J 70

Endlich wieder Segeln - J70 Battle Kreuzlingen 2021

Am Wochenende sind Julian, Andy, Fee und Natalia aus unserem J70 Team beim Battle in Kreuzlingen gestartet. Wir hatten ein tolles Team gefunden, das super miteinander harmoniert hat. Das erstaunliche war, dass drei Steuerleute mit an Bord waren. Dadurch mussten Fee und Andy auf zwei anderen Positionen segeln, was einen enormen Lerneffekt, neue Eindrücke und eine neue Positionenverteilung im ganzen J70 Team mit sich bringt.

Am Samstag hatten wir um 10 Uhr Steuermannsbesprechung, welche nicht sehr lange dauerte. Der Rest der Crew bereitete währenddessen das Boot für die Regatta vor. 

Nach der Steuermannsbesprechung segelten wir direkt raus. Als erstes Team auf dem Wasser übten wir bei Leichtwind alle relevanten Manöver, wie Rollwenden und -halsen. Dies lief trotz des wenigen Trainings sehr gut, allerdings wurden wir in der Segeleuphorie gebremst, durch den immer mehr abflauenden Wind. Auch die anderen Teams kamen nach und nach auch auf das Wasser gefahren, aber der wind wollte an diesem Tag einfach nicht wieder kommen. 

Gegen 14 Uhr fuhren wir, nach intensiver Abkühlung im See, wieder in den Hafen und genehmigten uns ein Eis im Schatten, was wir uns bei der tierischen Hitze an diesem Wochenende eindeutig verdient hatten. Zum Abend hin gab es Paella für alle Regatta Teilnehmer, welche Frisch vor Ort vom YCK (Yacht Club Kreuzlingen) zubereitet wurde. Es war ein tolles Zusammensein. Auf die Corona-Regeln wurde sehr viel wert gelegt, man konnte sie unter den dort herrschenden Umständen auch gut einhalten und jeder hat sich darangehalten. Das freute uns sehr. 

Am Sonntag hatten alle die Hoffnung auf ein wenig Wind. Die erste Regatta startete schon um 08.55, wurde allerdings zügig wieder abgebrochen, woraufhin die Starverschiebung folgte. Wir tuckerten noch ein paar Sunden herum, bis um 11 Uhr, als ein kleiner Windhauch kam. Es wurde sofort ein Lauf gestartet. Der Start gelang uns leider nicht so gut, weshalb wir mit taktischem Segeln versuchten, so gut wie möglich wieder aufzuholen. Mit dem wenigen Wind war das eine echte Herausforderung für uns. Im Ergebnis konnten wir uns auf dem 18. Rang von 30 Booten platzieren. Wir hofften natürlich, dass wir im nächsten Lauf eine bessere Performance abliefern würde, aber leider spielte der Wind nicht mit und die zweite Wettfahrt wurde an der Luv – Tonne abgebrochen.  

Nach einiger Zeit des Wartens, wurde die Regatta beendet, worauf wir unsere J70 auf dem Wasser – Weg zurück nach Radolfzell brachten. Wir sind etwas enttäuscht, dass nicht mehr gesegelt wurde, aber dennoch freuen wir umso mehr über den Saisonstart und die künftigen vielen Segeltage, die wir zusammen auf dem Wasser verbringen werden. 

DSL Pokal 2020 in Hamburg

Das Event in Hamburg begann am Freitag Morgen mit einem freien Training auf der Alster. Die Bedingungen waren schwierig. Der Wind war drehend und sehr mau. Wir nutzen die Zeit am Anfang, als wir das einzige trainierende Boot waren, um uns einzusegeln, die Manöver alle nochmal durchzugehen und uns aufeinander und das Revier abzustimmen. Später konnten wir dann mit einem weiteren Team, dem des Yacht Club Neuruppin, noch einige gemeinsame Trainingsschläge machen.

Der DSL Pokal wird im Bundesligaformat ausgetragen. Es werden für 16 Teams 8 Boote gestellt, auf denen jedes Team, verteilt durch die Paringliste, segeln wird.  Nach zwei Rennen ist ein Flight beendet. Folglich gab es 24 Rennen, also 12 Flights und jedes einzelne Team segelt 12 Rennen. Am Ende sind alle gegen alle gesegelt und jeder war mindestens einmal auf jedem Boot. Die Wechsel der Boote finden auf dem Wasser mit Schlauchbooten. Die Rennen gehen maximal 20 Minuten, was einen sehr sportlichen Charakter mit schnellen und vielen Entscheidungen zur Folge hat.

Am nächsten Morgen ging es um 10.00 mit der Steuermannsbesprechung beim Norddeutschen Regattaverein los. Der Plan war 6 Flights am Samstag und 6 Flights am Sonntag. Die Windprognose sagte für Samstag Leichtwind - Rennen und für Sonntag Mittelwind - Rennen mit böigem Wind an.

