J 70

Lake Constance Battle Vol. 4

„Trichter segeln hat seine Tücken“

Am 10. und 11. September fand in Kreuzlingen die vierte Regatta der J70 Lake Constance Battle Serie 2016 statt. Für den YCRa gingen Christoph Zeiser, Aaron Scherr, Natalia Rutz und Marc Funken an den Start. Das erste Ankündigungssignal sollte Samstags um 10:55 fallen, doch der Blick auf den See ließ bereits vermuten, dass der Tag mit einer Startverschiebung beginnen sollte. Das Wetter war traumhaft, um die 30°C aber der Bodensee zeigte sich von seiner doch so bekannten „ruhigen“ Seite. Allerdings erwartete die Wettfahrtleitung eine einsetzende lokale „Trichter“ Thermik, sodass sich alle Segler ab 11:00 zum Auslaufen bereit hielten. Tatsächlich setzte gegen 12:00 eine leichte Brise ein, sodass es mit nur kleiner Verspätung aufs Wasser ging. Bei etwa 6 Knoten Wind und mit einem neuen (alten) Segelsatz von North platzierten wir uns im ersten Rennen auf Platz 7 von 24, mit dem wir einen guten Start erwischten.

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Kieler Woche 2016

20. bis 26.06.2016

Am Montagmorgen (20.06.2016) um  4.30 Uhr starten wir (Karo, Aaron, Stephan) vom YCRa in Richtung Kiel, wo wir nach 12 Stunden Fahrt ankamen. Motiviert und doch von der Autofahrt geschafft, brachten wir unser Schiff zum Olympiazentrum – Einfahrverbot – also zurück auf den Parkplatz „Salzwiesen“ und das Schiff von dort mit dem offiziellen Audi Shuttle-Service in den Hafen ziehen lassen.
Unser viertes Teammitglied Heike war schon am Vorabend angereist und hatte uns einen sehr guten Platz zum Campen ergattert.

Der Dienstag stand ganz im Zeichen des Aufbauens und Polierens. Nachdem das Schiff vermessen und gekrant wurde, steuerten wir unseren vorbestimmten Liegeplatz im Nordhafen an und trafen letzte Vorbereitungen, damit wir am nächsten Tag sofort mit dem Training loslegen konnten.

Mittwochvormittag liefen wir zum Practice-Race auf Bahn Delta aus. Bei 8 – 10 Kn Wind hatten wir Gelegenheit eine erste Probewettfahrt zu absolvieren, die überraschenderweise sehr diszipliniert von allen beteiligten Schiffen durchgezogen wurde – man merkt, die Segler werden älter. Nach dem langen Heimweg fand am Abend die offizielle Eröffnung der J70-EM statt, inklusive Einmarsch der Nationen.

Die Spannung stieg am Donnerstag, dem ersten Wettfahrttag. Ausgestattet mit GPS-Tracker für die SAP-Sailing-Analytics finden wir uns im Startbereich ein, wo das Feld von 94 Schiffen in zwei Startgruppen unterteilt ist und im Abstand von 5 Minuten angeschossen wurde. Der Wind frischte im Tagesverlauf auf. Leider fanden wir nicht so gut in das Rennen und schafften nach Platz 38 und 40 in der dritten Wettfahrt Platz 21. Am Abend wurde für alle J70 Teilnehmer am Hafen gegrillt und Jever verköstigt, bis wir beim Auftritt der „Kuhband“ unsere Ruderkenntnisse unter Beweis stellen konnten.

Am zweiten Wettfahrttag wurde der Start bis 12 Uhr verschoben, da heftige Gewitter die Außenbahnen mit Orkanböen auffrischten. Wir starteten diesmal auf Bahn Juliett – welch ein Luxus, nur 45min Heimsegeln – und konnten bei etwas schwächeren Winden die Plätze 25 und 27 einfahren. In der Gesamtwertung rückten wir auf Platz 66 vor, es war ja auch „Bodenseewetter“.

Der vorletzte Regattatag startete mit 10 Kn Wind und stieg im Wettfahrtverlauf auf 25 Kn an, mit Wellen zwischen 1,5 und 2 Metern. Auf Downwind bei Gleitfahrt kam uns die Regattastrecke von Mal zu Mal kürzer vor. Die letzte Wettfahrt des Tages wurde mit einer Gewitterfront inklusive Starkregen und Blitzeinschlag hundert Meter nach der Luvboje gekrönt. Dank der guten Teamkleidung blieben wir trocken und konnten nach einer Wahnsinns Halbwind Heimfahrt unter Gennaker noch ein After-Sail-Beer am Steg genießen. In der Gesamtwertung verbesserten wir uns um weitere drei Plätze.

Sonntag frischte der Wind auf 35 Kn in Böen auf und verlangte uns alles ab. Leider konnten wir nicht an die Platzierungen der Vortage anknüpfen und rutschten am Ende auf Platz 72 ab.

Alles in allem war die Kieler Woche eine tolle Veranstaltung mit hohem Trainingseffekt. Wir zeigten bei den Starts, dass wir auch in einem solch hochklassig besetzten Feld gut vorne mithalten konnten. Doch auf Grund der mangelnden Bootsgeschwindigkeit an der Kreuz (v.a. bei +20 Kn), blieben uns Top-Platzierungen leider verwehrt. Wir nehmen sehr viele Verbesserungen und Ideen mit nach Hause und freuen uns schon diese umzusetzen.

