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AKTUELLE INFOS ZU DEN AUSWIRKUNGEN VON CORONA FÜR DEN YCRa

Am 01.04.2021 geht der Hafen unter Einhaltung der aktuell gültigen CoronaVO und der Hygiene- und Abstandsregelungen im Betrieb.

 

Die vom Krisenteam im Auftrag des Vorstands erlassenen Verhaltensregeln sind zwingend zu beachten.

 

ACHTUNG:

Gästeübernachtungen im Hafen sind unter Einhaltung der  Verhaltensregeln Hafenbetrieb (Vorlage Testbescheinigung, Impf- oder Genesenennachweis zu den Hafenmeisterzeiten) aktueller Stand möglich. 

 

Die Geschäftsstelle ist geschlossen und nur per E-Mail erreichbar.



Verhaltensregeln Hafenbetrieb 2021 - Stand 28.06.2021

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Neele und Philipp starten durch!

Erste  29er Regatta beim DTYC in Tutzing (Starnbergersee) 18.-19.09.21

 

Philipp und Neele ließen es zu Beginn ihrer allerersten 29er Regatta gleich richtig krachen und umrundeten die erste Luvtonne an zweiter Position.

Klar, dass dieser Platz nicht zu halten war und dennoch eine unglaubliche Leistung, da die beiden bisher weder Regatta- noch Start-Trainings absolvieren konnten. In dieser ersten Wettfahrt erreichten sie einen hervorragenden 8. Platz in dem 20 Boote starken Feld. Es folgten die Platzierungen 12 u. 14.

Vier Wettfahrten pro Tag waren ausgeschrieben und der Wind frischte zur letzten Wettfahrt noch etwas auf. Im bis vor Kurzem noch gesegelten Optimisten führte sowas erfahrungsgemäß  aufgrund nachlassender  Konzentration und Kräfte meist zu einer schlechteren Platzierung. Doch die Überraschung gelang erneut. Nach Rundung der ersten Luvmarke in dritter Position schafften sie es diesmal sogar sich auf den 2. Platz vorzuarbeiten und diesen auch zu halten. Dicht am Heck von Jule Ernst, die zwei Wochen zuvor den 5. Platz auf der Kieler Woche belegte. Ein gelungener Auftakt in der 29er Klasse.

Der Sonntag war vielversprechend, die Windprognosen sagten 2-3 Beaufort voraus. Philipp und Neele entschieden sich auf den Schwachwindgenacker zu verzichten und wechselten auf den schwarzen Genacker mit dem schweren Tuch. Außerdem wurde die Lattenspannung noch einmal korrigiert und das Segelprofil etwas flacher eingestellt, da das Mannschaftsgewicht gerade mal bei 89 Kilo liegt.  Die Amwind Geschwindigkeit war perfekt bei gleichzeitig sehr guter Höhe. Es folgten zwei fünfte Plätze. Zwei Kenterungen verhinderten zwar weitere Spitzenplatzierungen, führten jedoch zu den  immernoch respektablen Plätzen 16 und 9. Der 8. Gesamtplatz mit 8. Wettfahrten ließ das Wasserstundenkonto  der beiden erheblich ansteigen, gefolgt von einer fröhlichen Heimreise.

Tausend Dank an unseren Jugendleiter Michael Müller und natürlich dem YCRa, die dem Team so spontan und kurzfristig das Boot und das sehr gute Segelmaterial zu Verfügung gestellt haben.

 

(WF: 8 - 12 - 14 - 2 - 5 - 16 - 5 - 9  Gesamtplatz: 8)

 

Frank Mülhauser

Sommertraining Opti Einsteiger

Das Sommercamp war dieses Jahr mit gutem Wetter und vielen Kids gesegnet.

Wir hatten jeden Tag viel Sonne und eine Priese Wind. Für die Anfänger Opti Kids waren es die besten Bedingungen. Wir hatten die Kinder in zwei Gruppen unterteilt, sodass es nicht so viele in einer Gruppe waren und es einfacher war zu Unterrichten. Die erste Gruppe startete um 10 bis 13Uhr und die zweite Gruppe von 14 bis 17Uhr.

