Berichte unserer Mitglieder von Auswärtsregatten
Melges24 GER 640 "Ka Nalu Nui sailing team"
19.-22. Juni KIELER WOCHE 2010
22 Boote - die Spitze aus Deutschland plus 5 Boote aus dem Ausland, die für die WM 2010 trainieren wollen - UND WIR BELEGEN DEN 4. PLATZ!!!
Ein tolles Resultat, welches wir uns hart erarbeitet haben - den 3ten Gesamtplatz haben wir im vorletzten Rennen verloren, als uns auf dem Downwind ins Ziel noch eine 5er-Gruppe durchgerutscht ist. Der Winddreher und die Zunahme der Windstärke auf der anderen Bahnseite war nicht vorhersehbar - was soll's mit dem 4ten Platz haben wir unser Ziel "TOP 10" deutlich übertroffen.
Bei halbwegs konstantem Wind sind wir absolut in der Spitze dabei. 3 2te Plätze bei 12 Rennen belegen dies - ein 3ter Platz bei Starkwind (Lauf 3) macht ebenso optimistisch.
Jetzt hoffen wir nur, dass das Trimm-Setup mit den neuen Segeln, die wir für die WM 2010 noch bekommen halbwegs passt.
Das Teamwork in der Crew hat wieder gut funktioniert - die Stimmung an Bord war wie immer bestens, auch bei den Streichresultaten...
Vielen Dank an die Crew: G & R Tzeschlock, Martin Ritsche, Robert Nest und Anna Werr.
24.06.2010 / GT
Melges24 GER 640 "Ka Nalu Nui sailing team"
04.-06. Juni MELGES24 CUP 2010, Tutzing (Starnberger See)
Endlich Sommer!! Pünktlich zum ersten geplanten Start am Freitag setzt sich die prognostizierte Hochdrucklage durch und verwöhnt die 10 Crews (von 12 gemeldeten) mit Sonne pur und fast sommerlichen Temperaturen. Kehrseite der Medaillie war dann jedoch eine relative Windstille - jedenfalls reichte der Wind nicht aus um eine Wettfahrt zu starten.
Highlight des Tages war somit der Grillabend, der dank sommerlicher Temperaturen im Freien stattfinden konnte - einige hielten es auch wieder ganz schön lange aus....
Für Samstag war die Vorhersage dann optimistischer - Windfinder prognostiziert bis zu 8 Knoten Wind und strahlende Sonne - und genau so kommt es auch:
Die umsichtige Wettfahrtleitung bietet der Melges24 Klasse 4 blitzsaubere Rennen, die jeweils 45 Minuten dauerten. Start- und Ziellinie sind separat platziert, so dass unmittelbar nach Beendigung des Rennens der nächste Lauf gestartet werden konnte. So war es auch möglich, dass insgesamt 4 Startgruppen (Melges24, Streamline, Trias, Melges20&Ufo22) gleichzeitig auf einer Bahn segeln ohne sich großartig zu behindern.
Ein 5tes Rennen wird nach der ersten Runde abgebrochen, da ein massiver Winddreher den Kurs "aus dem Lot gebracht hat" - und da bereits 4 Rennen gewertet waren, bestand auch keine Notwendigkeit, so ein "Schweinerennen" zu Ende zu fahren.
Die Rennen wurden von unserer "Ka Nalu Nui"-Crew (GER 640) einigermaßen dominiert. Mit 2 Laufsiegen und einem dritten Platz kam man an Land. Ein weiterer Laufsieg im 4ten Rennen wurde in ein RAF gewandelt, da die Starttonnen berührt wurde und keine Entlastung erfolgte, das war dann halt der Streicher.
Am Samstagabend gab es dann für die Teilnehmer ein typisch bayrisches Gericht und es konnte noch lange über die Hochs und Tiefs des Tages diskutiert werden.
Um es kurz zu machen: das Zwischenergebnis vom Samstag war dann auch der Endstand, da uns der Sonntag nur mit Sonne verwöhnte. Somit wurde die Startbereitschaft um 12:00 Uhr aufgehoben.
Endstand nach 4 Läufen, 1 Streicher (TOP 3):
- 1. GER 640 "Ka Nalu Nui" - G. Tzeschlock - 5 Punkte
- 2. CZE 739 "Net Development" - L. Smutny - 5 Punkte
- 3. GER 677 "White Room" - A. Vincon - 7 Punkte
Links:
Crew: G. & R. Tzeschlock, Christoph Zeiser, Robert Nest
07.06.2010 / GT