Wir waren direkt für das erste Rennen eingeteilt. Die Bedingungen waren schwierig, ebenso wie am Vortag. Es galt zu schauen, am Start mit Wind gut wegzukommt und dann die Augen offen zu halten und den nächsten Wind zu suchen, umso taktisch und möglichst schnell ins Ziel zu kommen. Mal gelang uns dies besser, mal nicht ganz so gut. Die Rennen war teils etwas durchwachs, aber bis man im Ziel war konnte immer noch alles passieren. In einer Wettfahrt entschied die Jury sich leider nicht in unserem Sinne und nach zwei Kringeln waren wir ein gutes Stück hinter das Feld zurück gefallen. Trotz dieses Rücktandes gelang es uns, dass Feld wieder einzuholen und noch einige Boote hinter uns zu lassen. Es konnte an diesem Tag aber auch ebenso gut passieren, dass man eine Wettfahrt sehr gut segelt, der Wind allerdings nicht stark genug war, um uns innerhalb der erforderlichen 20 Minuten ins Ziel zu bringen. So wurden wir 1 Meter vor dem Ziel wegen fehlenden 11 Sekunden abgeschossen. Aber auch diese Situation spornte uns nur noch mehr an und wir konnten den ersten Tag mit einem ersten Platz beenden. Gesamt waren wir nun auf Platz 9 von 16. Für die 2. Bundesliga konnten sich 4 Teams qualifizieren, wobei wir uns nach dem Tag mit einem Abstand von lediglich von 2 Punkten auf Platz 5 befanden. Das Motto für den nächsten Tag war folglich „Attacke“!

Am Sonntag sahen die Windbedingungen schon ganz anders aus. Es hatte ordentlich und auch böigen Wind. Die Winddreher des Vortages sind uns allerdings erhalten geblieben. Wir konnten zu beginn direkt an die Leistungen des Vortages anknüpfen und segelten ähnliche Ergebnisse. Auch trotz eines Frühstartes konnten wir durch einen Extremschlag weg vom Feld wieder mitten in das gesamte Feld hineinfahren und kamen so im guten Mittelfeld ins Ziel. Dies gelang uns allerdings nach einer erneuten Jury Entscheidung nach dem Start nicht, weswegen wir das Rennen leider als letzter beendeten. Ebenso hatten wir im vorletzten Rennen etwas Pech, denn die Tonne wollte uns etwas näher kennenlernen. Nach unserer Ansicht rundeten wir die Tonne mit genügend Abstand, dennoch verhakte sich die Leine an unserem Kiel und alle anderen konnten an uns vorbei segeln, weswegen sich die zweite Position an der Tonne leider in die letzte Position umwandelte. Auch in der letzten Wettfahrt waren uns die Windgötter nicht mehr positiv gesinnt. In einer Hals auf dem letzten Schlag drehte der Wind in der Böe und der darauf folgende Sonnenschuss kostet uns erneut unsere gute Platzierung.

Am Ende hat es leider nicht für die Qualifikation in die 2. Bundesliga gereicht. Dennoch konnten wir sehr viel lernen. Wir werden in der kommenden Saison an unserer Performance arbeiten und im nächsten Herbst erneut angreifen und den Sprung in die 2. Segelbundesliga schaffen. Wir gratulieren allen Teams zum Aufstieg und bedanken uns beim NRV für das tolle Event.

Julian, Marc, Domenicus und Sandrina  

Das letzte J70 Battle in Überlingen

Eine Woche nach dem letzten Bodensee Battle in Friedrichshafen ging das nächste Team in Überlingen an den Start. Dieses Wochenende waren Julian, Domenicus, Marc und Sandrina für das J70 – Team des Yacht Club Radolfzell am Start. Auch bei uns war das Wetter am Samstag morgen wenig berauschend. Bei starkem Wind mit Starkwindwarnung, Regen und Kälte trimmten wir das Boot ein und schlugen unsere Segel an. Nach einem kurzen Kampf mit dem Motor konnten wir raus aufs Wasser und seglten uns mit kurzen Trainingsschlägen ein. Das Team war bereit, der Wind war da, drehte aber stark, weswegen ein erster Start auf sich warten ließ. Als dann das Startprozedere begann, konnten wir dank einer guten Startposition die erste Luvtonne als zweites Boot passieren. Allerdings wurde der anfänglich tolle Wind immer weniger und die anderen  Boote konnten mit dem letzten Wind wieder dicht auf uns aufrücken. Noch während der zweiten Kreuz wurde die erste Wettfahrt abgebrochen. 

Ohne Regen und mit Sonne warteten wir auf den Wind. Als dieser kam, gelang es uns nicht denselben tollen Start zu wiederholen. Aber wir kämpften uns Boot für Boot nach vorne und konnten vor allem durch die guten zwei Down Wind Kurse wieder aufholen und so gelang uns am Ende ein akzeptabler 6. Platz von 10 Booten. Der Ehrgeiz war geweckt und die nächste Wettfahrt lief umso besser. Wir konnten frei starten, auf der Kreuz wurden aktiv die Winddreher ausgefahren und auf dem Down Wind Kurs wurde mit den besten gewetteifert. Kurz vor dem Ziel wurde es an der Lee Tonne etwas eng, aber auch diese Situation wurde gemeistert und wir konnten den Lauf mit einem souveränen dritten Platz ins Ziel bringen. Die letzten Wettfahrt war verhext, alle zwei Minuten eine andere Position, die Boote ein paar Minuten weiter hatten gute Fahrt, bei anderen hingen die Segel einfach nur runter und zwei Minuten später rauschte man an allen vorbei und war wieder Führender des Feldes. Aber garantiert nur bis zur nächsten Böe. Diese Wettfahrt war zwar durchaus interessant, wurde allerdings fairerweise abgebrochen.Der Tag war zu Ende und das Team hungrig und müde. Nach kurzem, coronakonformen, aber herzlichen gemeinsamen Abendessen ging es ab ins Bettchen zum Power Schlaf für den nächsten Tag.

