Erfolge und Berichte - 29er

Hochsaison für die Segeljugend vom Untersee - Jugendmeisterschaften vor Travemünde starten diese Woche

Dank der Wetterkapriolen mit Gewitter und Sturm ist das große Finale um die Landesmeisterschaft der Nachwuchs-Segler in Opti B ausgefallen- Die knapp 65 Starter aus ganz Baden-Württemberg warteten am zweiten Juli-Wochenende vor Ludwigshafen vergebens auf reguläre Windbedingungen. Somit gingen nur die bis dahin gesegelten Läufe bei diversen Regatten im ganzen Bundesland in die Gesamtwertung ein. Es gewann Finn Meichle (Yacht Club Langenargen) vor Sophie Schneider (SV Schluchsee) und Rosa Speckle (Württembergischer Yacht Club), beste Segler vom Untersee war Max Winkler (SC Öhningen/Yacht Club Radolfzell) auf Platz fünf vor Amy Heller (SC Öhningen/Yacht Club Radolfzell) auf Platz sieben und Amelie Wehrle auf Platz acht (Jollen Segler Reichenau). Ebenfalls unter den Top 20 und damit ebenfalls heiße Anwärter auf die Fördergruppe des Landes-Segelverbands waren Neele Mülhauser (Yacht Club Radolfzell) auf 16 und Mike Toth (Wassersport Club Wäschbruck) auf Platz 17.

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Der YCRa auf Reisen

Der YCRa auf Reisen #1: Die Pfingstferien nutzen unsere Nachwuchs-Sportler, um an der diversen Hot-Spots des Segelsports zu trainieren und Regatta-Erfahrung zu sammeln. Die Opti-Segler/innen Kira, Nick, Ruben und Jakob sind gerade zum Training in Kiel/Schilksee, wo unter anderem die Fördergruppe des Landes-Segelverbands Baden-Württemberg trainiert.

Der YCRa auf Reisen #2: Die Pfingstferien nutzen unsere Nachwuchs-Sportler, um an der diversen Hot-Spots des Segelsports zu trainieren und Regatta-Erfahrung zu sammeln. Vor Kiel sind nicht nur die Optis aktiv, sondern auch unsere 29er-Teams Buck/Schneider und Matt/Mikausch, die am Pfingstwochenende bei der YES gestartet sind. Nach zehn Wettfahrten, bei allen Bedingungen von starken, ablandigen Westwind bis zu flauer Seebrise aus Ost, belegten Matt/Mikausch einen starken Platz 13, Buck/Schneider folgen auf Platz 15 von 52 Teilnehmern. Insbesondere die guten Platzierungen am zweiten Tag bei richtig Druck machen Hoffnung auf ein erfolgreiches Abschneiden bei der Kieler Woche, die am Samstag beginnt. Bis dahin trainieren die Teams noch fleissig vor Ort, der YCRA wünscht weiterhin viel Erfolg!

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Zeller Sparkassen-Cup 2017 der Opti A+B, 29er und 420er

