nach halb fünf warten:

Bei den Opti-A-Seglern siegte Lukas Goyarzu vom Württembergischen Yacht-Club, bei Opti B gewann Ines Riedel vom Yacht-Club Sipplingen. Einen tollen zweiten Platz belegte Ruben Voltmer vom YCRA! Ebenfalls über ihre Platzierungen freuen konnten sich vom YCRA bei den A’lern Neele Mühlhauser (9.Platz) und Kira Mündermann (13. Platz), bei den B’lern Rebekka Martin (9. Platz) und Noemi Friedrich (12. Platz).

Es war ein tolles Regattawochenende, auf dem Wasser und an Land!

Noemi Friedrich, GER 12436

 

Opti A und B beim Oberstaader Opti Pokal beim SC Öhningen

Letztes Wochenende fand zum ersten Mal eine Ranglistenregatta beim Segelclub Öhningen statt. Wir waren alle gespannt, wie stark die Strömung denn sei und ob man bei wenig Wind überhaupt über die Startlinie kommt. Am Samstag wurden wir freundlich im Club empfangen und eroberten schnell das tolle Gelände. Insgesamt waren 36 Opti B und 14 Opti A Segler am Start. Am Samstag ging es gleich nach der Steuerleutebesprechung aufs Wasser, da Wettfahrtleiter Daniel Wehrle die lokale Thermik aus Osten nützen wollte. Es lohnte sich, denn es konnten noch 2 Wettfahrten gesegelt werden bevor wir dann zunächst an Land warteten und die Zeit zum Baden nutzten. Bald war klar, dass kein Wind mehr kommen würde, und wir freuten uns über leckere Schnitzel mit Pommes. Auch am Sonntag war sommerliches Wetter mit etwas Thermik. Wieder warteten wir an Land bis der angekündigte Westwind kam. So konnten wir auch am Sonntag nochmals zwei Wettfahrten segeln. Hier mussten wir vor allem am Start verflixt aufpassen, da uns die Strömung nach Luv und somit über die Startlinie trieb. Constantin Tröger (Bodensee Yachtclub Überlingen) war dann tatsächlich eine ganze Bootslänge drüber, realisierte es aber und entlastete sich, sodass er dieses Rennen und damit die Serie der Opti B vor Julius Osner (Lindauer Segelclub) und Ruben Voltmer (Yacht-Club Radolfzell) für sich gewinnen konnte. Bei Opti A segelte Amelie Wehrle (Jollensegler Reichenau) am Sonntag klasse und konnte Kira Mündermann (Yacht-Club Radolfzell) somit in der Gesamtwertung noch überholen. Dritter bei Opti A wurde Max Gasser (Wassersportclub Wäschbruck Radolfzell). Insgesamt war es ein tolles Event, und die mitgereisten Fans entspannten sich in Urlaubsatmosphäre. Vielen Dank an unsere Freunde vom Segelclub Öhningen für ein tolles Wochenende!

Kira Mündermann, GER 1019

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Trainingslager und Regatta in Portoroz 2018

In der Karwoche nahmen unsere Optisegler am Trainingslager des Landesseglerverbands und an der Easter Regatta in Portoroz teil. Einen Bericht findet Ihr auf der Seite der Opti-BW.

Am 7.-8.4.2018 findet der Sparkassencup der Opti A und B sowie der 29er und 420er statt

Auch In diesem Jahr werden unsere Mitglieder zahlreich am Start sein. Um diese Veranstaltung möglich zu machen, benötigen wir dringend kleine und große helfende Hände. Anlässlich des Sparkassencups veranstaltet die Jugendgruppe wieder einen großen Flohmarkt für Segelbekleidung, bei dem auch Ihr Eure Sachen gerne verkaufen oder gut erhaltene gebrauchte Sachen kaufen könnt. Außerdem geht der Erlös in die Jugendkasse und ermöglicht unsere Jugendveranstaltungen wie die Segelausfahrt etc. Dies ist außerdem eine tolle Gelegenheit, unsere Segler anzufeuern und an einem tollen Event teilzuhaben.

