J 70

Starnberg J70 Training

Am 22. Und 23. August 2020 waren Domenicus, Marc, Fee und Sandrina zu Gast beim Bayrischen Yacht Club am Starnberger See. Dort wurde ein Trainingstag mit mehreren J70 und Melges organisiert.

Am Samstag sind wir morgens nach Starnberg gefahren. Nach einem freundlichen Hallo und einer kleinen Besichtigung des Clubgeländes bauten wir unser Boot auf und haben es direkt eingekrant. Danach haben wir beschlossen, dass wir noch ein paar Trainingsschläge für uns machen wollen, um uns so auf das neue Revier einzustellen. Leider spielt das Wetter bei unserem Plan nicht mit. Es schüttete und der Wind hat immer mehr abgenommen.

Am nächsten Morgen begann das Training mit einen kurzen Steuermannsbesprechung, natürlich unter Corona konformen Umständen. Danach sind wir auch alle direkt aufs Wasser. Das Training begann mit 3 Starttrainings bei wenigem, aber segelbarem Wind. Anschließend wurden kurze Wettfahrten gesegelt. Bei wechselnden Windverhältnissen, von wenigem Wind bis starken Wind und vielen, sowie großen Winddrehern konnten wir 6 kurze Wettfahrten segeln. Hierbei haben wir festgestellt, dass die vielen Manövertrainings mittwochs sehr viel gebracht haben. Durch die funktionierenden Manöver konnten wir immer wieder kleine Fehler ausgleichen und so im vorderen Feld mit fahren. Weiter konnten wir sehen, an welchen Punkten wir noch arbeiten müssen. Allen in allem konnten wir trotz kleinerer Fehler in unseren Trainingsregatten den 2. Platz von 9 J70 ersegeln.

Wir möchten uns beim Bayrischen Yacht Club für die tolle Organisation bedanken, durch wir die Möglichkeit hatten ein tolles Training in einem Feld mit mehreren J70 zu absolvieren.

Neues aus dem J70 Team

Die neue Segelsaison beginnt auch für das J70 des YCRa. Während der letzten Saison über den Winter konnte wir 7 neue Mitsegler gewinnen, welche zum Teil letztes Jahr schon auf mal J70 Luft bei uns geschnuppert haben oder die kommende Saison eingelernt werden. Wir freuen uns sehr über diesen neuen Zuwachs!

 Da wir durch die neuen und alten Mitsegler auch den Kreis der Segler, welche vor Ort sind erhöhen konnten, wollen wir künftig jeden Mittwoch um 18.00 ein Training veranstalten. Wir versprechen uns davon vor allem mehr Routine bei den Manövern und Abläufen. Sollte es mal keinen Wind haben, was ja leider doch ab und zu Mal vorkommt, ist uns auch einiges an Alternativprogramm eingefallen. Von Trockentraining über Arbeiten am Boot, Joggen und Yoga ist vieles dabei.

Natürlich wollen wir auch in der kommenden Saison wieder fleißig regattieren. Dabei stehen natürlich die Bodensee Battles weiterhin im Vordergrund. Allerdings wollen wir uns dieses Jahr auch mal ein bisschen in der Schweizer J – 70 Szene umschauen und ein Teil der Regatten des Swiss Cups besuchen, sofern sich die Termine nicht mit anderen Regattaterminen überschneiden. Dadurch haben wir die Möglichkeit an noch mehr Regatten teilzunehmen, was uns hoffentlich im stark umkämpften Battle – Feld am Bodensee weiter Richtung spitze bringen soll. Außerdem steht dieses Jahr wieder eine IDM im Süden von Deutschland, im Münchner Yacht Club an, bei welcher wir gerne wieder an den Start gehen wollen.

 

Die Saison 2020 ist geplant und wir können es kaum erwarten die J – 70 auszuwintern und endlich wieder zu segeln. Wer etwas neugierig geworden, darf sehr gerne mittwochs bei unseren Trainings vorbei schauen. Wir freuen uns riesig um über Zuwachs! 

J70 Masters Cup Ü50

Bilder unter "Regatta" - Fotogalerie

Lake Constance Battle Bregenz

Wir haben die Alefanz am Freitagmorgen nach Bregenz gebracht. Dort haben wir dann direkt den Mast gestellt und das Boot Kran - Fertig gemacht. Das hat sehr gut und auch sehr schnell funktioniert, wodurch wir direkt, als der Hafenmeister kam, Kranen konnten. Dann wurde das Boot noch soweit segelfertig gemacht. Leider war der Wind auf unser Tempo nicht eingestellt und wir mussten bis mittags warten, dass wir endlich segeln konnten.