Mit 45 Startern in Opti B und 28 in Opti A (trotz der abwesenden 9 WM/EMA-Startern!) setzt sich der Aufwärtstrend bei den Opti-Feldern in Baden-Württemberg fort. Ganz stark die einheimischen Untersee-Clubs (YCRa, SCMB, JSR, WWRa, SCÖ) mit knapp dreißig von insgesamt 73 Startern, viele „Absolventen“ der Optiliga Untersee versuchen sich jetzt in Opti-B. 
Am Samstag morgen erwartete ein laues Thermik-Lüftchen aus Ost die Teilnehmer, doch schon beim Auslaufen setzte sich der angesagte Nord-Westwind durch und sorgte für kühles und anspruchsvolles Segelwetter. Bei durchgängig 2-4 Windstärken konnte Wettfahrtleiter Alex Dietrich vier Rennen durchziehen, für die kleinsten und leichtesten Jungs und Mädels im Opti-B war schon das Ankommen im Ziel die größte Herausforderung. So dünnte sich das Feld Rennen für Rennen ein wenig aus, Gratulation und Respekt an alle, die den widrigen Bedingungen und der ein oder anderen Kenterung getrotzt haben.  
An der der Spitze des Opti-B-Feldes reihten sich einige bekannte Gesichter des Vorjahres ein: David Rohde (YC Hard/Vorarlberg) gewann vor Elias Fauser (Konstanzer YC) und Finn Meichle (Yacht Club Langenargen), bester Untersee-Starter war Maxi Heller (SC Öhningen) auf Platz vier, vor dem besten Mädchen, Kira Mündermann (YC Radolfzell), auf Platz fünf.
In Opti-A stand in Abwesenheit der EM/WMA-Starter die Punkte-Jagd für die IDJÜM im Fokus, recht schnell entwickelte sich die Regatta zu einem Drei-Kampf zwischen der Vorjahres-Zweiten Magdalena Lässer (YC Bregenz), Jakob Voltmer vom ausrichtendem YC Radolfzell und Paul Kaifler (YC Langenargen). Ein spannendes Wendeduell zwischen Magdalena und Jakob in Rennen vier entschied die Regatta zu Gunsten der Österreicherin, knapp dahinter auf Platz 3 Paul Kaifler.
Am Sonntag konnte mangels Wind nicht mehr gesegelt werden, nach kurzer Wartezeit auf dem Wasser wurde die Regatta Mittags beendet. Die nächste Opti A und B-Regatta steht in drei Wochen vor Überlingen an, hoffentlich dann wieder mit reichlich Beteiligung!
Im 420er waren leider keine Segler vom Untersee am Start, es gewannen Lukas Rohde/Gian-Luca Venturiello (YC Hard) vor Annika Hafner/Siri Rapach und Justin Venger/Sissi Wense (Alle Württembergischer YC). 
Im 29er siegten auf heimischen Gewässern Moritz Buck/ Luca Schneider (YC Radolfzell) vor Niklas und Alisa Engelmann (YC Langenargen) und Florian Steuerer/Moritz Fiebig (Augsburger Segelclub), auf Platz ein weiteres "Heimteam" mit Moritz Matt/Justus Mikausch (Yacht Club Radolfzell).
Bilder vom Zeller Sparkassencup sind zu finden auf Regatta - Fotogalerie
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Tolles Saisonfinale für YCRa-Segler am Gardasee

Luca Schneider segelt mit Interims-Steuermann Leon Severens beim letzten Euro-Cup der 29er vor Riva auf Platz 31, auf Platz 37 von 90 Booten folgen Moritz Matt und Justus Mikausch. Damit belegen Matt/Mikausch den großartigen elften Platz in der Euro-Cup-Jahreswertung, herzlichen Glückwunsch!
  
Gleichzeitig  wurde vor Torbole die Halloween-Regatta für Optis ausgesegelt, Kira Mündermann belegte nach vier Rennen bei den Cadetti Platz 98 von 138 Teilnehmern , Jakob Voltmer Platz 97 von 194 Startern bei den Juniores. Ein tolles Gardasee-Debüt für beide, weiter so!
Anschliessend trainierten die beiden noch vier Tage bei allerbesten Bedingungen: Kira mit der Fördergruppe des LSV-BW, Jakob V. mit seinen Trainingspartner Finn, Max (WWRa) und und Elena (MWSC) unter Anleitung von Clubtrainer Jakob Janich.  Bei gemeinsamen Trainings-Rennen aller Baden-Würrtembergischen Trainingsgruppen or Ort konnten die gelernten Skills wie Am-Wind-Technik bei Stark-Wind und Wenden unter Druck gleich umgesetzt werden.

 

Für die Opti-Segler beginnt jetzt die "Trockenzeit", 12 Kinder treffen sich jetzt mit Jakob Janich regelmässig zum Hallen-Training, neben Spiel und Spass geht es hier darum die sportlichen Grundlagen für die Opti-Saison 2017 zu legen.

 

Die 29er Kader Segler Justus, Luca und Moritz feilen ebenfalls an ihrer Ausdauer und Kraft, für sie stehen aber vor Weihnachten noch zwei Trainings vor Barcelona an, wir berichten weiter!

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nach elf spannenden Wettfahrten geht der Sieg nach Berlin

Elf Rennen, zwei Tage mit guten bis sehr guten Bedingungen bei teilweise strahlendem Sonnenschein - Der Untersee zeigte sich von für die 35 angereisten 29er-Teams von seiner besten Seite. Insbesondere der dritte Regattatag war bei bis zu 20 Knoten Wind und kurzer Welle spektakulär anzuschauen, einige der noch sehr jungen Umsteiger Mannschaften (über die Hälfte des Feldes wurde noch in der U17 Wertung gewertet!) hatten durchaus mit den Bedingungen zu kämpfen.