 

Details unter mehr und auf Jugend\Aktuelles

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Die Jugend wählt neuen Jugendvorstand

Die Jugendmitgliederversammlung wählte am 27.2. den neuen Jugendvorstand. Vielen Dank an die scheidenden Vorstandsmitglieder David Lamb und Lars Lemcke für Eure tolle Arbeit. Ein herzliches Willkommen an die neuen Vorstandsmitglieder Nikolai (Jugendsprecher, vormals 2. Jugendsprecher) und Aaron (Jugendpressewart).

Der Nikolaus im YCRa

Am 8.12. traf sich die Jugend zum Spieleabend und wurde vom Nikolaus überrascht. Nun wünschen wir alle eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start ins Jahr 2018!

Gardasee Herbst 2017- 19 Zeller Segler/innen sammeln nochmal fleissig Wasserstunden!

Zum letzten Ausflug der Segelsaison 2017 ging es für 19 Segler/innen des Yacht Club Radolfzell an das Nordende des Gardasees nach Torbole.
Mit dabei waren zwei 49er-Teams, zwei 29er-Teams, neun Opti- und zwei Laser-Segler/innen.
Schon auf der Hinfahrt wurde unsere Geduld mit einigen Staus auf die Probe gestellt. Doch die Vorfreude auf sieben Tage Segeln bei super Wetter und toller Kulisse ließ dies schnell vergessen.
Für unsere Opti-Regatta-Cracks stand die drei tägige Halloween-Regatta mit 351 Teilnehmern an und anschließend das Training in der Fördergruppe des Landessegelverbandes.
Jakob Janich, Jan Schliemann und unser "Bufdi" Aaron Bullinger betreuten das Training für die Opti-B-Kids, welches in Kooperation mit dem Württembergischen Yacht Club stattfand. Der Schwerpunkt des Trainings lag darin den Starkwind, der am Gardasee mit schöner Regelmäßigkeit einsetzt, zu meistern. Die Kinder schafften dies sehr schnell und so konnte auch an den Manövern gefeilt werden. Gegen Ende der Woche wurde auch noch das geheimnisvolle Geisterhotel „angesegelt“ und die Grotte besichtigt.
Mitte der Woche fand der traditionelle Untersee-Abend statt, an dem sich über 50 Kinder und Eltern der Region Untersee zu Pizza und Pasta trafen.
Den Kindern, Eltern und Trainern hat es sehr gut gefallen, die Vorfreude auf weitere Segelcamps am Gardasee ist riesig. Vielleicht geht es sogar schon nächstes Frühjahr wieder nach Italien.

Ferienabschlussgrillen der Jugend am 10.9.

25 Jugendmitglieder (mit Begleitung) kamen zum Ferienabschlussgrillen am Sonntag, den 10.9., von 15-17 Uhr. Bei leckeren Burgern und Getränke wurde geschaggt und gespielt.

Von A wie Aufschießer bis Z wie Zeller See

Segeln als Unterrichtsfach an einer öffentlichen Schule dürfte deutschlandweit die Ausnahme sein. Am Bodensee profitieren sowohl ein Yachtclub als auch die Schüler von einem mutigen Projekt.

Im Yachtclub Radolfzell, direkt am Wasser, im Kreis unter einem Baum, sitzen Schüler am Boden. Jakob Janich lässt bunte Boote auf der Magnettafel fahren und fragt die Vorfahrtsregeln ab. „Wenn bei beiden Booten die Segel auf der gleichen Seite sind, dann gilt Lee vor Luv“, antwortet ein Schüler und verrät ihm gleich noch seine Eselsbrücke dazu: „Lee wie leer und Luv wie Luft“. “Wir sind hier am Zeller See, wie heißen die anderen Teile des Bodensees“? lautet die nächste Frage. „Das ist viel schöner, als Mathe“, ruft eine Schülerin und ist mit Feuereifer dabei. Dann wechselt die Gruppe zur nächsten Station. Dort will Miriam Dalton, Sportlehrerin mit Bodensee-Schifferpatent, wissen, wie man einen Optimisten segelklar macht und wie die vielen Teile und Leinen heißen, die an so einem kleinen Boot der Jüngstenklasse sind. Vier Stationen sind heute zu durchlaufen, zwei an Land, dann zwei auf dem Wasser. Sind alle Stationen der Prüfung geschafft, bekommen die Kinder den Jüngstensegelschein. Nichts Ungewöhnliches in einem Segelclub. Doch die Kinder sind keine Mitglieder im Club. Sie haben heute Vormittag regulären Sportunterricht im Rahmen der vierten Klasse der Grund und Hauptschule Böhringen.