Auch der nächste Tag begann mit durchaus gutem Wind. Heute konnte auch direkt die erste Wettfahrt gestartet werden. Wir konnten direkt wieder an die Leistung des Vortages anknüpfen. Der Start lief gut, wir kommunizierten sehr gut an Bord, sodass Böen und Winddreher zu unserem Vorteil ausgenutzt wurden. Die Manöver haben sehr gut funktioniert, sodass wir im Ergebnis erneut einen souveränen dritten Platz ersegeln konnten. In der nächsten Wettfahrt hatten wir leider etwas Pech, was die Böen anging. Je näher wir der Lee Tonne auf dem Down Wind Kurs kamen, desto weniger Böen und Wind gab es. Dafür konnten die hinteren Team profitieren und kamen mit Schwung immer näher, sodass der eine oder andere mit mehr Schwung ins Ziel kam und am Ende nur der fünfte Platz drin war. Aber wir ließen uns dadurch nicht entmutigen. Kleinere Rückschläge wurden durch taktische Finessen ausgebügelt und so konnten wir uns auch immer wieder nach vorne Kämpfen, wenn etwas mal nicht so lief wie gewünscht. Ein weiterer vierter Platz im Ziel stimmte uns positiv auf eine weitere interessante und anspruchsvolle Wettfahrt. In der letzten Wettfahrt auf der letzten Kreuz war es eine unerwartet schwierige Aufgabe die Ablauf Tonne zu passieren. Ein Winddreher von mehr als 45 Grad hatte dafür gesorgt, dass man zwischen Luv – und Ablauftonne Kreuzen musste um zweit genannte passieren zu können. Leider traf dieses Pech nicht alle, wodurch das Feld ziemlich auseinander gezogen wurde. Aber wie bereits am Vortag gelernt, die Wettfahrt ist im Ziel zu ende und bei solchen Bedingungen kann alles passieren. Gesagt, passiert. Unser Boot wurde von einer Böe erfasst, die uns bis ins Ziel an einigen vorbei auf Platz vier pustete.

Gesamt können auch wir uns über einen tollen vierten Platz beim letzten Battle der Saison freuen. Das Team um Julian, Domenicus, Marc und Sandrina hat bei anspruchsvollen Bedingungen toll zusammen gearbeitet und freut sich auf das nächste anstehende Projekt in 2 Wochen in Hamburg.

Manchmal West, manchmal Nord - J70 Battle Friedrichshafen

Es ist der Samstagmorgen des 26. September 2020 die Uhr zeigte 5.30 Uhr, die J70 war abfahrbereit, die Segeltaschen gepackt und das Team startklar. Für uns vier, das sind Andy, Maik, Firmin und Miriam ging die Fahrt nach Friedrichshafen. Der morgen war kalt und die angekündigten 35-40 knt ließen nicht lange auf sich warten. Bei blinkender Sturmwarnung bauten wir die J70 auf, ließen sie einkranen, machten sie segelfertig und dann hieß es warten und frieren.

An diesem Samstag kam es zu keiner Wettfahrt mehr, aber der Teamgeist wurde durch die erzwungene Gemeinschaft umso mehr gestärkt.

Sonntagmorgen, der Wind ist bis auf 3 Windstärken abgeklungen, und ein unglaublicher Sonnenaufgang verspricht einen großartigen Segeltag. Der erste Startschuss fällt gegen 11 Uhr. Herzklopfen, das Adrenalien pocht in den Ohren und die kalte Morgenluft ist auf einmal völlig vergessen. Nach diesem ersten Lauf sind wir auf Platz 7 von 10, noch lief nicht alles ganz rund. Nach dieser Warm-up Runde wollen wir unbedingt weiter nach vorne rücken.

Beim 2. Start war bereits unsere Startposition sehr vielversprechend und so konnten wir als erstes Boot die Luvtonne umrunden, was ein absolut berauschendes Gefühl war. Aufgrund von einigen extremen Winddrehen verloren wir auf der zweiten Kreuz einige Plätze. Dennoch waren wir als viertes Boot im Ziel. Bei der letzten Wettfahrt dieses Battles, gaben wir noch einmal alles und konnten auch hier wieder einen vierten Platz ersegeln. Auch am Ende, im Gesamtergebnis, war der vierte Platz für uns reserviert.

Als Resümee nach diesem Wochenende kann ich nur sagen, danke an das tolle Battle-Team und die gesamte J70 Gruppe. In den letzten Monaten haben wir viel erreicht und sind zu einer starken Gemeinschaft herangewachsen. Weiter so!!!

Starnberg J70 Training

Am 22. Und 23. August 2020 waren Domenicus, Marc, Fee und Sandrina zu Gast beim Bayrischen Yacht Club am Starnberger See. Dort wurde ein Trainingstag mit mehreren J70 und Melges organisiert.