Wir begannen damit ein wenig Theorie zu machen wie z.B die Namen der einzelnen Dinge an Bord durchzugehen oder die Kurse die wir auf dem Wasser Segeln. Das haben wir jeden Tag wiederholt sodass wir es gut üben und lernen konnten. Danach haben wir auf den Wasser Wenden und Halsen geübt, sowie auch Kreuz, Halb Wind und Vorwindfahren. Am Anfang fiel es den Kindern noch etwas schwer zu unterscheiden, aber je mehr Wasserstunden dazu kamen desto besser funktionierte es auch. Die Kinder hatten viel Spaß beim Segeln denn sie waren sehr Traurig als der Segel Tag vorbei war.

Wir hatten auch ein paar Stunden ohne Wind weshalb wir dann das Kentern geübt haben und auch das man es kontrolliert durchführen kann und keine Angst haben muss. Ein paar Kinder waren am Anfang ein wenig Ängstlich, aber als sie bemerkten wie viel Spaß es macht wollten sie es immer öfters. Bei den heißen Temperaturen die wir hatten kam die Abkühlung mit den Kenterübungen gerade recht. 

Wir hatten auch lustige Übungen gemacht wie einmal um dem Mast laufen und dabei nicht ins Wasser zu fallen oder am Ende eine Abschluss Regatta zu machen, als Belonung gab es Gummibärchen und ein Eis zum Abschluss. Insgesamt war es eine echt schöne Zeit zusammen und ich hoffe, dass die Kinder das Segeln weiterhin verfolgen und lernen.

Trainerin

Fee Tritthardt 13.8.2021

Umsteigertraining 29er Ostsee und Bodensee

29er Training Ostsee vom 24 bis 31. Juli

 

Neele und ich waren in Grönwohld an der Eckernförder Bucht zu einem 29er Umsteigertraining, bei dem wir das erste Mal zusammen auf dem 29er gesegelt sind. Die ersten eineinhalb Tage haben wir damit verbracht, die Boote startklar zu machen, da es da doch einiges zu basteln gab. Dann sind wir rausgegangen auf die Ostsee. 

Es war für viele Teilnehmer das erste Mal, dass sie zusammen als Team gesegelt sind, weshalb wir nichts Besonderes machten und einfach nur einen Up and Down Kurs absegelten. In den nächsten Tagen hatten wir leider zu viel Wind und konnten nicht auslaufen, wobei wir viele nützliche Sachen gelernt haben wie Spleißen und viel über den Trimm. Wir haben auch Sport gemacht, sind am Strand Laufen gegangen und haben Krafttraining gemacht. Als der Wind glücklicherweise etwas nachgelassen hatte, sind wir mit einem Boot ausgelaufen und haben uns immer abgewechselt. Das war eine sehr effektive Trainingsmethode und wir haben alle viel gelernt. Die Bedingungen waren so heftig, dass in der Gruppe zwei Gennaker und ein Großsegel geschrottet wurden (glücklicherweise nicht bei uns). Nach der Woche waren Neele und ich auf dem 29er schon ziemlich fit und wir hatten uns spontan dazu entschlossen, am Bodensee während des Laser-Trainings zu trainieren. Es waren weitere drei sehr wertvolle Trainingstage, bei denen wir dann auch die Erfahrung mit Leichtwind gemacht haben. Am dritten Tag wurden wir von Neeles Vater Frank und Anne trainiert.

Philipp

Sommertraining Laser

Vom 4.08 bis zum 7.08 waren wir im Segelcamp 2021. Vier Tage hat das Training immer von 15-19 Uhr gedauert.

Obwohl wir am ersten Tag keinen Wind hatten, war der Tag kein Verlust, denn wir haben erfolgreich pumpen gelernt. Am nächstens Tag hatte es sehr viel Wind, deshalb kamen alle 8 Teilnehmer müde, aber glücklich in den Hafen. Alex Strauß hat bombastische Tipps gegeben.