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Tag der Vereine beim Abendmarkt am 20. Juli

20.7. Tag der Vereine beim Abendmarkt in Radolfzell (16-21 Uhr). Wir haben einen Stand beim Abendmarkt mit einigen Spielen und Aktionen um unsere Jugendgruppe zu präsentieren. Unser 2. Jugendsprecher Nikolai hat gemeinsam mit Lars die Organisation übernommen – vielen Dank! Wer gerne noch für ein oder zwei Stunden beim Aufbau/Abbau oder am Stand helfen kann und über unsere Aktivitäten berichten möchte, möchte sich bitte direkt an Nikolai wenden. Wir werden einen Pavillon aufbauen und das große Plakat über unsere Jugendaktivitäten zeigen. Die Besucher können Knoten üben, Boote schwimmen lassen, einen Opti anschauen, an der Hängebank hängen, für die Jugend spenden und bekommen ein kleines Andenken. Die Sachen müssen vom Club in die Stadt und wieder zurück gebracht werden. Treffpunkt hierfür ist am 20.7. um 15 Uhr im Club.

Kein Wind beim Finale der Landesmeisterschaft Opti B!

Am vergangenen Wochenende sollte vor Ludwigshafen das Finale der Landesmeisterschaft in Opti B stattfinden, aber das unbeständige Wetter verhinderte an beiden Tagen Wettfahrten. Der Untersee-Express reiste bereits Freitags an, um sich mit Coach Jan Schliemann vor Ort vorzubereiten und ideal gewappnet ins Finale zu gehen. Bei 4-5 Windstärken konnte dann auch super trainiert werden, leider war von dem Wind am Samstag nicht mehr viel übrig. Bei herumziehenden Gewittern und Starkwindwarnung wurde nur eine Wettfahrt angeschossen, die leider wieder abgebrochen wurde. Sonntags war dann überhaupt kein Wind, so dass die Wertung der Landesmeisterschaft unangetastet bleib.

 

Glückwunsch die Top 3:
Finn Meichle (Yacht Club Langenargen)
Sophie Schneider (SV Schluchsee)
Rosa Speckle (Württembergischer Yacht Club).

 

Unter den Top 20 vertreten und damit ebenfalls heiße Kandidaten für die Fördergruppe des Landes-Segelverbands BW sind folgende Sportler vom Untersee:

 

Platz 5: Max Winkler (SC Öhningen, Yacht Club Radolfzell)
Platz 7: Amy Heller (SC Öhningen, Yacht Club Radolfzell)
Platz 8: Amelie Wehrle (Jollen Segler Reichenau)

Platz 16: Neele Mülhauser (Yacht Club Radolfzell)
Platz 17: Mike Toth (Wassersportclub Wäschbruck)

 

Für die Truppe gehts diesen Mittwoch gleich vor Radolfzell mit der Landesfinale Segeln "Jugend trainiert für Olympia" weiter, ehe dann am Sonntag, den 16.07. im YCRa um die Clubmeisterschaft gesegelt wird.

 

Hier gehts zur finalen Liste der Landesmeisterschaft Opti B:

 

 

 

 