Am Samstag sind wir morgens nach Starnberg gefahren. Nach einem freundlichen Hallo und einer kleinen Besichtigung des Clubgeländes bauten wir unser Boot auf und haben es direkt eingekrant. Danach haben wir beschlossen, dass wir noch ein paar Trainingsschläge für uns machen wollen, um uns so auf das neue Revier einzustellen. Leider spielt das Wetter bei unserem Plan nicht mit. Es schüttete und der Wind hat immer mehr abgenommen.

Am nächsten Morgen begann das Training mit einen kurzen Steuermannsbesprechung, natürlich unter Corona konformen Umständen. Danach sind wir auch alle direkt aufs Wasser. Das Training begann mit 3 Starttrainings bei wenigem, aber segelbarem Wind. Anschließend wurden kurze Wettfahrten gesegelt. Bei wechselnden Windverhältnissen, von wenigem Wind bis starken Wind und vielen, sowie großen Winddrehern konnten wir 6 kurze Wettfahrten segeln. Hierbei haben wir festgestellt, dass die vielen Manövertrainings mittwochs sehr viel gebracht haben. Durch die funktionierenden Manöver konnten wir immer wieder kleine Fehler ausgleichen und so im vorderen Feld mit fahren. Weiter konnten wir sehen, an welchen Punkten wir noch arbeiten müssen. Allen in allem konnten wir trotz kleinerer Fehler in unseren Trainingsregatten den 2. Platz von 9 J70 ersegeln.

Wir möchten uns beim Bayrischen Yacht Club für die tolle Organisation bedanken, durch wir die Möglichkeit hatten ein tolles Training in einem Feld mit mehreren J70 zu absolvieren.

Das erste Bodensee Battle 2020

Nachdem das erste Battle in Bregenz aufgrund des Corona - Virus abgesagt werden musste, konnten Andi, Natalia, Domenicus und Sandrina am Wochenende in Kreuzlingen endlich in die J70 Battle Saison starten.

Es waren 38 Boote gemeldet, von welchen 37 am Start waren. Am Samstag konnte das Feld pünktlich auslaufen, allerdings hat der Wind noch etwas auf sich warten lassen. Gegen Mittag konnte dann endlich die erste Wettfahrt gestartet werden. Bei leichtem, aber gut segelbarem Wind wurde der erste Start aufgrund eines Massenfrühstartes abgebrochen. Man hat gemerkt, dass die Stimmung sehr aufgeheizt war und alle Segler hoch motiviert waren und endlich in die Regattasaison starten wollte. Der zweite Start wurde nicht abgebrochen und so segelten wir unsere erste Wettfahrt des Wochenendes. Leider konnten wir in dieser noch nicht unsere volle Power ausüben. Auch in den folgenden beiden Wettfahrten hatten wir Schwierigkeiten. Der Wind spielte unserer Taktik nicht in die Karten und auch die Manöver liefen noch nicht 100 Prozent reibungslos ab. Trotz der Schwierigkeiten wurden unsere Leitungen von Wettfahrt zu Wettfahrt in kleinen Schritten besser. Durch die Begleitung von Christoph und Alessa auf dem Schlaubooten, konnten wir unsere Fehler mit Tipps direkt nach jeder Wettfahrt verbessern. Außerdem gab es, um die Stimmung wieder etwas aufzuhellen, Obst, Gemüse und leckere Brötchen.

Nach 3 Wettfahrten ist ein heftiges Gewitter aufgezogen. Zuerst mit ziemlich viel Wind, dann ziemlich viel Regen und der Hagel durfte auch nicht fehlen. Dieser Wind lies allerdings keine Wettfahrt zu, weswegen uns nur übrig blieb, das Gewitter mitten im Konstanzer Trichter abzuwarten. Immerhin wurden wir mit einem ziemlich beeindruckenden Regenbogen belohnt.

Nach diesem Gewitter hatten wir keinen Wind mehr und der Tag wurde beendet. Wir versuchten noch ein zwei Trainingsschläge zu segeln, aber das war leider nicht mehr möglich. Wir fuhren in den Hafen, räumten das Boot auf und haben den Abend bei einer guten Pizza ausklingen lassen.

Am nächsten war ein direkter Start um 09.00 Uhr nicht möglich. Die Regattaleitung hat sich noch im Hafen dazu entschlossen den Start zu verschieben. All zu lange mussten wir allerdings nicht auf den Wind warten. Es hatte sich ein guter Süd – Süd – West Wind aufgebaut und wir konnten zur ersten Wettfahrt den Hafen verlassen. An diesem Morgen brauchte das Feld sogar 2 Versuche, um einen korrekten Start zu segeln, 2 Starts wurden mit allgemeinem Rückruf abgebrochen. Danach konnten wir uns nach einer guten ersten Kreuz leider nicht an der Luv Tonne gut positionieren, da wir kein Wegerecht hatten. Dies konnten wir aber auf dem Down Wind Kurs zur Lee Tonne wieder ein wenig aufholen. In der nächsten Wettfahrt mussten wir einem Crash ausweichen, und dies hat uns kurz vor der Tonne leider auch noch einmal einige Plätze gekostet. Aber die letzten beiden Wettfahrten liefen immer besser. Wir konnten uns vom Start an besser im Feld positionieren, die Manöver liefen an diesem Sonntag grundsätzlich besser und die Taktik konnte viel besser umgesetzt werden. Dadurch gelang es uns den 30. Platz vom Samstag zu verbessern. Gesamt liegen wir am Ende des Tages auf dem 29. Platz

Allen in allem konnten wir durch das Regattawochenende sehr viel lernen. Wir werden in den nächsten Wochen und Trainings an den analysierten Fehlern arbeiten und dadurch wieder zur gewohnten Leistung zurück finden. 