 

Am dritten Tag hatte es sehr viel Wind und wir haben Starts trainiert. Allerdings hat es ziemlich stark geregnet und wir sind früher reingefahren. Am Abend waren alle Segler in Radolfzell mit Trainer Alex Döner essen. Am Samstag hat die Weltmeisterin Elena Stoltze begeistert das Training übernommen, obwohl es stark geregnet hat. Wir sind etwas früher reingefahren und haben noch ein bisschen gebadet. Anschließend aßen wir Pommes im Jugendraum und sahen uns die Medal Races vom Laser der Olympischen Spiele von Tokyo an. 

Insgesamt was es ein sehr schönes Training! Uns hat es so viel Spaß bereitet, dass wir am Sonntag nochmal alle zusammen – ohne Trainer – segeln gegangen sind. Schon jetzt freuen wir uns darauf, uns bei der LJM im September wieder zu sehen.

 

 

Lisa, Kira und Elia

Opti B Training Pfingstferien

Wenn auch sehr kurzfristig konnten wir in den Pfingstferien ein Training für Opti B Segler anbieten. Gleich am ersten Tag konnte bei Gardaseebedingungen trainiert werden – selbst an der Ostsee hatte es weniger Wind! Die vormals versierten Opti Seglerinnen Theresa und Annika wechselten sich als Trainerinnen ab – für die Opti B Segler und Seglerinnen eine tolle Erfahrung, nicht immer von Trainern betreut zu werden.

So wurde gewendet, gehalst, gestartet, ausgeritten, Welle geritten – und das ein oder andere Mal dann doch gekentert. Glücklich kamen die Kinder Tag für Tag an Land. Auch die Theorie sollte nicht zu kurz kommen, und so konnte über Strategie beim Start und auf dem Regattakurs gefachsimpelt werden. Auch wenn es an den letzten Tagen weniger Wind hatte, waren doch noch Trockenanzüge hilfreich beim täglichen Baden im See – das gehört zum Segeln einfach dazu. Dank der Unterstützung durch die Seglerjugend war das Training eine super Vorbereitung für die Regatten, die nach den Pfingstferien endlich wieder stattfinden können. Auch für die Trainerinnen war es eine tolle Erfahrung, ihr Wissen und Können an begeisterte Nachwuchssegler und -seglerinnen weitergeben zu können. Alle waren sich einig: Bitte bald mehr!

Optiliga Training Pfingstferien

Mit nur wenigen Tagen Vorlauf und unter Berücksichtigung der geltenden Corona-Bedingungen (unter anderem wurden alle jeden Morgen getestet) war es uns mit großen Engagement der TrainerInnen Fee, Annika, Uwe und Theresa kurzfristig möglich, dieses Highlight der fortgeschrittenen Opti-Segler doch noch durchzuführen. Und da sag mal einer am Bodensee hätte es kein Wind...

An den ersten beiden Tagen der vier Segelcamp Tage war der Wind sogar so stark, dass nur Segeltheorie an Land oder ein kurzer heftiger Ausritt (sehr lehrreich) möglich waren. Am Sonntag, 23.05. haben wir, nachdem das Schlauchboot organisiert und getankt war, nach einem kurzen Theorieteil an Land eine längere Wassereinheit gemacht und uns dabei erstmal auf die Segelstellung am Wind und die Sitzposition im Boot gekümmert und einen Eindruck von den Fertigkeiten erhalten. Am Dienstag hatten wir sehr frischen Wind und so haben wir nach dem Aufbauen der Boote erstmal abwechselnd in einem Trainings-Opti an Land ausgiebig Sitzposition, greifen des Auslegers, wenden und halsen geübt. Da der Wind weiterhin zu stark für die Kids war, haben dann alle die wichtigsten Knoten wiederholt und eingeübt. Um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein haben die Kinder dann geübt, ihre Schleppleine weit zu werfen und erinnern sich hoffentlich zukünftig zumindest nach dem ersten Fehlversuch ;-) dass das weite Werfen einer kurzen, sorgfältigen Vorbereitung bedarf. Nach einem Geschicklichkeitsrennen und einer kurzen Motorbootfahrt in zwei Gruppen haben wir das Training dann beendet, auch wenn die Optis an diesem Tag windbedingt nicht im Wasser waren. Später war dann doch noch eine jugendliche Open-Bic Seglerin auf dem Wasser zu bestaunen, die mit großer Bootssicherheit den kräftigen Wind genoss. Am Mi, 26.05. konnten die Kids nach einer kurzen Wiederholung an Land bei etwas abflauenden Wind endlich wieder aufs Wasser, um das an Land geübte endlich auf dem Wasser anzuwenden. Die Kinder mit Neos hatten diesmal auch alle eine winddichte sich nicht vollsaugende Regenjacke an, so dass alle gut gerüstet waren. Es zeigte sich schnell, dass eine gute Wende auf dem Wasser doch nochmal anspruchsvoller ist, als die Wende im Opti an Land. Doch alle Kinder hatten Spaß am Ausprobieren und Üben. Am späteren Nachmittag nahm der Wind dann noch derart ab, dass die Kids das Werfen der Schleppleine gleich mal in der Praxis anwenden konnten. Nach dem Abbauen der Boote verabschiedete ich mich von den Kids ab Donnerstag das Training von Annika und Fee fortgeführt wurde. Die Segler und Seglerinnen konnten in der Woche Ihre Fertigkeiten im Optisegeln gut ausbauen.