Markelfingen Optiliga

Letzten Samstag machten sich unsere Optisegler Mia, Lara, Pauline, Jonathan und Erik mit Trainer Alex Strauß auf zur Optiliga nach Markelfingen. Am Morgen gemeinsam vom Motorboot nach Markelfingen geschleppt, erhielten wir anschließend eine sehr anschauliche Steuerleutebesprechung durch den Wettfahrtleiter Michael Zeiser. Nachdem alle Fragen geklärt waren, ging es auch sofort aufs Wasser. Doch kaum hatten alle Boote abgelegt, herrschte absolute Windstille. Deshalb hieß erstmal warten und sich auf dem Motorboot mit den Lunchpaketen stärken. Nach zwei fast endlosen Stunden warten in der Sonne, wurde aber doch bei einem kaum spürbaren Windhauch eine Wettfahrt gestartet. Im Schneckentempo zog das Optifeld um den Kurs. Und doch schaffte es, nach einem spannenden Rennen mit vielen Führungswechseln, jeder Opti ins Ziel! Mit einer Wettfahrt in der Tasche ging es zurück an Land, wo wenig später die Siegerehrung stattfand. Unser Optisegler Erik kam mit den extremen Bedingungen gut zurecht und ersegelte bei seiner ersten Optiligateilnahme den 3. Platz! Aber auch alle anderen YCRa-Segler haben sich tapfer geschlagen: 5.Pauline, 6. Lara, 10. Jonathan, 12.Mia. Insgesamt war es für unsere Optiligasegler ein sehr gelungener Wettkampftag, an dem alle viel Spaß hatten und der Lust auf weitere Regatten macht!

LEINEN LOS! Ausfahrt YCRa Jugend 8.-10.8.2017

Nach einer tollen Jugendausfahrt für Jung und Alt im letzten Jahr planen wir vom 8.-10. August 2017 wieder eine dreitägige Ausfahrt auf dem Untersee. Es haben sich bereits einige Mitglieder bereit erklärt, als Skipper mit ihren Booten mitzukommen – vielen Dank schonmal. Falls weitere Skipper Lust und Zeit haben, mit uns nach Öhningen und auf die Reichenau zu segeln, möchten sie sich bitte gerne bei Anne Mündermann melden (jugendleiter@ycra.de).

Untersee-Express aus Portoroz wieder zu Hause angekommen

Nach 12 Stunden Fahrt kamen Kira, Lisa (WWRa), Jakob, Ruben und Nick wieder wohlbehalten am See an. Hinter sich haben die fünf Optisegler tolle 8 Tage auf dem Wasser. Kira, Lisa und Jakob trainierten zunächst 5 Tage mit der Fördergruppe Optimist des LSV mit den Trainern Paddy Aggeler und Willy Brandt und nahmen im Anschluss an der Easter Regatta mit 480 Seglern teil. Ruben und Nick trainierten 6 Tage lang beim Geschwistertraining mit neun weiteren Nachwuchsseglern und Trainern Leon Zartl (WYC) und Anne Mündermann. Weitere Informationen sind bei  Opti-BW und der Seite des Veranstalters zu finden. Nach kurzer Erholungspause zu Hause freuen sich die Segler auf den Saisonstart der Bodenseeregatten beim YCRa am kommenden Wochenende. 

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Lars Lemcke wird zum Jugendsprecher gewählt.

Die Jugendmitgliederversammlung wählte Lars Lemcke am 9. März zum neuen Jugendsprecher. Wir gratulieren und freuen uns auf die gemeinsame Arbeit.

 

Der Jugendvorstand.

Die Jugend erobert die Berge

Vom 27.-29. genoss die Jugend den Schnee in den Bergen und verbrachte ein tolles Wochenende bei Sonnenschein in der Franz Josef Hütte. Die einstimmige Meinung war, dies im nächsten Jahr zu wiederholen, vielleicht auch mit Erwachsenen Mitgliedern und/oder unseren Freunden aus den Nachbarvereinen am Untersee.

 

 

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Von unseren Seglern an den Nikolaus

Sehr geehrter Nikolaus,

wir laden dich ein in unser Haus

 

Bring’ uns viele schöne Sachen

die unser Leben leichter machen

 

Ein Segel das von selber steht

Wind der immer mit 12 Knoten weht

 

Ein Boot das immer ganz schnell fährt

Und sich dabei selbst entleert

 

Eine Schot ganz ohne Knoten

Massig Platz zwischen den Booten

 

Ein Mast der sich schön biegt

Und dabei auch nicht quiekt

 

Zwei Räder an meinem Wagen

sonst muss ich mein Boot ja tragen

 

geputzt soll es dann auch noch sein

denn ich will der schnellste sein

 

Natürlich auch mal wenig wind

Weil wir Wasserratten sind

 

Einen Trainer lieb und nett

Gerne auch hübsch und adrett

 

Viele Freunde sowieso

Die segeln mit viel Risiko

 

Denn das macht so richtig Spaß

Und wir geben richtig Gas

 

Damit am Ende wir gewinnen

Oder dann doch noch schwimmen

 

Starke Nerven, viel Humor,

ab und zu ein taubes Ohr.