Neues aus dem J70 Team

Die neue Segelsaison beginnt auch für das J70 des YCRa. Während der letzten Saison über den Winter konnte wir 7 neue Mitsegler gewinnen, welche zum Teil letztes Jahr schon auf mal J70 Luft bei uns geschnuppert haben oder die kommende Saison eingelernt werden. Wir freuen uns sehr über diesen neuen Zuwachs!

 Da wir durch die neuen und alten Mitsegler auch den Kreis der Segler, welche vor Ort sind erhöhen konnten, wollen wir künftig jeden Mittwoch um 18.00 ein Training veranstalten. Wir versprechen uns davon vor allem mehr Routine bei den Manövern und Abläufen. Sollte es mal keinen Wind haben, was ja leider doch ab und zu Mal vorkommt, ist uns auch einiges an Alternativprogramm eingefallen. Von Trockentraining über Arbeiten am Boot, Joggen und Yoga ist vieles dabei.

Natürlich wollen wir auch in der kommenden Saison wieder fleißig regattieren. Dabei stehen natürlich die Bodensee Battles weiterhin im Vordergrund. Allerdings wollen wir uns dieses Jahr auch mal ein bisschen in der Schweizer J – 70 Szene umschauen und ein Teil der Regatten des Swiss Cups besuchen, sofern sich die Termine nicht mit anderen Regattaterminen überschneiden. Dadurch haben wir die Möglichkeit an noch mehr Regatten teilzunehmen, was uns hoffentlich im stark umkämpften Battle – Feld am Bodensee weiter Richtung spitze bringen soll. Außerdem steht dieses Jahr wieder eine IDM im Süden von Deutschland, im Münchner Yacht Club an, bei welcher wir gerne wieder an den Start gehen wollen.

 

Die Saison 2020 ist geplant und wir können es kaum erwarten die J – 70 auszuwintern und endlich wieder zu segeln. Wer etwas neugierig geworden, darf sehr gerne mittwochs bei unseren Trainings vorbei schauen. Wir freuen uns riesig um über Zuwachs! 

J70 Masters Cup Ü50

Bilder unter "Regatta" - Fotogalerie

Lake Constance Battle Bregenz

Wir haben die Alefanz am Freitagmorgen nach Bregenz gebracht. Dort haben wir dann direkt den Mast gestellt und das Boot Kran - Fertig gemacht. Das hat sehr gut und auch sehr schnell funktioniert, wodurch wir direkt, als der Hafenmeister kam, Kranen konnten. Dann wurde das Boot noch soweit segelfertig gemacht. Leider war der Wind auf unser Tempo nicht eingestellt und wir mussten bis mittags warten, dass wir endlich segeln konnten.

Wir haben dann am Freitag noch 3 Wettfahrten zustande bekommen. Das Feld war allerdings kleiner als Samstag und Sonntag, da einige Teams am Freitag noch nicht segeln konnten. Der Wind war allerdings eher schwach. Die ersten beiden lief es trotz guten Starts nicht sonderlich gut und wir sind 2 Plätze im hinterem Drittel eingefahren. Im letzten Lauf des ersten Tages konnten wir dann trotz kleinerer Fehler einen 8. Platz ins Ziel fahren.

Am Samstagmorgen war um 09.15 Startverschiebung, das bedeutet Auslaufen um 08.30. Allerdings wollte der Wind auch an diesem Tag nicht so früh kommen. Daher wurde wieder AP (Startverschiebung) gesetzt und es hieß wieder warten. Wir hatten Glück, denn nach relativ kurzer Wartezeit hat sich eine gut segelbare West wind Thermik durchgesetzt und wir konnten 5 Wettfahrten segeln, was das Tagesmaximum war. Auch dieser Tag lief nicht optimal für uns. Die ersten beiden Läufe waren nicht sonderlich gut, wir hatten teilweise Probleme mit Boots – Speed auf der Kreuz, die Down – Wind Kurse unter Genacker liefen jedoch immer ganz gut. Der 3. Und 4. Lauf lief dann gar nicht so schlecht und wir konnten zwei 11. Plätze einfahren.

 

 

Auch am letzten Tag mussten wir wieder früh aufstehen, da die geplante Auslaufzeit wieder 08.30 war genauso wie Startbereitschaft um 09.30. Allerdings war es auch an diesem Morgen zu früh denn der Wind kam erst kurz vor Mittag, gerade dann als wir anfangen wollten uns die Rollanlage am Boot anzuschauen, die doch wieder sehr schwer zu bedienen war. Wir konnten an diesem Tag auch noch einmal 2 Wettfahrten segeln, bei denen wir uns leider auch nur im hinteren Drittel platzieren konnten. Gesamt konnten wir uns dann auf dem Platz 18 von 23 Booten platzieren.