Melges24 GER 640 "Ka Nalu Nui sailing team" erzielt Platz 2 in der D-A-CH Jahreswertung 2009.
Total 11 Regattaserien zählten für das 2009er Ranking, wovon die 5 besten Ergebnisse in die Endwertung eingeflossen sind.
Crew: Günter & Regina Tzeschlock, Jörg Brugger, Thilo Ritzi, Matthias Karrenbauer - alle YCRa!!
Ergebnisliste => [Link]
20.10.09 / GT
Ulli Seeberger ist Deutscher Meister 2009 im Starboot!!
Vom 19. - 24. September segelten die Starboote in Utting/Ammersee um den Titel des Deutschen Meisters.
Ulli Seeberger vom YCRa konnte als Vorschoter von Werner Fritz den Titel an den Bodensee holen.
Ein herzlichen Glückwunsch vom gesamten Vorstand sowie von allen Mitgliedern!!
Links:

SAIL FOR GOLD, Weymouth
Regattatag 1 und 2
Nachdem wir uns in den zwei Tagen Training in Weymouth hier gut an die Gegebenheiten angepasst haben, brachten wir heute den ersten Regatta Tag hinter uns.
Gegen 11 Uhr liefen wir bei strahlend blauem Himmel aus. Wären wir in Kiel so könnte man sagen, dass wir auf einer der Seebahnen unseren Kurs haben, denn wir brauchten eine Stunde um den Kurs zu erreichen. Dort angekommen stellten wir fest, dass wir erst ein Mal warten mussten, da vor uns noch zwei Gruppen 470ger Herren und eine Gruppe 470 Damen startete und dies natürlich nicht ohne ausreichend Frühstarts. Wir starteten erst gegen 14.30 Uhr unsere erste Wettfahrt. Nach einem guten Start viel ich schnell im15 Knoten starken Wind zurück. Ich habe einfach noch nicht genug Gewicht, was sich hoffentlich im Winter ändern wird. Danach war für mich mitfahren und
das ganze als Trainingseinheit zu betrachten, angesagt. Das zweite Rennen startete ich sehr gut am Pinnend und nachdem ich umgelegt hatte lag ich über dem Feld, was ein super Gefühl war in diesem hochkarätigen Feld, ich konnte auch einen guten Platz bis an Tonne 1 halten. Leider wurde mir oben mitgeteilt, dass ich einen Frühstart hatte. Somit musste ich das Rennen verlassen.
Am Dienstag hatten wir 25 Knoten Wind, was auch in Böen Mal mehr sein konnte.
Somit war für mich Überleben erstes Tagesziel, was mir auch sehr gut gelang, denn ich kenterte nicht und konnte auch auf dem Vorwind immer Boote gutmachen. Als ich wieder an Land war, was ich trotzdem wieder froh und sehr müde. Am Abend waren wir noch vom DSV eingeladen, die Olympiaqualifikationskriterien für 2012 fest zu setzten.
Jetzt ist gerade Startverschiebung auf allen Bahne, weil es bis zu 38 Knoten Wind hat, ich hoffe das es noch weniger wird und wir nachher noch segeln können.
Euer Julian

Montfort-Cup 2009 - Dr. Thomas Rudolphi überragender Gewinner
Die Esse850 war mit 8 Bodenseecrews vertreten. Trotz wechselnder Bedingungen ist es der Wettfahrtleitung gelungen, 6 Wettfahrten durch zu ziehen. Am Donnerstag ging sich nur eine sehr kurze Wettfahrt aus. Aus diesem Anlass befahl die Wettfahrtleitung die Crews am nächsten Morgen bereits um 6:30 Uhr aufs Wasser. Pünktlich um 7 Uhr blitzte und donnerte es dann über dem Bodensee und ein heftiger Platzregen weckte die Crews.
Anschliessend konnten 3 Wettfahrten mit jeweils 4 Startgruppen über die Bühne gebracht werden. Nach einer stärkenden Mittagspause und einem heftigen Gewitter mit 9 Windstärken wurden die Crews erneut zur 4. Tageswettfahrt aufs Wasser gerufen. Aufgrund drehender Winde und verschiedener möglicher Luv-Tonnen herschte etwas Verwirrung im Feld, was das Ergebnis am Ende nochmals leicht durcheinander würfelte.
Die Langstrecken-Wettfahrt am Samstag war dann aufgrund angekündigten, schwachen Winden mehr ein langes Up-and-Down. Die meisten Crews kamen mit nur einem Schlag zur Luv-Tonne und ebenso wieder zurück ins Ziel. Bemerkenswert ist, dass bei schwachen Winden die ansonsten sehr schnell IMX38 und auch die anderen Boote aus ORC 1, welche 5 Minuten eher starteten, fast eingeholt werden konnten.
Das Esse-Feld war grösstenteils sehr geschlossen, nur die GER111 von Dr. Thomas Rudolphi war meist eine Klasse für sich, was ihm neben dem Sieg in der Klasse und den ORC-Sportbooten auch den Gewinn des Montfort-Cup über alles brachte.
Die Esse850 war neben den X99, welche die Swiss Open abhielten, die weitaus best vertretene Klasse - darauf kann man aufbauen und im nächsten Jahr wird der Veranstalter diese Regatta wohl als eigene Esse850-Klassenregatta ausschreiben.