 

Rücksicht, Einsicht und Geduld,

denn manchmal sind wir selbst dran schuld

 

und jetzt lieber Nikolaus,

wünschen wir ein warmes Haus.

Tolles Saisonfinale für YCRa-Segler am Gardasee

Luca Schneider segelt mit Interims-Steuermann Leon Severens beim letzten Euro-Cup der 29er vor Riva auf Platz 31, auf Platz 37 von 90 Booten folgen Moritz Matt und Justus Mikausch. Damit belegen Matt/Mikausch den großartigen elften Platz in der Euro-Cup-Jahreswertung, herzlichen Glückwunsch!
  
Gleichzeitig  wurde vor Torbole die Halloween-Regatta für Optis ausgesegelt, Kira Mündermann belegte nach vier Rennen bei den Cadetti Platz 98 von 138 Teilnehmern , Jakob Voltmer Platz 97 von 194 Startern bei den Juniores. Ein tolles Gardasee-Debüt für beide, weiter so!
Anschliessend trainierten die beiden noch vier Tage bei allerbesten Bedingungen: Kira mit der Fördergruppe des LSV-BW, Jakob V. mit seinen Trainingspartner Finn, Max (WWRa) und und Elena (MWSC) unter Anleitung von Clubtrainer Jakob Janich.  Bei gemeinsamen Trainings-Rennen aller Baden-Würrtembergischen Trainingsgruppen or Ort konnten die gelernten Skills wie Am-Wind-Technik bei Stark-Wind und Wenden unter Druck gleich umgesetzt werden.

 

Für die Opti-Segler beginnt jetzt die "Trockenzeit", 12 Kinder treffen sich jetzt mit Jakob Janich regelmässig zum Hallen-Training, neben Spiel und Spass geht es hier darum die sportlichen Grundlagen für die Opti-Saison 2017 zu legen.

 

Die 29er Kader Segler Justus, Luca und Moritz feilen ebenfalls an ihrer Ausdauer und Kraft, für sie stehen aber vor Weihnachten noch zwei Trainings vor Barcelona an, wir berichten weiter!

 

 

 

 

 

 

 

 

Vielseitigkeits-Cup in Friedrichshafen

Jedes Jahr im Herbst veranstaltet der Landes-Segelverband BW im Landesleistungszentrum in Seemoos den sogenannten V-Cup. Neben einer Segelwertung sind die Nachwuchssegler/innen (alle U-13, also höchstens Jahrgang 2004) in den Disziplinen Athletik (Laufen, Reaktion, Kraft, Koordination) und Theorie gefordert. Neele, Kira und Jakob K. waren dieses Jahr für den Yacht Club Radolfzell am Start, mit dabei auch Trainer Jakob, der bei der Durchführung der diversen Tests beteiligt war.  Den "Untersee-Express" komplett machten diesmal Max (SC Öhningen) und Lisa (WWRa), so dass wir damit ein Viertel des Starterfeldes (19 Teilnehmer)  stellten. Der Samstag gestaltet sich bei Regen und Nebel so flau, dass erstmal kein Segeln möglich war und somit erstmal Athletik getestet wurde und die Sportler den Theorie-Test schreiben durften. Nach dem leckeren Mittagessen (Bolognese!) im WYC-Clubheim und Auswertung der Theorie ging Tag 1 ohne Segeln zu Ende, platt war die Truppe dank der Sporttests und diverser Fußballrunden zwischendurch aber trotzdem. Am zweiten Tag ging es wieder mit reichlich Nebel los, nach einigen Koordinationstests und erneuten MIttagessen (SchniPoSa!) setzte gegen 14 Uhr ein leichter Westwind ein, so dass doch noch fünf kurze Rennen gesegelt werden konnten. Bei der Siegerehrung gab es Preise für jeden Teilnehmer/in, Lisa belegte einen tollen Rang fünf, gefolgt von Kira auf einem guten Platz sieben. Die weiteren Platzierungen: Jakob K. auf Platz 12, Neele auf 13 und Max auf 14.