 

Allen allem lief das Wochenende leider nicht so, wie wir es uns erhofft hatten. Wir haben festgestellt, dass wir auf den Down – Wind – Kursen sehr gut laufen und dort auch immer wieder sehr viel aufholen konnten. Auch die Lee – Tonnen Manöver haben gut geklappt. Die Starts waren zudem auch meistens gut. Allerdings haben wir auf der Kreuz definitiv mehr potential und müssen dort sowohl an Tack Tick und auch noch etwas am Trimm arbeiten. 

Lake Constance Battle 2 (Langenargen)

Als wir am Donnerstagmorgen zu BMK in Hafen gefahren sind, sah das Wetter schon nicht sonderlich toll aus. Kurz vor dem Mast stellen hat es dann auch schon angefangen zu regnen. Da der Kran, aufgrund des Feiertages nicht in Betrieb war, mussten wir die J70 einslippen. Da wir aber leider keinen Trailer hatten, der so gut zu slippen geeignet ist, war das gar nicht so einfach und hat uns etwas Zeit gekostet. Nach dem wir im vollen Hafen endlich einen Liegeplatz gefunden haben, wurde das Boot segelfertig gemacht und nach der Steuermannsbesprechung wurden auch direkt alle Boote rausgeschickt.

Eine gute Entscheidung, wir hatten ordentlich Wind, bestimmt um die 20 knoten. Das hieß für uns, dass wir die Wanten erst einmal umtrimmen mussten. Gesagt getan. Und direkt folgte auch der erste Start. Und dann der nächste und der nächste. Wir schafften 5 Läufe, das Tagesmaximum. Aufgrund einiger Massenfrühstarts waren wir noch als letzte Startgruppe auf dem See und es kam noch mehr dazu, weswegen wir noch einen super Down Kurs, mit fast durchgängiger Gleitfahrt, hatten.

Die Kreuz war in allen Wettfahrten nicht sehr einfach, da wir zusätzlich zum starken Wind auch noch Welle hatte. Wir mussten sehr gefühlvoll die Segel trimmen, um so zu erreichen, dass das Boot nicht allzu sehr in die Welle stampft, was uns auch Großteiles nicht so schlecht gelungen ist.

Am nächsten Tag hatten wir Sonne und auch an diesem Tag ist unser Wettfahrtleiter sofort auf den See. Der Wind war heute nicht so stark wie am ersten Tag, aber er war da und er war segelbar. Auch an diesem Tag schafften wir 5 Wettfahrten, die gefühlt noch anstrengender waren als die am Vortag. An diesem Tag hat man allerdings gesehen wie entscheidend die Taktik auf der doch langen Kreuz war. Down Wind Kurse sind an diesem Tag sehr gut gelaufen. Des Weiteren haben wir gesehen, dass wenn wir einen guten Start hinlegen und die Kreuz dazu noch gut ist, dann haben wir die Chance in die Top5 zu fahren, dies ist uns auch einmal gelungen. An Land hatten wir noch 2 Proteste zu gewinnen. Einen Boot gegen Boot, welchen Christoph ohne Probleme für uns entscheiden konnte. Im anderen Fall handelte es sich um einen Antrag auf Wiedergutmachung, denn in einer Startsituation hat die Wettfahrleitung im Zuge des Einzelrückrufes (Flagge P), nach dem Start die falsche Flagge gesetzt. Da wir in dieser Wettfahrt einen Frühstart hatten und dieser auf der besagte 5. Platz war, haben wir uns umso mehr gefreut, dass der Wettfahrtleiter seinen Fehler erkannt und zugegeben hat und wir dadurch unseren 5. Platz in der Wertung behalten konnten.

Der letzte Tag steht und es wurde immer besseres Wetter, aber der Wind wurde immer weniger. Wir sind war aus dem Hafen ausgelaufen und haben auch einen Start versucht, allerdings ohne Erfolg, die Wettfahrt musste kur nach unsrem Start abgeschossen werden und wir mussten erst einmal warten. Zum Glück bekamen wir noch eine Chance und wir konnten eine abschließende Wettfahrt segeln.

Danach haben wir unsere Alefanz auskranen können, zum Glück nicht slippen…

 

Wir haben die 3 Tage Regatta alle fix und fertig gut überstanden und sind mit viel neuer Erfahrung, vor allem bei mehr Wind, einem guten Gefühl und einem 11. Platz von 22 Booten nach Hause gefahren. 