Die Mannschaft Paul Pietcker/Linus von Oppen (Berliner Yacht Club) setzte sich schon am zweiten Tag an die Spitze des Klassements und verteidigte den Vorsprung bis zuletzt vor dem bayerischen Brüdern Johannes und Anton Sattler (Segelclub Füssen-Forggensee), das Podium komplett machten Friederike Larsen und Berit Bellin (Kieler Yacht Club). Bestes Team vom Bodensee waren die Geschwister Niklas und Alisa Engelmann vom Yacht Club Langenargen auf Platz 5.

In der U-17 Wertung siegten Tobias Matern und Bendix Hempel (Flensburger Segelclub) vor Maru Scheel/ Eva Marie Becker (Kieler Yacht Club) und dem einheimischen Team Valentin Brückmann (Segelgemeinschaft Überlingen) und Luca Schneider (Yacht Club Radolfzell).

Mit Platz Acht und Neun von Brückmann/Schneider und Moritz Matt/Justus Mikausch (ebenfalls Yacht Club Radolfzell) in der Gesamtwertung zeigt sich auch Club-Trainer Jakob Janich zufrieden: „Die Jungs haben in diesem Jahr hart trainiert und haben ihr Ziel, nämlich einen Top-10 Platz, eingefahren. Nach kurzer Pause geht es Ende Oktober schon wieder weiter an den Gardasee.“ Beim letzten Euro-Cup des Jahres treffen die besten Deutschen Teams nochmal auf die Elite Europas, knapp 80 Teams sind dann wohl dabei.

 

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Vorbericht IDJM der 29er in Radolfzell

Meldezahlen sind sehr erfreulich, genau 40 Booten aus ganz Deutschland haben sich angekündigt, um von 30.09.-03.10. auf dem Zeller See um den Titel des Deutschen Jugendmeisters zu segeln. Damit richtet der Yacht Club Radolfzell erstmals eine Meisterschaft der schnellen Jugendboot Klasse in Baden-Württemberg aus. Am Start sind unter anderem die Vorjahresdritten Paul Pietcker/Linus von Oppen (Berliner Yacht Club) und die ebenfalls hoch gehandelten Lukas Heese/ Julius Neszvecsko (Seebrucker Regatta Verein/ Münchner Yacht Club), die Ende des Jahres bei der Jugend-WM in Neuseeland Deutschland repräsentieren werden.
Aus heimischen Gefilden machen sich die Geschwister Niklas und Alisa Engelmann aus Langenargen, vor zwei Wochen auf dem gleichen Revier Sieger der Landes-Jugendmeisterschaft der 29er, Hoffnung auf eine gute Platzierung. Für den Yacht Club Radolfzell starten Luca Schneider (Mit Steuermann Valentin Brückmann aus Überlingen) sowie das Team Moritz Matt/Justus Mikausch. Beide Teams werden noch in der U-17 Wertung geführt, Ambitionen auf einen Erfolg auf heimischen Revier haben beide: „Die Jungs haben seit Februar 2016 circa 80 Tage Wasser-Training absolviert und sind rechtzeitig zu ihrem Höhepunkt fit! Ich traue ihnen schon zu, auch in die Top-10 zu fahren, wenn es richtig gut läuft!“- so Jakob Janich, hauptamtlicher Trainer des YCRa über seine Schützlinge, die er bei der Meisterschaft auf dem Wasser begleiten wird.
16 Wettfahrten sind geplant, die Eröffnung steigt am 30.09. um 11 Uhr. Wettfahrtleiter ist Alex Dietrich (YCRa), unterstützt von Bertram Schall (ebenfalls YCRa).

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Weltmeisterschaft in Medemblik

Die 29er Weltmeisterschaft 2016 fand vom 25.07.2016-30.07.2016 in Medemblik statt. Wir fuhren mit unserem Club Audi und Trainer Jacob Janich unseren Clubkameraden Moritz Matt und Justus Mickausch dorthin. Das Auto war bis unter die Dachkante beladen. Die Boote waren bereits schon in Medemblik, den 2 Wochen zuvor fand dort die IDM statt. Gleich nach der Ankunft mussten die Boote zur Vermessung, wir kamen zum Glück ohne Probleme durch. Das Boot hatte genau das vorgeschriebene Gewicht.