Danke an den Landes-Segelverband für ein tolles Wochenende, die Ergebnisse sind ein guter Maßstab woran die Kinder in den nächsten Wasser- und Sporteinheiten über den Winter arbeiten müssen!

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Vorbericht IDJM der 29er in Radolfzell

Meldezahlen sind sehr erfreulich, genau 40 Booten aus ganz Deutschland haben sich angekündigt, um von 30.09.-03.10. auf dem Zeller See um den Titel des Deutschen Jugendmeisters zu segeln. Damit richtet der Yacht Club Radolfzell erstmals eine Meisterschaft der schnellen Jugendboot Klasse in Baden-Württemberg aus. Am Start sind unter anderem die Vorjahresdritten Paul Pietcker/Linus von Oppen (Berliner Yacht Club) und die ebenfalls hoch gehandelten Lukas Heese/ Julius Neszvecsko (Seebrucker Regatta Verein/ Münchner Yacht Club), die Ende des Jahres bei der Jugend-WM in Neuseeland Deutschland repräsentieren werden.
Aus heimischen Gefilden machen sich die Geschwister Niklas und Alisa Engelmann aus Langenargen, vor zwei Wochen auf dem gleichen Revier Sieger der Landes-Jugendmeisterschaft der 29er, Hoffnung auf eine gute Platzierung. Für den Yacht Club Radolfzell starten Luca Schneider (Mit Steuermann Valentin Brückmann aus Überlingen) sowie das Team Moritz Matt/Justus Mikausch. Beide Teams werden noch in der U-17 Wertung geführt, Ambitionen auf einen Erfolg auf heimischen Revier haben beide: „Die Jungs haben seit Februar 2016 circa 80 Tage Wasser-Training absolviert und sind rechtzeitig zu ihrem Höhepunkt fit! Ich traue ihnen schon zu, auch in die Top-10 zu fahren, wenn es richtig gut läuft!“- so Jakob Janich, hauptamtlicher Trainer des YCRa über seine Schützlinge, die er bei der Meisterschaft auf dem Wasser begleiten wird.
16 Wettfahrten sind geplant, die Eröffnung steigt am 30.09. um 11 Uhr. Wettfahrtleiter ist Alex Dietrich (YCRa), unterstützt von Bertram Schall (ebenfalls YCRa).

Jugendausfahrt 11.-13. August

Am 11. August war es endlich so weit – voll bepackt und gut vorbereitet trafen wir uns im Club, um die Boote für unsere Ausfahrt zu packen. Mit dabei waren 17 Kinder und Jugendliche, unser Bufdi Alex, Jugendleiterin Anne, Skipper der Seewiefke Jürgen Habenicht sowie fünf weitere Mitglieder unseres Clubs. Das Highlight der Ausfahrt war unser „Piratenschiff: Seewiefke“ vom Wassersportzentrum Radolfzell, das wir mit den Zuschüssen der Landesseglerjugend gechartert hatten. Da die Plätze auf der „Seewiefke“ für alle Teilnehmer nicht ausreichten, erklärten sich auf unseren Hilferuf die Skipper der „Rêve“ und des „Krambambuli“ bereit uns zu begleiten.  Voller Erwartung verstauten wir Proviant und Getränke in Backskisten, unter den Kojen und Treppen.

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Die Jugend ist wieder gelandet

Wind - Segeln - Sonne - Baden - Grillen - Spielen - Toben - Kochen - Spülen - Spass - Sternschnuppen - Wasserschlacht - Eis - Müde - Glücklich...

 

Danke an unsere Skipper Jürgen, Klaus, Inge, Peter, Steffen, Natalia - mehr in Kürze wenn wir uns erholt haben!

Auszeichnung Wettbewerb "Innovative und Integrative Projekte in der Kooperation Schule/Verein" an Yacht-Club Radolfzell

Der Yacht-Club Radolfzell gehört zu den zwei Vereinen, die der Badische Sportbund Freiburg e.V. in diesem Jahr mit einem in Höhe von 1.000 Euro dotierten Preis auszeichnet.