Am Ende des Segelcamps staunte auch Annika, die als Trainerin Uwe ablöste, wie viele Müsliriegel in so ein Jungsegler reinpassen. Als Sahnehäubchen gab es am Sonntag noch ein extra Segeltrainingstag mit Theresa natürlich begleitet von Co-Trainerin Fee. Wir bedanken uns fu2r die Unterstützung durch die Seglerjugend Baden-Württemberg - genau solche Maßnahmen sorgen für eine tolle Entwicklung der Opti Segler und fördert die Begeisterung für den Segelsport.

Der Yachtclub Radolfzell sucht einen hauptamtlichen Segeltrainer / Vereinstrainer (m/w/d) in Vollzeit

Der Yacht-Club Radolfzell e.V. (YCRa) ist mit seinen 115 Jugendmitgliedern und über 800 Mitgliedern einer der ältesten und größten Segelvereine in Baden-Württemberg und zählt mit seinen aktiven Seglern und Mitgliedern im Landes- und Bundeskader zu den erfolgreichsten Segelvereinen Süddeutschlands. Der YCRa ist Stützpunkt des Landesleistungszentrums Segeln Baden-Württemberg und als solches für die Organisation und Durchführung von Trainingsmaßnahmen für die Region Untersee (Bodensee) zuständig.

 

Wir suchen zum  nächstmöglichen Termin einen

hauptamtlichen Segeltrainer/Vereinstrainer (m/w/d) in Vollzeit (100%)

 

Dem hauptamtlichen Vereinstrainer werden folgende Aufgaben und Verantwortungen im Rahmen des bereits seit 2013 etablierten erfolgreichen Vereinskonzepts zugeordnet:

  • Organisation und Durchführung von Trainingsmaßnahmen im Verein und an auswärtigen Revieren (Trainingcamps, Regattabetreuung, Wochentrainings einschliesslich Wassertraining, Hallentraining, Theorie)
  • Organisation und Durchführung Lernbereich Segeln und Schul-AGs an Grundschulen und weiterführenden Schulen in Radolfzell
  • Budgetplanung und -abrechnung von Trainingsmaßnahmen
  • Leitung Leistungsstützpunkt Untersee
  • Fachliche Führung der Honorartrainer einschließlich Planung und Durchführung
  • vereinsinterner Weiterbildungen
  • Talentsichtung und -förderung im Nachwuchsbereich sowie Abstimmung mit Landes-
  • und Bundestrainern
  • Individuelle Perspektiv- und Trainingsplanung Nachwuchsbereich
  • Unterstützung von Trainingsmaßnahmen des Landes-Segler-Verbands
  • Unterstützung der Pressearbeit im Bereich Nachwuchssegeln
  • Organisation der Pflege der Trainerboote und Trailer
  • Planung und Organisation der Wartungsarbeiten an den clubeigenen Jollen
  • Dokumentation der Aktivitäten

In enger Zusammenarbeit mit dem Jugendleiter und den übrigen Vorstandsmitgliedern soll der hauptamtliche Vereinstrainer auf Grundlage der strukturellen und finanziellen Vorgaben des Vereins die Ausbildung und Aktivität im Breitensport- und Wettkampfsegeln weiterentwickeln und eine anhaltende Vereinsarbeit sowie bestmögliche Erfolge im regionalen, nationalen und internationalen Vergleich fortführen.