Wir haben dann am Freitag noch 3 Wettfahrten zustande bekommen. Das Feld war allerdings kleiner als Samstag und Sonntag, da einige Teams am Freitag noch nicht segeln konnten. Der Wind war allerdings eher schwach. Die ersten beiden lief es trotz guten Starts nicht sonderlich gut und wir sind 2 Plätze im hinterem Drittel eingefahren. Im letzten Lauf des ersten Tages konnten wir dann trotz kleinerer Fehler einen 8. Platz ins Ziel fahren.

Am Samstagmorgen war um 09.15 Startverschiebung, das bedeutet Auslaufen um 08.30. Allerdings wollte der Wind auch an diesem Tag nicht so früh kommen. Daher wurde wieder AP (Startverschiebung) gesetzt und es hieß wieder warten. Wir hatten Glück, denn nach relativ kurzer Wartezeit hat sich eine gut segelbare West wind Thermik durchgesetzt und wir konnten 5 Wettfahrten segeln, was das Tagesmaximum war. Auch dieser Tag lief nicht optimal für uns. Die ersten beiden Läufe waren nicht sonderlich gut, wir hatten teilweise Probleme mit Boots – Speed auf der Kreuz, die Down – Wind Kurse unter Genacker liefen jedoch immer ganz gut. Der 3. Und 4. Lauf lief dann gar nicht so schlecht und wir konnten zwei 11. Plätze einfahren.

 

 

Auch am letzten Tag mussten wir wieder früh aufstehen, da die geplante Auslaufzeit wieder 08.30 war genauso wie Startbereitschaft um 09.30. Allerdings war es auch an diesem Morgen zu früh denn der Wind kam erst kurz vor Mittag, gerade dann als wir anfangen wollten uns die Rollanlage am Boot anzuschauen, die doch wieder sehr schwer zu bedienen war. Wir konnten an diesem Tag auch noch einmal 2 Wettfahrten segeln, bei denen wir uns leider auch nur im hinteren Drittel platzieren konnten. Gesamt konnten wir uns dann auf dem Platz 18 von 23 Booten platzieren.

 

Allen allem lief das Wochenende leider nicht so, wie wir es uns erhofft hatten. Wir haben festgestellt, dass wir auf den Down – Wind – Kursen sehr gut laufen und dort auch immer wieder sehr viel aufholen konnten. Auch die Lee – Tonnen Manöver haben gut geklappt. Die Starts waren zudem auch meistens gut. Allerdings haben wir auf der Kreuz definitiv mehr potential und müssen dort sowohl an Tack Tick und auch noch etwas am Trimm arbeiten. 

Lake Constance Battle 2 (Langenargen)

Als wir am Donnerstagmorgen zu BMK in Hafen gefahren sind, sah das Wetter schon nicht sonderlich toll aus. Kurz vor dem Mast stellen hat es dann auch schon angefangen zu regnen. Da der Kran, aufgrund des Feiertages nicht in Betrieb war, mussten wir die J70 einslippen. Da wir aber leider keinen Trailer hatten, der so gut zu slippen geeignet ist, war das gar nicht so einfach und hat uns etwas Zeit gekostet. Nach dem wir im vollen Hafen endlich einen Liegeplatz gefunden haben, wurde das Boot segelfertig gemacht und nach der Steuermannsbesprechung wurden auch direkt alle Boote rausgeschickt.

Eine gute Entscheidung, wir hatten ordentlich Wind, bestimmt um die 20 knoten. Das hieß für uns, dass wir die Wanten erst einmal umtrimmen mussten. Gesagt getan. Und direkt folgte auch der erste Start. Und dann der nächste und der nächste. Wir schafften 5 Läufe, das Tagesmaximum. Aufgrund einiger Massenfrühstarts waren wir noch als letzte Startgruppe auf dem See und es kam noch mehr dazu, weswegen wir noch einen super Down Kurs, mit fast durchgängiger Gleitfahrt, hatten.

Die Kreuz war in allen Wettfahrten nicht sehr einfach, da wir zusätzlich zum starken Wind auch noch Welle hatte. Wir mussten sehr gefühlvoll die Segel trimmen, um so zu erreichen, dass das Boot nicht allzu sehr in die Welle stampft, was uns auch Großteiles nicht so schlecht gelungen ist.