Die Preisverleihung fand am Dienstagabend im Clubhaus des Yacht-Club Radolfzell statt. Der Badische Sportbund fördert in jedem Jahr rund 1.000 Projekte im Bereich der Kooperationen Schule/Verein. Zusätzlich gibt es seit einigen Jahren einen Zusatzwettbewerb, in welchem Innovative und Integrative Projekte zusätzlich bezuschusst und gewürdigt werden.

„Was der Verein Yacht-Club Radolfzell in den letzten Jahren auf die Beine gestellt hat ist fantastisch. Es hat der Jury auf Anhieb so gut gefallen, dass wir zusätzlich zur Förderung der normalen Kooperationsmodelle heute gerne noch einmal 1.000 Euro an den Verein geben wollen“, so Ottmar Heiler, Präsidiumsmitglied des BSB.

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Optiliga Untersee #2 in Wangen

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Pfingstcamp vom 17.05.-20.05. und vom 24.05.-27.05.

In zwei Einheiten vom 17.05-20.05.2016 und vom 24.05-27.05.2016 fanden sich insgesamt 44 Kinder und Jugendliche im Yachtclub Radolfzell ein. Nach einer gemeinsamen Begrüßung durch die Trainer, wurden die Teilnehmer anschließend nach seglerischem Können in  Gruppen aufgeteilt.

In den folgenden vier Tagen, stand  für unsere Anfängergruppe  Segeln lernen und Grundlagentraining  auf dem Programm. Während hingegen  in der Fortgeschrittenengruppe  unter Anleitung unseres hauptamtlichen Trainers Jakob Janich fleißig an den eigenen Regattafertigkeiten gefeilt wurde. Trotz kühlerer Temperaturen und viel Wind gleich am ersten Tag, wagten sich spätestens am Nachmittag alle Teilnehmer aufs Wasser. Nach den anstrengenden Vormittagseinheiten, gab es für alle Teilnehmer gemeinsames Mittagessen im Clubrestaurant Vela. Gut gestärkt nach einer kurzen Mittagspause ging es dann eine zweite Runde zum Segeln.  Die ganze Woche über konnte bei zunehmend besserem Wetter und günstigen Windbedingungen trainiert werden.

Drei Tage nachdem das erste Pfingstcamp vorbei war, stand schon das zweite Pfingstcamp an. Neben den Optis  fanden sich nun auch einige Lasersegler ein. Die Woche begann mit Sonne und einem leichten Wind. Diese Bedingungen sollten sich auch die nächsten zwei Tage halten, sodass insgesamt drei Tage bei nahezu perfekten Bedingungen für Anfänger und Fortgeschrittene trainiert werden konnte. Erst am Freitag wollte kein Wind mehr aufkommen, weshalb  die Flaute mit anderen Wassersportaktivitäten überbrückt wurde. Trotzdem segelte die Fortgeschrittenengruppe bei Schwachwindbedingungen am Nachmittag eine letzte Regatta.  Und auch unsere Anfänger schlossen die Woche mit einem Erfolgserlebnis ab. Sechs Kinder absolvierten erfolgreich ihre Jüngstenscheinprüfung. Nach der Verleihung der Jüngstensegelscheine ließen Kinder und Eltern die Woche bei einem spontanen  Grillabend  am Seeufer  gemeinsam ausklingen. Insgesamt waren die Wochen ein großartiges Erlebnis für alle Beteiligten. Wir wünschen allen Kindern noch schöne Segeltage und erfolgreiche Regatten und freuen uns schon auf das nächste Segelcamp im Sommer!

Schlittschuhtag Jugend in Schaffhausen.

Skitag Jugend in Waldau im Schwarzwald

Am Morgen des 23. Januars ging es los, unser Skiausflug. Trotz Karnevals und schlechter Schneeverhältnisse schon den ganzen Winter, fuhren wir mit einigen Autos los Richtung Waldau. Das Wetter spielte zum Glück mit und so hatten wir nicht nur tollen Schnee, sondern auch die meiste Zeit Sonne.

 

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