 

Die ausgeschriebene Position erfordert eine fachliche Ausbildung (mindestens Trainer C- Lizenz Leistungssport Segeln oder adäquate Ausbildung, z.B. Sportstudium, Trainerakademie) mit Nachweis praktischer Erfahrung als Trainer im Segelsport sowie Bereitschaft zum Erwerb einer höheren Lizenz.

 

Bitte senden Sie Ihren seglerischen / beruflichen Lebenslauf und Referenzen sowie ein erweitertes Führungszeugnis und unter Angabe Ihres frühestmöglichen Eintrittstermin zu Händen der Jugendleiterin Prof. Dr. Anne Mündermann an den Yacht-Club Radolfzell e.V., Karl-Wolf- Straße 11, 78315 Radolfzell oder auch gerne per Email an jugendleiter@ycra.de.

Die Saison 2020- wir halten gespannt die Luft an

Wie bei allen anderen Teams beeinflusste die Corona Pandemie auch unsere Saison. Ob negativ oder positiv vermag ich gar nicht zu sagen. Auf jeden Fall wurden wir vor viele neue Herausforderungen gestellt, denen wir zumindest nicht immer ganz gewachsen waren.

Am Anfang des Jahres, im Februar, befanden sich unsere Boote beispielsweise noch in Barcelona. Unser dort geplantes Trainingslager wurde in letzter Sekunde davor abgesagt, während ich zu Hause bereits eifrig meineSegelsachen in meine Tasche stopfte. Danach war Segeln bis Mai für uns als Team erstmal Tabu. Dennoch war dasnoch nicht das Aus für den Sport. Während wir uns im Home- Schooling befanden versorgte uns unser Trainer mit Trainingsplänen, sodass wir auch ins Home- Sporting einsteigen konnten. Wahrscheinlich hätte sich unsere Situation auch nicht verbessert, wenn nicht zwei Elternteile in einer Nacht- und Nebel- Aktion die Boote mit dem Auto aus Spanien abgeholt hätten.

Sobald wir wieder einen fahrbaren Untersatz hatten, zog es uns sofort aufs Wasser. Trainings und Regatten gab es allerdings nur wenige. Daher übten wir fleißig in Radolfzell vor allem Manöver. Für guten Trainingswind muss man eben nicht immer nach Spanien fahren...

Im Frühsommer ging es dann endlich mit den ersten Regatten los. Die ersten Beiden fanden in Bayern statt, wobei uns leider nur bei einer von beiden etwas Wind vergönnt war. Mit einem ersten Platz in Tutzing am Starnberger See stiegen wir 2020 allerdings mehr als zufrieden in die Regattasaison ein.

Weiterhin konnten wir auch einen Heimsieg bei der LJM auf der Reichenau einheimsen und dürfen uns nun stolz die „Landesmeisterinnen“ nennen.

Einen weiteren unserer diesjährigen Saisonhöhepunkte stellte die Kieler Woche im September dar. Wir reisten zwei Wochen vor dem Wettkampf an, um uns gründlich auf die Regatta vorzubereiten. In den letzten Tagen vor Beginn der Kieler Woche Reisten Teams aus Schweden, Dänemark, Norwegen, Ungarn, den Niederlanden, Malta und allen Teilen Deutschlands an. Das erhöhte die Spannung noch einmal zusätzlich. Unter den vorgegebenen Coronamaßnahmen dauerte der Wettkampf vier Tage an und wir ersegelten den ersten Rang unter den Damen.