Am nächsten Tag hatten wir Sonne und auch an diesem Tag ist unser Wettfahrtleiter sofort auf den See. Der Wind war heute nicht so stark wie am ersten Tag, aber er war da und er war segelbar. Auch an diesem Tag schafften wir 5 Wettfahrten, die gefühlt noch anstrengender waren als die am Vortag. An diesem Tag hat man allerdings gesehen wie entscheidend die Taktik auf der doch langen Kreuz war. Down Wind Kurse sind an diesem Tag sehr gut gelaufen. Des Weiteren haben wir gesehen, dass wenn wir einen guten Start hinlegen und die Kreuz dazu noch gut ist, dann haben wir die Chance in die Top5 zu fahren, dies ist uns auch einmal gelungen. An Land hatten wir noch 2 Proteste zu gewinnen. Einen Boot gegen Boot, welchen Christoph ohne Probleme für uns entscheiden konnte. Im anderen Fall handelte es sich um einen Antrag auf Wiedergutmachung, denn in einer Startsituation hat die Wettfahrleitung im Zuge des Einzelrückrufes (Flagge P), nach dem Start die falsche Flagge gesetzt. Da wir in dieser Wettfahrt einen Frühstart hatten und dieser auf der besagte 5. Platz war, haben wir uns umso mehr gefreut, dass der Wettfahrtleiter seinen Fehler erkannt und zugegeben hat und wir dadurch unseren 5. Platz in der Wertung behalten konnten.

Der letzte Tag steht und es wurde immer besseres Wetter, aber der Wind wurde immer weniger. Wir sind war aus dem Hafen ausgelaufen und haben auch einen Start versucht, allerdings ohne Erfolg, die Wettfahrt musste kur nach unsrem Start abgeschossen werden und wir mussten erst einmal warten. Zum Glück bekamen wir noch eine Chance und wir konnten eine abschließende Wettfahrt segeln.

Danach haben wir unsere Alefanz auskranen können, zum Glück nicht slippen…

 

Wir haben die 3 Tage Regatta alle fix und fertig gut überstanden und sind mit viel neuer Erfahrung, vor allem bei mehr Wind, einem guten Gefühl und einem 11. Platz von 22 Booten nach Hause gefahren. 

Lake Constance Battle Vol. 1, Lindau

Endlich geht es wieder los nach der viel zu langen Winterpause. Nachdem wir die „Alefanz“ reisefertig gemacht haben, sind wir am Freitagabend mit unserem nagelneuen Teamfahrzeug, einem Audi A4 (B9) V6 TDi  vom Audi Zentrum Singen (Gohm + Graf Hardenberg GmbH) nach Lindau gefahren. Dort haben wir dann direkt unseren Mast gestellt und einen Kran Termin ausgemacht. Die Ambitionen waren hoch. Für dieses Event mit 30 Startern hatten wir uns eine Platzierung in den Top10 als Messlatte gesetzt.

 

Am nächsten Morgen haben wir unsere J70 dann eingekrant, unsere 3A Composites gebrandeten North Segel angeschlagen, die Wanten getrimmt und geputzt. Da der Wind noch nicht wirklich konstant war, entschied sich die Regattaleitung dafür, zunächst AP (Startverschiebung) zu setzen und somit hatten wir noch Zeit für einen Kaffee. Nach und nach kam ein durchaus segelbarer Wind auf und nachdem die ersten Boote ablegten, haben auch wir uns für ein paar Trainingsschläge entschieden. Auch die Regattaleitung erkannte dies und startete eine Wettfahrt. Allerdings waren die Teilnehmer nach dem langen Winterschlaf wohl doch etwas übermotiviert und es gab einen Massenfrühstart. Beim zweiten Versuch wollte der Regattaleiter keinen weiteren riskieren und setzt die Flagge U (Starverschärfung mit sofortiger Disqualifikation im Fall eines Frühstarts). Nach einem guten Start auf der rechten Seite hielten wir uns auf der Kreuz am deutschen Ufer zwischen Lindau und Wasserburg. Am Luvfass lagen wir dann im vorderen Mittelfeld, diese Position konnten wir ganz gut halten und sind im Ziel dann einen Platz 12 verbuchen. Danach stellte der Wind leider ab und es gab keine Möglichkeit mehr, eine ordentliche Wettfahrt zu segeln. Am Abend saßen alle Teams bei gutem Essen noch beieinander und fachsimpelten über Segeltaktik, Trimm, etc.