Nachdem wir die Vermessungsaufkleber überall an die vorgeschriebenen Stellen aufgeklebt hatten, ging es zum Practice Race. Hier konnten wir schon eine kleine Standortbestimmung vornehmen.

 Die ersten drei Tage, mit der Qualifizierung für das Finalfleet, war für Moritz und mich nicht unbedingt von Erfolg gekrönt. Wir sind leider mit ein paar schlechten Wettfahrten ins Bronze Fleet abgerutscht. Nach 10 Läufen belegten wie Platz 108 von 228 Startern. Unser Ziel für die nächsten Tage lautet dieses Ergebnis zu halten oder zu verbessern.

 Eine große Hilfe während der Pausen, war unser Clubtrainer Jakop Janich, der uns auch nach einer Misslungen Wettfahrt wiederaufbaute.

 Der erste Finaltag lief durchwachsen, durch einen BFD und einer weiteren Platzierung im hinteren Drittel fielen wir ein wenig zurück. Unsere Hoffnung beruhte auf den nächsten Tag, wo über 20 KN Wind angesagt waren.

Der 2 Finaltag war genau nach unserem Geschmack, wir konnten 3 dritte Plätze segeln und uns wieder in der Rangliste nach vorne arbeiten. Wir gingen mit hohen Erwartungen in den letzten Finaltag.

 Leider konnten wir unsere Erwartungen nicht erfüllen, durch 2 Frühstarts hatten wir uns im Klassement nach hinten gefahren. Die Enttäuschung war groß.

 Somit war unser Endergebnis der 121 Platz (228) Gesamt und in der U17 Wertung 14 Platz (53). Unser Ziel war ursprünglich unter die Top Ten U17 zu kommen und in das Silberfleet einzuziehen. Durch Unerfahrenheit und mangelnde Cleverness hatten wir unser Ziel nicht erreicht.

 Auch wenn wir unser Ziel verfehlt hatten, war es eine schöne und lehrreiche Zeit in Holland. Wir haben eine super Trainingsgruppe mit 2 hervorragenden Trainern und 2 gute Trainingspartner mit Moritz Matt und Justus Macauisch aus unserem Club.

Hinzu kommt, dass dies unsere Erste Weltmeisterschaft war, bei der wir gesehen hatten, wo wir in der Welt stehen.

Die WM in Medemblik war ein tolles Event mit schönen und lehrreichen Segeltagen.

Wir sind zuversichtlich bei unserer nächsten Weltmeisterschaft in das Silberfleet zu segeln und dort vorne mitmischen können.

Auf diesem Weg möchten wir uns beim Yachtclub Radolfzell und unseren Trainern Marc Schulz und Jacob Janich bedanken.

29er Team GER 2256

 

Moritz Buck/Luca Schneider

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29er Training und Eurocup 2016 in Spanien

Während in Radolfzell und Umgebung noch fleissig Fassnacht gefeiert wurde, ging es für die beiden 29er-Teams Moritz Matt/Justus Mikausch (beide Yacht Club Radolfzell), Moritz Buck und Luca Schneider (Yacht Club Langenhagen/ Yacht Radolfzell)  und sechs weitere Kader-Teams aus BaWü und Bayern mit Beginn der Ferien Richtung Spanien.

 

Knapp 1300 Kilometer bis kurz vor Barcelona musste der 20-köpfige Tross rund um Marc Schulz (Trainer am Bundesstützpunkt Segeln Nachwuchs in Friedrichshafen) und YCRa-Vereinstrainer Jakob Janich hinter sich bringen, ehe die ersten Segelstunden des Jahres 2016 absolviert werden konnten. In fünf recht windigen Trainingstagen wurden vor allem die Themen Kommunikation an Bord sowie Längs- und Quertrimm verhandelt, bei teils recht ruppigen Bedingungen und Wellen bis zu zweieinhalb Meter Höhe waren die Segler/innen intensiv gefordert. 