Lake Constance Battle Vol. 4

„Trichter segeln hat seine Tücken“

Am 10. und 11. September fand in Kreuzlingen die vierte Regatta der J70 Lake Constance Battle Serie 2016 statt. Für den YCRa gingen Christoph Zeiser, Aaron Scherr, Natalia Rutz und Marc Funken an den Start. Das erste Ankündigungssignal sollte Samstags um 10:55 fallen, doch der Blick auf den See ließ bereits vermuten, dass der Tag mit einer Startverschiebung beginnen sollte. Das Wetter war traumhaft, um die 30°C aber der Bodensee zeigte sich von seiner doch so bekannten „ruhigen“ Seite. Allerdings erwartete die Wettfahrtleitung eine einsetzende lokale „Trichter“ Thermik, sodass sich alle Segler ab 11:00 zum Auslaufen bereit hielten. Tatsächlich setzte gegen 12:00 eine leichte Brise ein, sodass es mit nur kleiner Verspätung aufs Wasser ging. Bei etwa 6 Knoten Wind und mit einem neuen (alten) Segelsatz von North platzierten wir uns im ersten Rennen auf Platz 7 von 24, mit dem wir einen guten Start erwischten.

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Kieler Woche 2016

20. bis 26.06.2016

Am Montagmorgen (20.06.2016) um  4.30 Uhr starten wir (Karo, Aaron, Stephan) vom YCRa in Richtung Kiel, wo wir nach 12 Stunden Fahrt ankamen. Motiviert und doch von der Autofahrt geschafft, brachten wir unser Schiff zum Olympiazentrum – Einfahrverbot – also zurück auf den Parkplatz „Salzwiesen“ und das Schiff von dort mit dem offiziellen Audi Shuttle-Service in den Hafen ziehen lassen.
Unser viertes Teammitglied Heike war schon am Vorabend angereist und hatte uns einen sehr guten Platz zum Campen ergattert.

Der Dienstag stand ganz im Zeichen des Aufbauens und Polierens. Nachdem das Schiff vermessen und gekrant wurde, steuerten wir unseren vorbestimmten Liegeplatz im Nordhafen an und trafen letzte Vorbereitungen, damit wir am nächsten Tag sofort mit dem Training loslegen konnten.

Mittwochvormittag liefen wir zum Practice-Race auf Bahn Delta aus. Bei 8 – 10 Kn Wind hatten wir Gelegenheit eine erste Probewettfahrt zu absolvieren, die überraschenderweise sehr diszipliniert von allen beteiligten Schiffen durchgezogen wurde – man merkt, die Segler werden älter. Nach dem langen Heimweg fand am Abend die offizielle Eröffnung der J70-EM statt, inklusive Einmarsch der Nationen.

Die Spannung stieg am Donnerstag, dem ersten Wettfahrttag. Ausgestattet mit GPS-Tracker für die SAP-Sailing-Analytics finden wir uns im Startbereich ein, wo das Feld von 94 Schiffen in zwei Startgruppen unterteilt ist und im Abstand von 5 Minuten angeschossen wurde. Der Wind frischte im Tagesverlauf auf. Leider fanden wir nicht so gut in das Rennen und schafften nach Platz 38 und 40 in der dritten Wettfahrt Platz 21. Am Abend wurde für alle J70 Teilnehmer am Hafen gegrillt und Jever verköstigt, bis wir beim Auftritt der „Kuhband“ unsere Ruderkenntnisse unter Beweis stellen konnten.

Am zweiten Wettfahrttag wurde der Start bis 12 Uhr verschoben, da heftige Gewitter die Außenbahnen mit Orkanböen auffrischten. Wir starteten diesmal auf Bahn Juliett – welch ein Luxus, nur 45min Heimsegeln – und konnten bei etwas schwächeren Winden die Plätze 25 und 27 einfahren. In der Gesamtwertung rückten wir auf Platz 66 vor, es war ja auch „Bodenseewetter“.

Der vorletzte Regattatag startete mit 10 Kn Wind und stieg im Wettfahrtverlauf auf 25 Kn an, mit Wellen zwischen 1,5 und 2 Metern. Auf Downwind bei Gleitfahrt kam uns die Regattastrecke von Mal zu Mal kürzer vor. Die letzte Wettfahrt des Tages wurde mit einer Gewitterfront inklusive Starkregen und Blitzeinschlag hundert Meter nach der Luvboje gekrönt. Dank der guten Teamkleidung blieben wir trocken und konnten nach einer Wahnsinns Halbwind Heimfahrt unter Gennaker noch ein After-Sail-Beer am Steg genießen. In der Gesamtwertung verbesserten wir uns um weitere drei Plätze.

Sonntag frischte der Wind auf 35 Kn in Böen auf und verlangte uns alles ab. Leider konnten wir nicht an die Platzierungen der Vortage anknüpfen und rutschten am Ende auf Platz 72 ab.

Alles in allem war die Kieler Woche eine tolle Veranstaltung mit hohem Trainingseffekt. Wir zeigten bei den Starts, dass wir auch in einem solch hochklassig besetzten Feld gut vorne mithalten konnten. Doch auf Grund der mangelnden Bootsgeschwindigkeit an der Kreuz (v.a. bei +20 Kn), blieben uns Top-Platzierungen leider verwehrt. Wir nehmen sehr viele Verbesserungen und Ideen mit nach Hause und freuen uns schon diese umzusetzen.

Viele Grüße

 

Euer Alefanz-Team

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Lake Constance Battle Vol. 2 - Bregenz

Eine Regatta mit viel Abwechslung

11.06.2016 - 12.06.2016 

Samstag, die Regatta beginnt besser als es sich jeder von Uns erträumt hatte: Wir rundeten als erstes Team die Luvboje und konnten diese Position bis zum Leefass halten, bis uns ein kleiner Fehler auf Platz zwei zurückfallen ließ, den wir bis ins Ziel verteidigten.