 

Für den nächsten Morgen war die Startbereitschaft auf 09.30 Uhr angesetzt. Allerdings wurde auch an diesem Morgen erst einmal AP gesetzt. Die Regattaleitung entschloss sich aber relativ zügig dazu, doch auszulaufen. Der Wind war auch an diesem Tag nicht sonderlich berauschend und zunächst sah es danach aus, als ob keine weitere Wettfahrt zustande käme. Gegen Mittag war es dann aber doch möglich, ein Rennen zu segeln. Nach einem guten sehr guten Start gelang uns die Nachstartphase im starken Feld der 30 Schiffe leider nicht wie geplant, was zur Folge hatte, dass wir nach der ersten Kreuz leider im hinteren Mittelfeld platziert waren. Nach dem Downwind Kurs hatten wir dann an der Lee- Tonne auch etwas Schwierigkeiten. Ein ausweichpflichtiges Boot verwehrte uns an der Leetonne unseren Innenraum. Wir mussten ausweichen, um eine Kollision zu vermeiden und fanden uns anschließend mit wenig taktischen Möglichkeiten einkeilt zwischen drei Schiffen. Die spätere Protestverhandlung konnte Christoph für uns entscheiden. Trotzdem konnten wir den guten 12 Platz nicht ganz halten und haben das Wochenende mit einem 19. Platz bei 30 Booten beendet.

 

Im Großen und Ganzen haben wir am Wochenende einiges lernen können, beziehungsweise konnten sehen, an welchen Stellen wir noch trainieren und auf was wir achten müssen. Das Team hat sich sehr gut verstanden und die Stimmung war stets optimistisch. Wir schauen mit Freude auf die kommenden Trainings und Regatten und werden mit Motivation daran arbeiten unsere Fehler zu verbessern, um dadurch dem Erreichen unseres Ziels einen Schritt näher zu kommen. 

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Lake Constance Battle Vol. 4

„Trichter segeln hat seine Tücken“

Am 10. und 11. September fand in Kreuzlingen die vierte Regatta der J70 Lake Constance Battle Serie 2016 statt. Für den YCRa gingen Christoph Zeiser, Aaron Scherr, Natalia Rutz und Marc Funken an den Start. Das erste Ankündigungssignal sollte Samstags um 10:55 fallen, doch der Blick auf den See ließ bereits vermuten, dass der Tag mit einer Startverschiebung beginnen sollte. Das Wetter war traumhaft, um die 30°C aber der Bodensee zeigte sich von seiner doch so bekannten „ruhigen“ Seite. Allerdings erwartete die Wettfahrtleitung eine einsetzende lokale „Trichter“ Thermik, sodass sich alle Segler ab 11:00 zum Auslaufen bereit hielten. Tatsächlich setzte gegen 12:00 eine leichte Brise ein, sodass es mit nur kleiner Verspätung aufs Wasser ging. Bei etwa 6 Knoten Wind und mit einem neuen (alten) Segelsatz von North platzierten wir uns im ersten Rennen auf Platz 7 von 24, mit dem wir einen guten Start erwischten.

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Kieler Woche 2016

20. bis 26.06.2016

Am Montagmorgen (20.06.2016) um  4.30 Uhr starten wir (Karo, Aaron, Stephan) vom YCRa in Richtung Kiel, wo wir nach 12 Stunden Fahrt ankamen. Motiviert und doch von der Autofahrt geschafft, brachten wir unser Schiff zum Olympiazentrum – Einfahrverbot – also zurück auf den Parkplatz „Salzwiesen“ und das Schiff von dort mit dem offiziellen Audi Shuttle-Service in den Hafen ziehen lassen.
Unser viertes Teammitglied Heike war schon am Vorabend angereist und hatte uns einen sehr guten Platz zum Campen ergattert.

Der Dienstag stand ganz im Zeichen des Aufbauens und Polierens. Nachdem das Schiff vermessen und gekrant wurde, steuerten wir unseren vorbestimmten Liegeplatz im Nordhafen an und trafen letzte Vorbereitungen, damit wir am nächsten Tag sofort mit dem Training loslegen konnten.