 

So war es vor allem für die jüngeren Teams eine ganz spezielle Herausforderung, als am dritten Vormittag der bis dahin recht starke Wind ausblieb, und bei leichtem Brise sowie Restwelle schräg von hinten zur „neuen“ Windrichtung kurze Manöver-Kurse zu absolvieren waren. Die Trainer waren hoch erfreut über solch komplexe koordinative Aufgaben, manch ein Sportler hat dann doch mit leicht flauen Gefühlen im Magen zu kämpfen.

 

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29er-Training am Gardasee

Am Sonntag, den 01.11.2015, ging es für uns von Freiburg aus an den Gardasee. Wir kamen am frühen Nachmittag in Riva an, so dass wir noch entspannt unser Boot aufbauen konnten. Da am Montag das Training früh starten sollte, gingen wir voller Vorfreude früh ins Bett. Nach einer kurzen Begrüßung ging's am Montag gleich raus auf's Wasser.

 

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Warnemünde

Nach einer langen und anstrengenden Reise (an dem heißesten Wochenende des Jahres) nach Warnemünde waren wir froh, endlich angekommen zu sein. Wir suchten uns einen Stellplatz fürs Wohnmobil, direkt neben der Anlegestelle der großen Fähren und danach ging es als erstes zur Abkühlung in die Ostsee. Meinen Schotten Justus holte ich am Nachmittag vom Bahnhof ab, danach luden wir gleich unser Boot ab und bauten bei immer noch 32 Grad auf. Wir machten uns am Abend was zu Essen und gingen nach einem Film ins Bett.

 

Am nächsten Tag hatten wir erst mit Jakob Besprechung und dann ging es gleich raus zur ersten Trainingseinheit. Leider hatten wir die ersten Tage nur sehr wenig Wind: um die 5 Knoten. Wir konnten aber jeden Tag gut trainieren und haben uns gut auf die Regatta vorbereitet. Das Wetter hätte nicht schöner sein können, der Wind jedoch hätte stärker sein sollen. An einem der letzen Trainingstagen hatten wir das Glück, einmal noch bei viel Wind zu segeln. Wir kamen jedoch mit dem Wind noch nicht so gut zurecht, wodurch wir ein paar Mal kenterten. Bei einer dieser Kenterungen fiel ich mit dem Rücken auf das Schwert, wodurch dies stark verbog und wir es austauschen mussten. Zum Glück ist mir nicht viel passiert aber den Nachmittag über ruhte ich mich aus. Am nächsten Tag bekamen wir netterweise ein Ersatzschwert von einem anderem Team, bis unser neues von Kiel geliefert wurde. Nun war es soweit, die Regatta fing an.

 

Wir gingen alle zusammen zur Steuermannsbesprechung, wo der Wettfahrtleiter uns mitgeteilte, dass wir im Hafen bleiben müssen, weil es zu viel Wind hat. Den Tag über machten deshalb wir Besprechung und Bootsarbeit. Die Wettervorhersage für den nächsten Tag sah nicht viel besser aus: mehr als 35 Knoten um die 1 1/2 meter hohen Wellen. Wir gingen früh schlafen, um für den nächsten Tag fit zu sein. In der Nacht regnete und stürmte es wild, unser Wohnmobil wackelte hin und her. Dann am Morgen die Enttäuschung, immer noch zu viel Wind! der Wettfahrtleiter hat den ganzen Tag abgebrochen. Dann endlich, der 3. Regattatag war segelbar, zwar nur 5-6 Knoten mit einer schwierigen Welle, aber immerhin 4 Wettfahrten. Nach der 4. Wettfahrt, um 13.30 Uhr ist dann leider der Wind doch eingeschlafen und wir wurden rein geschleppt.

 

Wir machten uns noch einen schönen Nachmittag mit den Kollegen und fuhren nach Rostock. Wir waren alle froh, dass die Vorhersage für den letzten Tag nochmal besser aussah: zwischen 6 und 17 Knoten. Wir schafften gute 5 Wettfahren, bei schwierigen Verhältnissen. Leider fiel das Ergebnis nicht nach unseren Wünschen aus, aber beschweren durften wir uns auch nicht. Sofort, als wir reinkamen bauten wir ab uns verluden die Schiffe, damit wir schnell abreisen konnten. Es war eine tolle Woche, wo wir viel Erfahrung sammeln durften und viel Spaß hatten. Wir sind sehr dankbar über die Unterstützung von unserem Trainer Jakob Janich und Marc Schulz.

 

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