 

Diese Platzierung konnten wir in den folgenden Wettfahrten leider nicht halten. Dennoch behauptete sich das Team vom YCRa mit Aaron Scherr, Christian Karrenbauer, Stephan Alleborn und Karoline Pepin im Feld der 28 J70 mit Platzierungen um die top 15.

 

Samstag segelten wir zwei Wettfahrten, bis ein massives Gewitter über den See zog. Wir passierten gerade noch die Ziellinie, dann ging es los. Blitze, Donner, Hagel und massivster Sturm, indem sich die Fock mehrfach ausrollte und wir sie schon in „Fetzen“ sahen – alles nochmal gut gegangen. Nach dem Gewitter waren die Boote in der gesamten Bregenzer Bucht verteilt. Dies war nicht weiter schlimm, da auf Wind gewartet werden musste. Doch die Hoffnung auf Wind schwand von Minute zu Minute, bis es klatschnass und durchweicht vom Regen zurück in den Hafen ging. Dort konnten wir uns auf das traditionelle „Einlaufbier“ freuen.

 

Am nächsten Tag ereigneten sich ähnliche Wetterphänomene. In der Früh segelten wir drei Wettfahrten bei leichter stark drehender Brise mit viel Strömung. Danach: Flaute, die Segel spiegelten sich im Wasser, wir pellten uns aus dem warmen Ölzeug und versuchten den kurzen Moment vom Sommer einzufangen. Nach langer Startverschiebung erreichte uns ein Wind von Nord-West, der in den Spitzen an die 30 Knoten reichte. Es baute sich allmählich eine riesige Welle auf, wie man sie nur vom Meer kennt.

 

Wir kamen mit der neuen Situation sehr gut zurecht und waren eines der wenigen Teams, die von einem „Sonnenschuss“ oder Bruch verschont blieben. Vor allem die Down-Wind Kurse haben richtig Spaß gemacht.

 

Am Ende erreichten wir den 13. Platz von 28 Startern und waren unter den Umständen, dass wir in dieser Konstellation noch nie zusammen gesegelt sind, sehr zufrieden. Der durchaus deftige Wind am Sonntag Mittag, war eine super, wenn auch kurze Vorbereitung auf die Kieler Woche am 23.06.2016.

 

 

euer „Alefanz“-Team

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J70 Training Überlingen

Am 14 und 15.05.16 lud der Bodensee Yachtclub Überlingen zu einem offenen J 70 Training ein. Da ich Freitags bis 18 Uhr in der Uni saß, bereiteten Aaron, Lennart und Natalia den Alefanz am Freitag Nachmittag bereits vor und brachten ihn in den Hafen zum Kranen. Am Samstag Morgen holten Aaron und ich die beiden anderen gegen acht Uhr am Yachtclub ab, um nach Überlingen aufzubrechen. Dort startete das Training gegen 9:30 Uhr.

Andreas Buchert stand als Trainer zur Verfügung und Andreas Hermann von Nova Sails brachte sein Wissen über Trimm und Segel ein.

Es kam ein Feld von sechs Schiffen zusammen, das mit drei Bundesliga Teams ein gutes Niveau zum Trainieren bereitstellte. Der Samstag war regnerisch und frisch und es sah zunächst nach Flaute aus. Wir starteten das Training dann trotzdem, da wir uns die Möglichkeiten nicht entgehen lassen

wollte. Schließlich kam dann auch etwas Wind auf und wir konnten einige Rennen im Up and Down Modus segeln.

Für Lenni war es das erste Mal auf der J70 und er brachte seine Erfahrung aus dem 29er gut auf der Position des Fock und Genacker Trimmers ein. Natürlich hat es etwas gedauert bis wir uns eingespielt hatten, aber es ging recht fix bis wir den "flow" raus hatten. Vor allem Manöver und

Bojenrundungen haben richtig gut geklappt.

Allerdings müssen wir weiter an unseren Start und Vorstart - Phasen Arbeiten. Durch die

wechselnden Winde und Sehr kurzen Kreuzen war es sehr schwer eine Taktik auszufeilen und man

konnte auf dem kurzen Kurs viele Meter verlieren, aber relativ wenige gewinnen.

 

Abends gingen wir zusammen mit den Seglern vom Touring Yachtclub und Überlingen essen, bevor es dann wieder zurück nach Zell ging.

Nach dem regnerischen Samstag hatten wir am Sonntag traumhafte Bedingungen, wenn es auch etwas kühler war, so schien die Sonne und es wehte ein konstanter Wind mit 8-12 Knoten. Start zum ersten Trainings-Rennen war wieder um 9:30 Uhr und wir hatten nochmal ein gutes Training bei

mittlerem Wind.

Gegen 16 Uhr mussten wir uns leider verabschieden und machten uns mit dem Boot auf den Heimweg.

Zuletzt war es ein gutes Wochenende bei dem Lenni sein Debüt feiern konnte, und wir auch mal andere, als unsere gewohnten Positionen an Bord testen konnten.

 

Beste Grüße wünschen

 

Natalia, Aaron, Lennart und Marc

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