Viele Grüße

 

Euer Alefanz-Team

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Lake Constance Battle Vol. 2 - Bregenz

Eine Regatta mit viel Abwechslung

11.06.2016 - 12.06.2016 

Samstag, die Regatta beginnt besser als es sich jeder von Uns erträumt hatte: Wir rundeten als erstes Team die Luvboje und konnten diese Position bis zum Leefass halten, bis uns ein kleiner Fehler auf Platz zwei zurückfallen ließ, den wir bis ins Ziel verteidigten.

 

Diese Platzierung konnten wir in den folgenden Wettfahrten leider nicht halten. Dennoch behauptete sich das Team vom YCRa mit Aaron Scherr, Christian Karrenbauer, Stephan Alleborn und Karoline Pepin im Feld der 28 J70 mit Platzierungen um die top 15.

 

Samstag segelten wir zwei Wettfahrten, bis ein massives Gewitter über den See zog. Wir passierten gerade noch die Ziellinie, dann ging es los. Blitze, Donner, Hagel und massivster Sturm, indem sich die Fock mehrfach ausrollte und wir sie schon in „Fetzen“ sahen – alles nochmal gut gegangen. Nach dem Gewitter waren die Boote in der gesamten Bregenzer Bucht verteilt. Dies war nicht weiter schlimm, da auf Wind gewartet werden musste. Doch die Hoffnung auf Wind schwand von Minute zu Minute, bis es klatschnass und durchweicht vom Regen zurück in den Hafen ging. Dort konnten wir uns auf das traditionelle „Einlaufbier“ freuen.

 

Am nächsten Tag ereigneten sich ähnliche Wetterphänomene. In der Früh segelten wir drei Wettfahrten bei leichter stark drehender Brise mit viel Strömung. Danach: Flaute, die Segel spiegelten sich im Wasser, wir pellten uns aus dem warmen Ölzeug und versuchten den kurzen Moment vom Sommer einzufangen. Nach langer Startverschiebung erreichte uns ein Wind von Nord-West, der in den Spitzen an die 30 Knoten reichte. Es baute sich allmählich eine riesige Welle auf, wie man sie nur vom Meer kennt.

 

Wir kamen mit der neuen Situation sehr gut zurecht und waren eines der wenigen Teams, die von einem „Sonnenschuss“ oder Bruch verschont blieben. Vor allem die Down-Wind Kurse haben richtig Spaß gemacht.

 

Am Ende erreichten wir den 13. Platz von 28 Startern und waren unter den Umständen, dass wir in dieser Konstellation noch nie zusammen gesegelt sind, sehr zufrieden. Der durchaus deftige Wind am Sonntag Mittag, war eine super, wenn auch kurze Vorbereitung auf die Kieler Woche am 23.06.2016.

 

 

euer „Alefanz“-Team

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J70 Training Überlingen

Am 14 und 15.05.16 lud der Bodensee Yachtclub Überlingen zu einem offenen J 70 Training ein. Da ich Freitags bis 18 Uhr in der Uni saß, bereiteten Aaron, Lennart und Natalia den Alefanz am Freitag Nachmittag bereits vor und brachten ihn in den Hafen zum Kranen. Am Samstag Morgen holten Aaron und ich die beiden anderen gegen acht Uhr am Yachtclub ab, um nach Überlingen aufzubrechen. Dort startete das Training gegen 9:30 Uhr.

Andreas Buchert stand als Trainer zur Verfügung und Andreas Hermann von Nova Sails brachte sein Wissen über Trimm und Segel ein.

Es kam ein Feld von sechs Schiffen zusammen, das mit drei Bundesliga Teams ein gutes Niveau zum Trainieren bereitstellte. Der Samstag war regnerisch und frisch und es sah zunächst nach Flaute aus. Wir starteten das Training dann trotzdem, da wir uns die Möglichkeiten nicht entgehen lassen

wollte. Schließlich kam dann auch etwas Wind auf und wir konnten einige Rennen im Up and Down Modus segeln.

Für Lenni war es das erste Mal auf der J70 und er brachte seine Erfahrung aus dem 29er gut auf der Position des Fock und Genacker Trimmers ein. Natürlich hat es etwas gedauert bis wir uns eingespielt hatten, aber es ging recht fix bis wir den "flow" raus hatten. Vor allem Manöver und

Bojenrundungen haben richtig gut geklappt.

Allerdings müssen wir weiter an unseren Start und Vorstart - Phasen Arbeiten. Durch die

wechselnden Winde und Sehr kurzen Kreuzen war es sehr schwer eine Taktik auszufeilen und man

konnte auf dem kurzen Kurs viele Meter verlieren, aber relativ wenige gewinnen.

 

Abends gingen wir zusammen mit den Seglern vom Touring Yachtclub und Überlingen essen, bevor es dann wieder zurück nach Zell ging.

Nach dem regnerischen Samstag hatten wir am Sonntag traumhafte Bedingungen, wenn es auch etwas kühler war, so schien die Sonne und es wehte ein konstanter Wind mit 8-12 Knoten. Start zum ersten Trainings-Rennen war wieder um 9:30 Uhr und wir hatten nochmal ein gutes Training bei

mittlerem Wind.

Gegen 16 Uhr mussten wir uns leider verabschieden und machten uns mit dem Boot auf den Heimweg.

Zuletzt war es ein gutes Wochenende bei dem Lenni sein Debüt feiern konnte, und wir auch mal andere, als unsere gewohnten Positionen an Bord testen konnten.

 

Beste Grüße wünschen

 

Natalia, Aaron, Lennart und Marc

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