Auf die Kieler Woche folgte die Internationale Deutsche Jugendmeisterschaft in Flensburg, bei welcher wir den Titel der Deutschen Meisterinnen bei rauen und stürmischen Bedingungen erkämpften. Nach dieser Erfolgreichen Regattaserie war nicht nur die Regattasaison 2020 für uns beendet. Aus Flensburg brachten wir auch ein neues Boot mit nach Hause: einen 49er FX. Im Herbst versuchten wir dann unsere ersten Schritte in der olympischen Bootsklasse. Dies war nur durch die tatkräftige Unterstützung unserer Eltern und der PVS Reiss, sowie der Tankstelle Rossnagel und der Fahrschule Bohn möglich. 

Im Nachhinein blicken wir nicht nur auf eine sehr erfolgreiche Regattasaison zurück, sondern auch auf viele großartige Jahre im 29er. In der kommenden Saison werden wir die Wettkämpfe in der olympischen Klasse 49er FX bestreiten. Aufgrund unseres Umstieges blicken wir erwartungsvoll in die Zukunft und halten gespannt die Luft an.

 

Eure Katharina Schwachhofer

Optiligacamp 2020

Auch im Coronajahr 2020 konnte für unsere Optiligasegler ein Sommercamp, wenn auch im stark reduzierten Umfang, organisiert werden. Jedoch wartete gleich der erste der vier Trainingstage mit wenig sommerlichem Wetter auf. Bereits nach den ersten Übungen auf dem Wasser zog ein kräftiger Dauerregen mit stürmischen Wind durch, dem noch nicht alle Optisegler gewachsen waren und der das Training leider etwas vorzeitig beendete.

Der darauffolgende Tag begann ebenfalls nicht allzu verheißungsvoll, doch blieb es diesmal trocken und bei einem frischen Ostwind konnten einige der fortgeschritteneren Optisegler sogar etwas Ausreiten üben. Nach einem trainingsfreien Mittwoch zeigte sich der Sommer am Donnerstag von seiner besten Seite. Bei Sonnenschein und leichtem Ostwind, konnte der Trainingstag bestens ausgenutzt werden. Neben Ballspielen auf dem Wasser, gab es für ordentlich ausgeführte „Pflichtübungen“ Keksbelohnungen. Zum Trainingsende durfte eine, bei den warmen Temperaturen immer beliebte, Kenterübung nicht fehlen. Der letzte Trainingstag brachte eine hochsommerliche Hitze mit sich, in der sich auch der leichte Ostwind nicht mehr richtig durchsetzen wollte. Neben der beinahe obligatorischen Kenterübung zur Abkühlung, bestand die Aufgabe darin, während der gelegentlich durchziehenden Windfelder, das Boot ohne Ruderanlage nur durch Gewichtsverlagerung zu steuern. Den Abschluss bildete ein langer Schleppverband zurück in den heimischen Hafen. Insgesamt hat dieses Jahr das Wetter für ein sehr abwechslungsreiches Trainingscamp gesorgt und die jungen Optisegler sicherlich um die ein oder andere Erfahrung reicher werden lassen.

 

Bericht Alexander Strauss

Lasercamp 2020

Am Mittwoch Nachmittag haben wir uns um 14:00 Uhr getroffen und gemeinsam aufgebaut. Dann sind wir mit fünf Lasern rausgesegelt. Auf dem Wasser wurden die Boote unter den neun Seglern durchgewechselt. Es hatte sehr schönen Wind, auch wenn es nur 2 Windstärken waren.

Auch am Donnerstag hatte es ähnliche Wind und Wetterbedingungen. Es war sehr sehr heiß, bis zu 35 grad, daher haben wir mit unserem Trainer Luca Schneider auf dem Wasser auch Badepausen gemacht. Am Freitag haben wir uns schon um 10:00 getroffen. Am Anfang hatte es noch ein bisschen Wind, aber nach einer Stunde war der Wind dann komplett weg. Zum Glück hat Luca aber schon den Tube mit aufs Motorboot genommen. Wir haben die Boote dann an Tonnen festgebunden und Luca hat immer zwei Leute zum Tubefahren mitgenommen, während die anderen an den Booten gebadet haben.

Insgesamt waren es drei sehr schöne Segeltage und wir hatten alle sehr sehr viel Spaß. Danke Luca für das tolle Training.

 

Bericht Kira Mündermann