Mittwochvormittag liefen wir zum Practice-Race auf Bahn Delta aus. Bei 8 – 10 Kn Wind hatten wir Gelegenheit eine erste Probewettfahrt zu absolvieren, die überraschenderweise sehr diszipliniert von allen beteiligten Schiffen durchgezogen wurde – man merkt, die Segler werden älter. Nach dem langen Heimweg fand am Abend die offizielle Eröffnung der J70-EM statt, inklusive Einmarsch der Nationen.

Die Spannung stieg am Donnerstag, dem ersten Wettfahrttag. Ausgestattet mit GPS-Tracker für die SAP-Sailing-Analytics finden wir uns im Startbereich ein, wo das Feld von 94 Schiffen in zwei Startgruppen unterteilt ist und im Abstand von 5 Minuten angeschossen wurde. Der Wind frischte im Tagesverlauf auf. Leider fanden wir nicht so gut in das Rennen und schafften nach Platz 38 und 40 in der dritten Wettfahrt Platz 21. Am Abend wurde für alle J70 Teilnehmer am Hafen gegrillt und Jever verköstigt, bis wir beim Auftritt der „Kuhband“ unsere Ruderkenntnisse unter Beweis stellen konnten.

Am zweiten Wettfahrttag wurde der Start bis 12 Uhr verschoben, da heftige Gewitter die Außenbahnen mit Orkanböen auffrischten. Wir starteten diesmal auf Bahn Juliett – welch ein Luxus, nur 45min Heimsegeln – und konnten bei etwas schwächeren Winden die Plätze 25 und 27 einfahren. In der Gesamtwertung rückten wir auf Platz 66 vor, es war ja auch „Bodenseewetter“.

Der vorletzte Regattatag startete mit 10 Kn Wind und stieg im Wettfahrtverlauf auf 25 Kn an, mit Wellen zwischen 1,5 und 2 Metern. Auf Downwind bei Gleitfahrt kam uns die Regattastrecke von Mal zu Mal kürzer vor. Die letzte Wettfahrt des Tages wurde mit einer Gewitterfront inklusive Starkregen und Blitzeinschlag hundert Meter nach der Luvboje gekrönt. Dank der guten Teamkleidung blieben wir trocken und konnten nach einer Wahnsinns Halbwind Heimfahrt unter Gennaker noch ein After-Sail-Beer am Steg genießen. In der Gesamtwertung verbesserten wir uns um weitere drei Plätze.

Sonntag frischte der Wind auf 35 Kn in Böen auf und verlangte uns alles ab. Leider konnten wir nicht an die Platzierungen der Vortage anknüpfen und rutschten am Ende auf Platz 72 ab.

Alles in allem war die Kieler Woche eine tolle Veranstaltung mit hohem Trainingseffekt. Wir zeigten bei den Starts, dass wir auch in einem solch hochklassig besetzten Feld gut vorne mithalten konnten. Doch auf Grund der mangelnden Bootsgeschwindigkeit an der Kreuz (v.a. bei +20 Kn), blieben uns Top-Platzierungen leider verwehrt. Wir nehmen sehr viele Verbesserungen und Ideen mit nach Hause und freuen uns schon diese umzusetzen.

Viele Grüße

 

Euer Alefanz-Team

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Lake Constance Battle Vol. 2 - Bregenz

Eine Regatta mit viel Abwechslung

11.06.2016 - 12.06.2016 

Samstag, die Regatta beginnt besser als es sich jeder von Uns erträumt hatte: Wir rundeten als erstes Team die Luvboje und konnten diese Position bis zum Leefass halten, bis uns ein kleiner Fehler auf Platz zwei zurückfallen ließ, den wir bis ins Ziel verteidigten.

 

Diese Platzierung konnten wir in den folgenden Wettfahrten leider nicht halten. Dennoch behauptete sich das Team vom YCRa mit Aaron Scherr, Christian Karrenbauer, Stephan Alleborn und Karoline Pepin im Feld der 28 J70 mit Platzierungen um die top 15.

 

Samstag segelten wir zwei Wettfahrten, bis ein massives Gewitter über den See zog. Wir passierten gerade noch die Ziellinie, dann ging es los. Blitze, Donner, Hagel und massivster Sturm, indem sich die Fock mehrfach ausrollte und wir sie schon in „Fetzen“ sahen – alles nochmal gut gegangen. Nach dem Gewitter waren die Boote in der gesamten Bregenzer Bucht verteilt. Dies war nicht weiter schlimm, da auf Wind gewartet werden musste. Doch die Hoffnung auf Wind schwand von Minute zu Minute, bis es klatschnass und durchweicht vom Regen zurück in den Hafen ging. Dort konnten wir uns auf das traditionelle „Einlaufbier“ freuen.

 

Am nächsten Tag ereigneten sich ähnliche Wetterphänomene. In der Früh segelten wir drei Wettfahrten bei leichter stark drehender Brise mit viel Strömung. Danach: Flaute, die Segel spiegelten sich im Wasser, wir pellten uns aus dem warmen Ölzeug und versuchten den kurzen Moment vom Sommer einzufangen. Nach langer Startverschiebung erreichte uns ein Wind von Nord-West, der in den Spitzen an die 30 Knoten reichte. Es baute sich allmählich eine riesige Welle auf, wie man sie nur vom Meer kennt.

 

Wir kamen mit der neuen Situation sehr gut zurecht und waren eines der wenigen Teams, die von einem „Sonnenschuss“ oder Bruch verschont blieben. Vor allem die Down-Wind Kurse haben richtig Spaß gemacht.

 

Am Ende erreichten wir den 13. Platz von 28 Startern und waren unter den Umständen, dass wir in dieser Konstellation noch nie zusammen gesegelt sind, sehr zufrieden. Der durchaus deftige Wind am Sonntag Mittag, war eine super, wenn auch kurze Vorbereitung auf die Kieler Woche am 23.06.2016.

 

 

euer „Alefanz“-Team

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J70 Training Überlingen

Am 14 und 15.05.16 lud der Bodensee Yachtclub Überlingen zu einem offenen J 70 Training ein. Da ich Freitags bis 18 Uhr in der Uni saß, bereiteten Aaron, Lennart und Natalia den Alefanz am Freitag Nachmittag bereits vor und brachten ihn in den Hafen zum Kranen. Am Samstag Morgen holten Aaron und ich die beiden anderen gegen acht Uhr am Yachtclub ab, um nach Überlingen aufzubrechen. Dort startete das Training gegen 9:30 Uhr.

Andreas Buchert stand als Trainer zur Verfügung und Andreas Hermann von Nova Sails brachte sein Wissen über Trimm und Segel ein.

Es kam ein Feld von sechs Schiffen zusammen, das mit drei Bundesliga Teams ein gutes Niveau zum Trainieren bereitstellte. Der Samstag war regnerisch und frisch und es sah zunächst nach Flaute aus. Wir starteten das Training dann trotzdem, da wir uns die Möglichkeiten nicht entgehen lassen

wollte. Schließlich kam dann auch etwas Wind auf und wir konnten einige Rennen im Up and Down Modus segeln.

Für Lenni war es das erste Mal auf der J70 und er brachte seine Erfahrung aus dem 29er gut auf der Position des Fock und Genacker Trimmers ein. Natürlich hat es etwas gedauert bis wir uns eingespielt hatten, aber es ging recht fix bis wir den "flow" raus hatten. Vor allem Manöver und

Bojenrundungen haben richtig gut geklappt.

Allerdings müssen wir weiter an unseren Start und Vorstart - Phasen Arbeiten. Durch die

wechselnden Winde und Sehr kurzen Kreuzen war es sehr schwer eine Taktik auszufeilen und man

konnte auf dem kurzen Kurs viele Meter verlieren, aber relativ wenige gewinnen.

 

Abends gingen wir zusammen mit den Seglern vom Touring Yachtclub und Überlingen essen, bevor es dann wieder zurück nach Zell ging.

Nach dem regnerischen Samstag hatten wir am Sonntag traumhafte Bedingungen, wenn es auch etwas kühler war, so schien die Sonne und es wehte ein konstanter Wind mit 8-12 Knoten. Start zum ersten Trainings-Rennen war wieder um 9:30 Uhr und wir hatten nochmal ein gutes Training bei

mittlerem Wind.

Gegen 16 Uhr mussten wir uns leider verabschieden und machten uns mit dem Boot auf den Heimweg.

Zuletzt war es ein gutes Wochenende bei dem Lenni sein Debüt feiern konnte, und wir auch mal andere, als unsere gewohnten Positionen an Bord testen konnten.

 

Beste Grüße wünschen

 

Natalia, Aaron, Lennart und Marc

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